Mahatma Gandhi

Gandhi ist eine einzigartige Persönlichkeit, die wohl fast jeder auf der Welt kennt, er war der Friedvollste Mensch, den man sich vorstellen kann und saß trotzdem Fünfeinhalb Jahre im Gefängnis.
Seine Heimatstadt heißt Porbandar übersetzt heißt es die weiße Statt und liegt in Indien. Sein Vater war ein Maharadscha, das ist ein Regierungsbeamter. Seine fromme und gebildete Mutter betreute Arme und Kranke. Die Gandhis waren Tiefgläubige Hindus, die Streng asketisch lebten, das heißt sie aßen kein Fleisch, sondern nur Gemüse, Früchte und Brot.
Zum Studium ging Gandhi nach England, weil dies damals die Kolonialmacht von Indien war, für ihm Bedeutet es eine große Umstellung auf fremde Sitten und Bräuche. Nach Beendigung des Studiums ging er nach Südafrika, wo er 1893 den Kampf der Asiatischen Einwanderer um Gleichberechtigung organisierte. Gandhi wurde dort gemein behandelt: Im Zug Schmiss man ihn aus der 1. Klasse mit der Begründung, Farbige gehören in die 3. Klasse. Gandhis Entschluss stand fest: Er Wird sein ganzes Leben dafür Kämpfen, dass Farbige die selben Rechte bekommen wie die weiße Rasse 150000 Inder lebten damals in Südafrika. Sie wurden Laufend beleidigt, verfolgt und misshandelt. Gandhi wurde es nicht erlaubt im Hotel zu wohnen und die indischen Händler durften ihre Waren nicht im Schatten verkaufen.
Im ersten Schreck wollte Gandhi wieder heimreisen, aber das wäre eine feige Flucht gewesen. Er verfasste eine Flugschrift über die schlechte Behandlung der Inder und schickte sie an die Presse. Daraufhin fielen Steine, Eier und faules Obst, Gandhi wurden die Kleider weggenommen, er bekam den Schlagstock zu spüren und fiel in Ohnmacht. Die Frau des Englischen Polizeichefs rette ihn und brachte ihm eine Englische Uniform zur Tarnung. Gandhi brauchte für sich kein Geld, ein bis zwei Tücher genügten ihm als Gewand bei Johannesburg gründete er eine Farm nach den Ideen des Russischen Dichters Tolstoi. Gandhi blieb insgesamt 20 Jahre in Südafrika und dort 6 Wochen im Gefängnis obwohl er nur eine Friedensarmee aufgestellt hatte um die Regierung zu bewegen, die Weiterverbreitung und die Massendiskriminierung aufzugeben. Gandhis Schimpfname lautete „Kuli“, sein Ehrennahme war Mahatma das bedeutete die Groß Seele, Sein Motto hieß gewaltloser Widerstand und Hungerstreik. Alles Böse kommt nur von der Lüge.
1914 kehrte er in seine Heimat Indien zurück. Er hatte drei Pläne:
1. Indien von den Engländern befreien und Einigen
2. Den Aberglauben bekämpfen
3. Das ungerechte Kastenwesen beseitigen
1.Kaste Priester, 2. Kaste Krieger, 3. Kaste, 4. Kaste körperliche Arbeitende, 5. Karte Parias
des heißt die unberührbaren.
Gandhi organisierte Generalstreiks und Ratsversammlungen mit den Engländern arbeitete er
nicht zusammen, das nennt man zivilen ungehorsam
Seine persönliche Waffe war der Hungerst Streik.
Zwischen den Moslems und den Hindus kam es zu einem heftigen Religionskrieg weil man
die Halbinsel in 2 Staaten geteilt hatte: Pakistan = Moslemstaat und Indien der Hindusstaat.
Durch Gandhis Fasten wurden die Masaka beendet.
Der berühmte Salzmarsch von 380km Länge erreichte, dass die Inder nicht mehr die hohe
Salzsteuer bezahlen mussten, sondern selbst salz gewinnen durften.
Ebenso erfolgreich war Gandhis Boykott gegen das Englische Tuch. Deswegen wurde das
Spinnrad zum Symbol für Gandhi, denn die Inder Sollten ihre Stoffe selbst spinnen und
weben.
1947 verließ die Kolonialmacht Großbritannien den Subkontinent Indien und nur 1 Jahr
später wurde der Freiheitskämpfer Gandhi von einem Fanatiker erschossen. Von den Hinder
wird er als heilig verehrt.
Gandhis Rat:
Verliere nicht den Glauben an die Menschen!
Die Menschheit ist ein Ozean. Wenn alle Tropfen schmutzig sind, wird das Meer nicht
schmutzig!

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