Zweiter Weltkrieg

Zweiter Weltkrieg
I. Einleitung
a) Versailler Vertrag
Der Versailler Vertrag ist der Friedensvertrag zwischen Deutschland und den Alliierten
zur Beendigung des 1. Weltkrieges. Der alliierte Vertragsentwurf wurde von Deutschland
nach einem Ultimatum am 28. 6. 1919 unterzeichnet. Der Versailler Vertrag wies dem
deutschen Reich die Alleinschuld am Ausbruch des Ersten Weltkriegs zu. Er sah für das
deutsche Reich große Gebietsabtretungen bzw. zeitweilige Gebietsbesetzungen die
Internationalisierung wichtiger deutscher Flüsse und den Verzicht auf alle Kolonien vor.
Weiterhin belegte er das deutsche Reich mit enormen Reparationszahlungen. Der Versailler
Vertrag wurde in Deutschland als ungerecht angesehen (die USA und China schlossen mit
Deutschland einen Sonderfrieden) und führte in der Weimarer Republik zu außer-ordentlichen
politischen Spannungen. Der Versailler Vertrag gilt als schwierigste wirtschaftliche und
politische Belastung der ersten deutschen Demokratie.
Vor allem von den radikalen rechten Gruppen wurde dieser Vertrag als Schmach und als
Verlust, ja sogar als Verrat ausgelegt. Die später an die Macht kommenden
Nationalsozialisten nutzten die umstrittenen Reparationszahlungen, die Gebietsabtretungen
und die Alleinschuld, um sie gegen die Weimarer Republik und das Ausland zu verwenden
und gegen sie Stimmung zu machen.
b) Aufstieg des Nationalsozialismus und seine
Grundsätze(Rassenpolitik,Aufrüstung,Wirtschaftlicher Aufschwung).
In Deutschland war der Nationalsozialismus seit 1930 zur Massenbewegung
herangewachsen. Am 30. Januar 1933 wurde ihr und ihren Verbündeten die politische
Macht übergeben wo Adolf Hitler dann vom Reichspräsidenten Hindenburg zum
Reichskanzler ernannt wurde. Er bildete aus Nationalsozialisten und Deutschnationaler
Volkspartei das Kabinett Hitler.
c) Hitlers Kriegsziele
Hitler hatte feste Kriegsziele.Er wollte ein rascher Raumgewinn um der drohenden
Überlegenheit der Gegnerischen Rüstung zuvor zu kommen.Er wollte die Länder im
Osten ausplündern um die Bewohner versklaven zugunsten des Deuschen Reiches und
seiner „arischen“ Bevölkerung.Er wollte auch noch eineRessourcen schonende
Kriegführungum die Industriekapazitäten nicht zu Ungunsten der Konsumwirtschaft zu
belasten. Bei den Deutschen sollte keine Unzufriedenheit wegen der materiellen Lage
entstehen.
d) Bündnisse
II. Kriesverlauf
a) Expansion
1. Deuschlands
Mit dem 1935 vollzogenen Wiederanschluss des Saargebiets an das Deutsche Reich, dem
Einmarsch in das entmilitarisierte Rheinland 1936, dem „Anschluss“ Österreichs und der
Abtrennung des Sudetenlandes von der Tschechoslowakei im Münchner Abkommen 1938
wurden die ersten Ziele , wie die Revision des Verailler Vertrages, weitgehend erfüllt.
2. Italiens
 Albanien
Italien besetze Albanien als Kompensation für die neuen deutschen Erwerbungen. König
Zogu floh nach Griechenland.
 Äthiopien
Italien besetzte Äthiopien 1936 von seinen Kolonien Eritrea und Somaliland
b) Deutscher Angiff Polens nach Stalin-Hitlerpakt
Mit dem Angriff Polens begann das nationalsozialistische Deutsche Reich den Zweiten
Weltkrieg in Europa. Gemäß dem geheimen Zusatzprotokoll zum Deutsch-sowjetischen
Nichtangriffspakt vom 24. August 1939 marschierte am 17. September auch die Rote
Armee in Ostpolen ein. Diese sowjetische Besetzung Ostpolens wird manchmal in den
Begriff „Polenfeldzug“ eingeschlossen. Mit dem Polenfeldzug begann das NS-Regime die
gezielte organisierte Massenvernichtung polnischer Zivilisten,insbesondere der Elite, die
bis 1945 andauerte.
Diesen Massakern fielen auch etwa 7000 polnische Juden zum Opfer.
c) Sitzkrieg
Nach dem sogenannten „Sitzkrieg“ im Winter 1939/40 besetzte Deutschland im Frühjahr
Norwegen
d) Blitzkrieg im Westen (England wehrt sich)
Der Blitzkrieg im Westen dauerte nur 6 Wochen. Er forderte das Leben von über 135
000 Alliierten und knapp 28 000 deutsche Soldaten.
In 2 Zonen wurde Frankreich geteilt: der Norden und Osten Frankreichs war von
Deutschen besetzt. Wichtige Flugfelder und Marinebasen für den Krieg gegen
Großbritannien befanden sich hier. Die Häfen am Atlantik, insbesondere Brest wurden
die wichtigste Operationsbasis der deutschen U-Boote.
e) Angriff auf Sovietunion
Der Angriff fand erst am 22. Juni 1941 statt. Diese Verzögerung und ein ungewöhnlich
früh einsetzender Winter führten dazu, dass der Vormarsch nicht wie geplant ablaufen
konnte und das Ziel, das Erreichen der Linie Archangelsk-Astrachan, verfehlt wurde. In
den frühen Morgenstunden des 22. Juni 1941 begann der Vormarsch von 149 Divisionen
(darunter alle motorisierten und gepanzerten deutschen Kräfte) über die sowjetische
Grenze. Am 26. September fand die Schlacht von Kiew ihr Ende. Doch schon im Oktober
begann es zu schneien und zu regnen. Daraufhin blieb die Offensive im Schlamm stecken
und nur noch wenige Gebietsgewinne waren zu verzeichnen. Der Angriff auf Moskau kam
wegen der sich versteifenden sowjetischen Gegenwehr zum Erliegen. Am 5. Dezember
setzte eine sowjetische Gegenoffensive mit frischen Einheiten unter General Schukow ein,
wodurch an eine Einnahme der Hauptstadt nicht mehr zu denken war.
f) Afrikakrieg
Ebenfalls 1940 begann der Feldzug in Afrika (Afrika-Korps unter Erwin Rommel).
Italiens Diktator Mussolini attackierte schlecht gerüstet das zum englischen Empire
gehörige Ägypten, kam in Bedrängnis und musste von Hitler unterstützt werden.
g) Wende (Stalingrad)
Am 19. November 42 begann die Gegenoffensive der Roten Armee, wobei die
rumänischen Linien im Süden durchbrochen werden konnten. Am 10. Januar 1943 griffen
sieben sowjetische Armeen mit einer Million Soldaten in einer groß angelegten
Gegenoffensive die deutschen Truppen im Kessel von Stalingrad an. Die 6. Armee war
inzwischen in zwei Kessel gespalten worden, in denen katastrophale Zustände herrschten.
Am 2. Februar blieb Paulus, zwischenzeitlich zum Generalfeldmarschall befördert,
angesichts der aussichtslosen Lage nur die Möglichkeit der Kapitulation, worauf knapp
100 000 Soldaten in Gefangenschaft gerieten, von denen nur etwa 6000 nach dem Krieg in
ihre Heimat zurückkehrten.
h) Angriff Japans auf die USA (Pearl Habor)
Japan eröffnete den Pazifik-Krieg mit einem Überfall auf die amerikanische Flotte in
Pearl Habor am 7. Dezember 1941 bei dem 19 schwere amerikanische Kriegsschiffe
ausser Gefecht gesetzt wurden. Für die Verteidigung der Insel selbst war die Armee
verantwortlich. Auch hier waren die Truppen in keinerlei Weise auf einen Angriff
vorbereitet.
Der Angriff wird als ein entscheidender Wendepunkt im Zweiten Weltkrieg angesehen,
weil er der Auslöser für den Kriegseintritt der USA war, die sich bis dahin formal neutral
verhalten hatten. Durch den Überraschungsangriff, der ohne vorherige Kriegserklärung
erfolgte, wurde ein Großteil der amerikanischen Schlachtflotte ausgeschaltet, wodurch die
japanische Flotte für mehrere Monate die absolute Überlegenheit im Pazifikraum besaß.
i) Sieg der Allierten
 Landung Normandie
Am 6. Juni 1944 landeten die Alliierten in der Normandie. Am so genannten D-Day
waren während der Operation Neptune, dem eigentlichen Invasionsunternehmen, fast
6.700 Schiffe und über 13 000 Flugzeuge beteiligt. Am frühen Morgen des 6. Juni
starteten mehrere Luftlandeeinheiten zu ihren Einsätzen im Hinterland. Obwohl die
Alliierten gewaltige Kräfte aufgeboten hatten, kamen sie stellenweise nur schleppend
voran.
 Pazifikkrieg mit grossen Verlusten
III. Kriegsfolgen
a) Verluste an Menschen
 Soldaten
Wärend dem zweiten Weltkrieg starben in Europa 39.410.000 Milionen Menschen
darunter 19 Milionen Soldaten und in Asien insgesamt 15.690.000 Milionen Menschen.
 Zivilisten(Massenmorde von Juden)
Es starben 23.630.000 Milionen Zivilisten im zweiten Weltkrieg.
 In Luxemburg
Es starben 5259 Luxemburger im 2 Weltkrieg.
b) Industrie in Europa zerstört
 Wiederaufbau
Die Auswirkungen der Währungsreform nach dem zweiten Weltkrieg, die
Regulierung des Kapitalverkehrs mit dem Ausland und nicht zuletzt die Zerschlagung
der Großbanken ebenso wie von Teilen der Industrie führten dazu, dass
sich Beziehungen nur auf sehr niedrigem Niveau entwickeln konnten. So waren
die regionalen Einheiten der Großbanken nicht leistungsfähig genug, den Bedarf
der Industrie an Bankleistungen zu decken; und selbst wenn sie es in organisatorischer
Hinsicht gewesen wären, so reichte das gesamtwirtschaftliche
Kapitalaufkommen aufgrund der nur spärlichen Spartätigkeit kaum aus.
c) Kalter Krieg druch entstehen zweier Blöcke mit verschiedenen Ideologien
(Marktwirtschaft und Komunismus)
d) Frieden in Europa und Zusammenwachsen der Völker
Quellen:
 Internet
 Der grosse Ploetz
 Werner Stein Fahrplan der Weltgeschichte
 Knaurs Historischer Weltatlas
 Gilbert Trausch : Le Luxembourg à l’époque contemporaine

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