Die Caracalla Thermen

Septimus erbaute die Caracalla Thermen, die zwichen 212 un 216 von seinem Sohn Caracalla zu einer riesigen Badeanstalt für das Volk umgebaut wurden.

Biographie Caracallas

  • Caracalla wurde am 4. April 188 als Lucius Septimius geboren.
  • Er war das älteste Kind der Familie und entstammte der zweiten Ehe des Septimus mit Iulia Domna. Knapp ein Jahr später wurde sein Bruder Geta geboren.
  • Im Alter von nur 7 Jahren ernannte sein Vater ihn zum Caesar und wandelte seinen Namen in in Marcus Aurelius Antonius um.
  • 198 folgte dann die Erhebung zum Augustus.
  • Als er gegen seinen Willen in eine Ehe hineingezwungen wurde, schien das einen Sinneswandel zu verursachen: Caracalla schwor sich, die ihm verhasste Braut und alle ihre Verwandten umzubringen, wenn er erst einmal Kaiser wäre.
  • Caracalla wird zum Herrscher Roms ernannt. Doch da seine Frau seinen Bruder Geta als fähigeren Herrscher betrachtete, wurden beide zu gleichberechtigten Regenten Roms. Die Rivalität der Bruder schlug schnell in Hass um.
  • Im Jahre 212 schließlich nutztr Caracalla die Gunst der Stunde, ermordete den verhassten Bruder vor den Augen der gemeinsamen Mutter und befahl, jegliche Erinnerung an ihn aus den Dokumenten zu tilgen.
  • Am 8. April 217 erschlug der Prätorianer-Offizier Iulius Martialis den römischen Kaiser, als der sich gerade am Wegesrand erleichterte. Dem Attentäter gelang es aber nicht zu fliehen. Er wurde von einem Speerwurf aus dem Sattel geholt.
  • Drei Tage später wurde der Verschwörer Macrinus zum neuen Kaiser ernannt.

Die Thermen der Caracalla

  • Caracalla hat die von seinem Vater erbauten Thermen zwischen 212 und 216 n. Chr. zu einer gewaltigen Badelandschaft ausgebaut.
  • Die riesige Anlage misst 337 mal 328 Meter, ist also fast quadratisch. Als Vorbild dienten andere berühmte Thermen, doch es wurde manches verbessert und vor allem in größeren Dimensionen gebaut.
  • Die Thermen ermöglichten rund 1600 Menschen gleichzeitig ein Bad zu nehmen.
  • In erster Linie wurden die Thermen genutzt ein Warmbad zu nehmen.
  • Die Achsensymmetrie der Thermen wurde so streng durhgeführt, dass es keinen Bauteil gab, der nicht ein spiegelbildliches Gegenstück auf der anderen Seite hatte. Dieses achsensymmetrisches Systen ist nicht nur bei der Badeanstalt, sondern auch beim Umfassungsbau deutlich zu erkennen.
  • Die Thermen waren so beliebt, dass viele Römer jede freie Stunde dort verbrachten. Natürlich vergaßen sie nicht, wem sie es zu verdanken hatten, solchen Luxus genießen zu können. So war dem Kaiser die Gunst des Volkes sicher.

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