Platon

Zusammenfassung über das Leben und die Werke von Platon

Sein Leben

  • geb. 428 oder 427 v. Chr. in Athen oder Ägina er war: Metaphysiker, Erkenntnistheoretiker Anthropologe,, Staatstheoretiker, Kosmologe und vieles mehr
  • Sohn einer Aristokratenfamilie
  • Lehrling von Sokrates ab dem 20. Lebensjahr
  • nach dessen Tod ging er auf reisen, u.a. nach Sizilien und Ägypten, wo er mit vielen Philosophen Kontakt hatte
  • gründete die Akademie in Athen, nur söhne höchsten Standes wurden aufgenommen
  • auf einer seiner Sizilienreisen wollte er den Herrscher Dionysos II seine Staatstheorie nahe bringen, was scheiterte. Er wurde festgenommen und auf den Sklavenmarkt gebracht, wo er von einem guten freund freigekauft wurde
  • Platon starb im hohen Alter von 80 Jahren

Die Ideentheorie

  • Die Ideen stellen die seiende Welt dar. Sie sind nicht wahrnehmbar mit unseren Sinnen, aber erkennbar durch unsere Vernunft. Durch das Mitwirken der vernunftlosen Materie können die Abbilder der Ideen jedoch nie so vollkommen sein wie die Ideen selbst.
  • die „Idee“ ist die Urform jeder Sache und jeden Lebens. Es gibt somit zum Beispiel eine Idee Mensch, eine Idee Pferd oder eine Idee Baum.
  • Diese Ideen sind unvergänglich und absolut.
  • Zu sehen bekommen wir nur Abbilder dieser Idee in der Sinnwelt
  • Für Platon sind seine Ideen eine Wirklichkeit hinter der Welt der Sinne. Diese ist der Sinnenwelt übergeordnet. Aus den geistigen, immateriellen Urbildern werden Abbilder geformt welche auf die Realität übertragen werden.
  • Diese Urformen nennt Platon Ideen. Es gibt somit zum Beispiel eine Idee Mensch, eine Idee Pferd oder eine Idee Baum.

Seelenlehre

  • Die Seele ist unsterblich; existiert vor der Geburt und nach dem Tod
  • Die Seele herrscht über den Körper
  • Bei schwerem Fehlverhalten wird man in einer Frau oder gar einem Tier wiedergeboren

Werke von Platon

a) frühe Schriften

  • Apologie: Nachdichtung der Verteidigungsrede des Sokrates in dem gegen ihn geführten Gerichtsverfahren.
  • Kriton: Über die Hochachtung der Gesetze.

b) Schriften in Platons Lebensmitte

  • Phaidon: Über die Unsterblichkeit, Übersinnlichkeit und Ewigkeit der Seele. Ausgestaltung der platonischen Ideenlehre.
  • Politeia: Der Staat. Das umfangreichste Werk Platons Theaitetos: Über das Wesen des Wissens

c) Platons Spätwerk

  • Timaios: Platons Naturphilosophie. Die Entstehung aller Naturwesen von den Weltkörpern bis zu den irdischen Lebewesen.
  • Gesetze: Sie sind das letzte große Alterswerk Platons, von ihm selbst nicht vollendet und von einem Schüler nach seinem Tode herausgegeben.

Politeia

  • Umfangreichstes Werk von Platon
  • Verfasst: ca. 370 v. Chr.
  • Grundidee: Jeder kann nur eine Sache perfekt und damit effektiv
  • Deshalb gibt es eine strikte Trennung in 3 Stände: Nährstand, Wehrstand und Lehrstand.
  • Der Herrscher ist der Philosophenkönig (Idee des Guten)
  • Da dieser Herrscher unfehlbar ist, gibt es keine Kontrollinstanz: Aristokratie
  • Er vergleich den Staat mir der Seele die aus den drei Teilen: Vernunft, Mut und Begierde besteht. Die Seele ist nur gut solange alles 3 Teile im Gleichgewicht existieren, so sieht er es in seinem Staat und ordnet die 3 Teile den 3 Ständen zu.

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