Auswirkungen in den Entwicklungsländern

Auswirkungen in den Entwicklungsländern
Zwei Drittel der Menschheit müssen mit weniger als 2 Dollar am Tag auskommen.
Daher kommt die Armut, dass in vielen Entwicklungsländern Industrie, Handel und
Landwirtschaft unterentwickelt sind. Seit 1950 hat sich die Bevölkerung der
Entwicklungsländer verdreifacht “Kinder, der größte Reichtum” – diese Aussage
erstaunt auf den ersten Blick, doch Kinder sind kostenlose Arbeitshilfen.
Da Männer immer Söhne als Nachkommen bevorzugen, führt dies wiederrum
zu einem Wachstum der Menschheit und zu Hungersnot leidenden Kindern. Bei
Kindern wirkt es sich negativ auf ihre geistige und sozial-emotionale Entwicklung
aus. Trotz verbesserten Verhältnissen der Hygiene und im medizinischen Bereich,
sinkt zwar die Sterblichkeit doch die Geburtenrate bleibt gleich und die
Bevölkerung wächst weiterhin an ohne Veränderung. Erst nach zunehmendem
Wohlstand geht die Zahl der Kinder zurück, weil dann Kinder nicht mehr als
Absicherung in der Familie benötigt werden und die Bevölkerung so enorm wächst.
Auch die Industrieländer sind mitverantwortlich da sie die ungerechte
Handelspolitik bestimmen. Aufgrund der ungerechten Handelspolitik der
Industrieländer fehlt den Entwicklungsländern das Geld – sodass sie sich immer
mehr verschulden und kein Geld für Nahrung oder Rohstoffe zur Verfügung haben.
Zebu war 1985 ein Traktor soviel wert wie 55 Säcke Kaffee und 2005 stieg es auf
290 Säcke Kaffee. Weltweit sind über 800 Millionen Menschen unterernährt. Je
mehr Menschen in Entwicklungsländern leben umso schwieriger wird die Versorgung
mit Boden, sauberem Trinkwasser und Holz, weil durch den Klimawandel die
Situation verschärft wird. Durch Dürreperioden und Überschwemmungen verlieren
wir immer mehr an fruchtbarem Boden und Lebensräumen und weniger Regionen die
unbewohnbar sind. Durch dies entstehen wieder hohe finanzielle Kosten und weil
das Geld nicht vorhanden ist, sind die Folgen – Armut und Hungersnot. Der Boden
als Ernährungsgrundlage wird immer knapper und durch die Übernutzung des
Bodens und des Klimawandels breiten sich Wüsten aus. 1950 betrug die
landwirtschaftliche Nutzfläche je Kopf 5100m², 1975 sank sie auf 3400m² und
2025 voraussichtlich auf 1700m². Es geht drastisch Bergab.

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