Das Unternehmen

Das Unternehmen

Jeder Produktionsvorgang ist die Kombination der Produktionsfaktoren: Boden, Arbeit und Kapital. Jedes Unternehmen braucht Boden um darauf produzieren bzw. verkaufen zu können, z.B. benötigt eine Verkaufshandelskette Geschäftsräume, die sie besitzt oder anmietet. Hinzukommen das Personal um die Waren zu verkaufen, die Kunden zu beraten und Aushilfen, die die Ware nachräumen und die Lokalität sauber halten. Zum Personal gehören aber auch die Angestellte, die in der Verwaltung tätig sind, also sich um die Korrespondenz und die Fakturierung kümmern. Es wird ebenso Kapital benötigt um das ganze, d.h. die Geschäftsräume (s.o.), das Personal (s.o.), die Ware, die Maschinen und die Werkzeuge, bezahlen zu können. Jedes Unternehmen ist mit zwei Marktseiten verbunden, mit dem Beschaffungs- und dem Absatzmarkt. Von dem Beschaffungsmarkt beziehen die Unternehmen die Arbeitskräfte, die Rohstoffe, die Maschinen und andere Arbeitsmittel. Das Ganze vereint sich in einem Kreislauf. Das Unternehmen muß immer danach bestrebt sein, ein günstiges Verhältnis zwischen Aufwand und Ertrag zu erzielen. Durch Handeln nach diesem Prinzip versucht das Unternehmen einen möglichst großen Gewinn zu erreichen. Unter Gewinn versteht man die Differenz zwischen dem erzielten Erlös durch Verkauf von Gütern und Dienstleistungen und die dafür aufgewendeten Kosten. Der Gewinn setzt sich aus dem Eigenkapital, dem Unternehmerlohn und dem eigentlichen Unternehmensgewinn zusammen. Das Gewinnstreben der Unternehmen hält die Märkte in Bewegung. Als letzter Punkt wird in diesem Kapitel die Funktion/Rolle des Unternehmers behandelt. Man versucht seiner Stellung gerecht zu werden, indem man ihm die Stellung eines vierten Produktionsfaktors geben will. Seine Aufgabe liegt heute weniger darin Kapital für das Unternehmen zu stellen und zu besitzen. Auch muss er nicht mehr Techniker oder Kaufmann sein, wie es früher der Fall war. Vielmehr benötigt er Eigenschaften, die ihm die Führung seiner Mitarbeiter ermöglichen und den Betrieb in Schwung halten, d.h. er soll immer motiviert, mit nüchternem Urteilsvermögen und Schwungkraft, die Kollegen koordinieren und anspornen.

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