Die Bundeswehr

Die Bundeswehr in Afghanistan – Eine Pro und Contra Debatte
In unserer folgenden Ausarbeitung wird der Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan beschrieben und die
dortige Situation näher erläutert.
Außerdem führen wir eine Pro- und Kontradebatte, ob die Bundeswehr in Afghanistan bleiben solle oder
abrücken solle. Zum Schluss folgt unser gemeinsames Fazit zu diesem Thema.
Der Grund des Krieges war der Terroranschlag auf das World Trade Center und in das Pentagon am
11.September 2001 durch die Taliban. Dieser Anschlag konnte aufgrund dessen, dass der Präsident und
der Verteidigungsminister der USA, die den Befehl hätten geben müssen, doch mit wichtigeren Dingen
beschäftigt waren, nicht verhindert werden.
12. September 2001: Nato-Rat hat den Verteidigungsfall ausgerufen, weil sie den Anschlag Afghanistans
vom 11.September 2001 als einen Angriff auf die USA gewertet haben.
07.Oktober 2001: Kampfhandlung gegen Afghanistan durch Luftangriffe der USA
16. November 2001: Der deutsche Bundestag stimmte für den Kriegseinsatz der deutschen Bundeswehr in
Afghanistan. Verteidigungsminister Peter Struck erklärte „Deutschland müsse am Hindukusch verteidigt
werden“.
20. Dezember 2001: Der UN-Sicherheitsrat beschloss den Einsatz der Internationalen
Sicherheitsunterstützungstruppe ISAF.
22. Dezember 2001: Der deutsche Bundestag entschied, dass die deutsche Bundeswehr sich an der ISAF
beteiligt
Zur Verteidigung der USA gegen Afghanistan führen Deutschland und die Bundeswehr, sowie die USA
und die anderen Besatzer mehr als 7 Jahre später immer noch Krieg.
Die Nato hat Deutschland um die Entsendung einer schnellen Eingreiftruppe gebeten. Deutschland dürfte
nach Angaben aus den Nato-Kreisen in Brüssel 240-250 Soldaten entsenden. Deutschlands Eingreiftruppe
wird bei Unruhen, Zugriffen und zum Schutz von Konvois eingesetzt.
Um zu verhindern, dass die Terroristen in Afghanistan keine neuen Helfer bekommen, muss es dem Land
wieder besser gehen. Vieles in Afghanistan ist durch mehrere Kriege zerstört und veraltet und aus dem
Grund helfen die Nato-Soldaten auch beim Wiederaufbau des Landes. Schwerpunkt der Bundeswehr ist
der Norden in Afghanistan: Auf einer Fläche von mehr als 162.000 Quadratkilometern umfasst der
nördliche Teil Afghanistans neun Provinzen. Rund 3.300 Soldaten der Bundeswehr sind im Norden
vertreten: Sie stellt je ein Regionales Wiederaufbauteam, sowie ein Regionales Beraterteam. Sie betreibt
als logistisches Drehkreuz die Versorgungsbasis in Mazur-e Sharif. Außerdem ist dort ein
Einsatzgeschwader aus CH 53-Transporthubschraubern sowie Trans all-Flugzeugen und Aufklärungsjets
des Typs Tornado stationiert. Schließlich stellt die Bundeswehr seit Juli die schnelle Eingreiftruppe
(Quick Reaction Force) für die Nordregion bereit. Außerhalb der Nordregion sind Bundeswehrsoldaten
noch in Kabul und vorübergehend in Kandahār sowie auf dem Lufttransportstützpunkt im usbekischen
Termez stationiert.
Die Bundeswehr soll aus Afghanistan abziehen  pro
Es besteht ein Grund die Bundeswehr abziehen zu lassen, da Zweifel laut wurden, ob die Bundeswehr die
richtige Ausrüstung für einen solchen Einsatz hat. Bernhard Gertz, der Vorsitzende des
Bundeswehrverbandes, sieht Nachholbedarf: “Die Eingreifkräfte der Bundeswehr verfügen bisher nicht
über funktionierende Geräte, mit denen sie mit den Verbündeten in Afghanistan kommunizieren können”,
sagte er der “Passauer Neuen Presse”.
“Das muss schleunigst geändert werden.” Ebenfalls fehlten auch Gefechtsfahrzeuge, die mit dem
Hubschrauber CH53 transportiert werden können.
Die Bundeswehr soll in Afghanistan bleiben  kontra
Ein Verständnis für die Bundeswehr in Afghanistan hat man, weil Deutschland ja nicht verlangen kann,
dass alle Nationen bei einem gemeinsamen Einsatz in den Kampf ziehen und Deutschland sich aus der
Kampfhandlung raus hält. Somit ist Deutschland auch für andere Nationen ein Vorbild.
Fakt ist, dass es sich in Afghanistan um einen NATO-Einsatz handelt und nicht um einen amerikanischen
Alleingang der nun von anderen Nationen mitgetragen werden muss, weil die USA sie da “mit rein
gezogen hat”. Außerdem ist auch Fakt, dass Deutschland ein Mitglied der NATO ist. Wenn die NATO
gemeinsam in Afghanistan tätig ist, kann sich kein Nato-Mitglied „die Rosinen aus dem Kuchen
raussuchen“ und sich aus Kampfeinsätzen in anderen Regionen fernhalten. Deutschland kann nicht die
Amerikaner, Niederländer etc. für die Deutschen den Kopf hinhalten lassen. Das würde dem
Bündnisgedanke der Nato widersprechen.
Die Bundeswehr soll nicht sofort abgezogen werden, meint Michael Müller. Stattdessen muss es eine
Exitstrategie geben, die das „danach“ bedenkt.
Darüber hinaus können Beobachter quasi täglich Korruption, Vetternwirtschaft, Drogenschmuggel und
Elend beobachten. Wie ist nun die daraus resultierende Forderung „Bundeswehr raus aus Afghanistan“,
die prominent von der LINKEN vertreten wird, politisch zu bewerten? Die alleinige Forderung nach
einem sofortigen Abzug ist sicherlich moralisch begründet, eignet sich jedoch nicht, um die Lage der
Menschen in Afghanistan spürbar zu verbessern. Ein alleiniger und unkontrollierter Truppenabzug
Deutschlands kann nicht unsere einzige Antwort auf die verheerende Entwicklung des Landes sein. Erst
recht nicht, wenn er ohne jede Verständigung mit den Regierungen der transatlantischen Allianz, die als
Akteure nicht zu leugnen sind, geschehen soll. Denn trotz aller berechtigten Argumente für einen Abzug
der Truppen dürfen Überlegungen über das „Danach“ nicht vernachlässigt werden. Der schrittweise und
gemeinsame Abzug der militärischen Kräfte muss einhergehen mit der Formulierung ziviler
Aufbauhilfeprogramme und einer ausgearbeiteten „exit-option“. Die Stabilisierung von fragilen
Staatengebilden wie Afghanistan stellt eine große Herausforderung und langfristige Aufgabe dar.
Schließlich müssen tragfähige Konzepte formuliert werden, die den Afghanen die Möglichkeit geben sich
selbst zu verwalten, dadurch auch eine Ökonomie zu entwickeln und durch die Etablierung eines
rechtsstaatlichen Gewaltmonopols eine innere Sicherheit zu schaffen, die gesellschaftliches Leben erst
möglich macht. Erst dann ist es sinnvoll, vom Aufbau demokratischer Strukturen zu sprechen.
Demokratische Lippenbekenntnisse und von UN-Mitarbeitern beobachtete Wahlen reichen keineswegs
aus, um von einem wirklichen Demokratisierungsprozess sprechen zu können. Eine glaubwürdige LINKE
darf ihr außenpolitisches Profil nicht nur auf den antimilitaristischen und pazifistischen Protest
beschränken, sondern muss mit vernünftigen Überlegungen über mögliche Exit-Optionen
nichtmilitärische Herangehensweisen außenpolitischen Handelns aufzeigen. Die alleinige Forderung nach
dem sofortigen Abzug vernachlässigt diesen wichtigen Aspekt alternativer Außenpolitik.
Ergebnis und eigene Stellungnahme / Meinung
Wir sind der Meinung, dass die deutsche Bundeswehr den Abzug aus Afghanistan bekannt geben sollte,
denn in der letzten Zeit wurden immer mehr Menschen verletzt oder sind sogar durch Anschläge
gestorben. Darunter waren auch viele deutsche Soldaten und auch sogar welche, die aus dem Saarland
stammten.
Die deutschen Soldaten müssen ja nicht dorthin, sie tun es freiwillig.

http://www.tagesschau.de/ausland/afghanistan892.html

http://www.bundeswehr.de/portal/a/bwde/kcxml/04_Sj9SPykssy0xPLMnMz0vM0Y_QjzKLd443DnQHSYGZASH

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http://www.saarbruecker-zeitung.de/nachrichten/welt/newsticker/Bundeswehr-Afghanistan;art7323,2857661

http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/595105

http://www.bundeswehr.de/portal/a/bwde/kcxml/04_Sj9SPykssy0xPLMnMz0vM0Y_QjzKLd443cXQGSYGYxgEh


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