USA gegen UdSSR

USA gegen UdSSR
Im zweiten Weltkrieg arbeiteten die Alliierten Mächte USA, England und die Sowjetunion eng zusammen, um die Schreckensherrschaft der Nazis zu beenden. Doch schon bald merkte man, dass dieses Bündnis nicht lange halten würde, da beide Nationen verschieden Ziele verfolgten.
Nach dem Ende des Krieges wurden die NATO im Westen unter der Führung der USA und der Warschauer Pakt (VFZ) im Osten unter der Führung der Sowjetunion gegründet.
Zwischen der UdSSR und der USA kam es nach dem zweiten Weltkrieg nie zu direkten Kämpfen. Als Kalten Krieg bezeichnet man den Wettstreit zwischen den Mächten, in Raumfahrt, Rüstung, Sport, Kultur und Forschung.
Sowohl die Sowjetunion als auch die Vereinigten Staaten mischten sich in Kriege anderer Länder ein, immer in den entgegen gesetzten Parteien, sie belieferten diese mit Waffen und Verpflegung.
Im Kalten Krieg wurde von den Supermächten viel Geld für Rüstung und Entwicklung neuer Waffen ausgegeben, sowohl die USA als auch die Sowjetunion hatten genug Atombomben auf Lager, um die ganze Welt mehrfach zu zerstören.
Auch in der Raumfahrt duellierten sich die Großmächte. Lange Zeit hielt sich die USA für die führende Nation, der Sowjetunion gelang es jedoch als erstes Satelliten („Sputnik“) in die Erdumlaufbahn zu bringen und sogar eine Hündin („Laika“) ins Weltall zu schicken.
Am 12. April 1961 verließ Juri Alexejewitsch Gagarin als erster Mensch die Erde. in 108 Minuten umrundete er sie einmal in seinem Raumschiff Wostok 1.
Am 20. Juli 1969 betrat Neil Armstrong im als erster Mensch den Mond. Das „Apollo Projekt“ war voll und ganz geglückt.
Auch im Sport kam es zwischen den Supermächten zu harten Konkurrenzkämpfen. 1972 und 1976 waren diese am stärksten, bei den Olympischen Spielen in München und in Montreal.
1980 weigerte sich die USA und 64 weitere Staaten, an den Olympischen Spielen in Moskau teil zunehmen, als Sowjetische Truppen in Afghanistan einmarschierten. Im Gegenzug dazu verweigerte die Sowjetunion die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Los Angeles 1984.
Während der Kubakrise war ein Atomkrieg zwischen den Großmächten zum greifen nahe. Beide Parteien merkten, dass es so nicht weitergehen könne. 1970 unterzeichneten die USA, die UdSSR und Großbritannien den Atomwaffensperrvertrag und verpflichten sich damit zu Nuklearer Abrüstung, sowie dem Verbot zur Weitergabe von Atomwaffen.
In den nächsten Jahren gab es weitere Verhandlungen zwischen der USA und der Sowjetunion. Es ging hauptsächlich um Rüstungsbegrenzung und die Vernichtung Atomarer Sprengköpfe. Außerdem wurde das Vernichten sämtlicher Mittelstreckenraketen erreicht. Auch in Europa wurde die Truppenstärke stark verringert.
Konferenz in Helsinki. 35 Länder unterzeichneten die „Schlussakte von Helsinki“, womit sie sich zu Gewaltverzicht, zur Anerkennung der bestehenden Grenzen und zur Nichteinmischung in Innere Angelegenheiten anderer Staaten sowie zur Einhaltung der Menschenrechte.
George Bush Senior verkündete 1991 nach dem Fall der UdSSR eine „Neue Weltordnung“. Unter der Führung und dem Schutz der USA sollte eine Ideale Weltordnung für alle Menschen und Nationen hergestellt werden. Das erfüllte sich jedoch bis auf weiteres nicht: von 1989 bis 2001 gab es über 200 Kriege, mit über 40 Millionen Toten.
Immer wieder mischt sich die USA in Probleme anderer Länder ein, spielt sozusagen die Weltpolizei. Zum Beispiel befreiten sie ohne Ankündigung Kuwait von den Irakischen Truppen, ohne eine Abmachung mit der UNO führten sie einen Luftkrieg gegen Jugoslawien.
Nach dem Terroranschlag auf das World Trade Center am 11. September 2001 rief die USA zu „Krieg gegen den Terror“, im folgenden Winter bombardierten sie Afghanistan, 2003 führten sie Krieg gegen den Irak.
Auch nach dem Ende des kalten Krieges werden die Weltweit ausgegebenen Rüstungskosten nicht viel geringer, im Jahr 2000 betragen sie Weltweit etwa 800 Milliarden Doller, fast die Hälfte davon von der USA. Doch auch Afrikanische sowie Asiatische Staaten rüsten auf.
Das hat auch was Gutes an sich: Industriestaaten profitieren stark davon. Doch die Verlierer an dieser Politik sind die Menschen in den ärmeren Ländern. Statt Lebensmittel werden Waffen gekauft.
Auch liegen derzeit in 60 Ländern der Erde über 110 Millionen Landmienen vergraben und durchschnittlich alle 20 Minuten geht eine hoch.

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