Carl von Ossietzky

- Carl von Ossietzky wurde am 3.Oktober 1889 in Hamburg geboren.
– sein Vater starb, als er 3 Jahre alt war.
– der ehemalige Arbeitgeber seines Vaters Max Predöhl, kümmerte sich um seine schulisches Erziehung.
– 1904 verlässt er die Mittelschule (Realschule) ohne Abschluss.
– Sein Stiefvater Gustav Walther, (er war Bildhauer und Sozialdemokrat) nahm ihn öfter mit auf politische Veranstaltungen der SPD.
– Carl interessierte dies sehr.
– Nur weil sich Max Predöhl dafür einsetzte, arbeitete Carl von 1907-1911 als Hilfsschreiber beim Hamburger Amtsgericht.
– Da er sich politisch engagieren wollte, trat er 1908 in die „Demokratische Vereinigung“ ein.
– Er schrieb nach und nach immer mehr Texte, in denen er sich für Demokratie und Pazifismus stark machte.
– 1911 wurde er Mitarbeiter der Zeitschrift „Das freie Volk“.
– 1913 heiratete er und bekam eine Tochter.
– 1914 wird er aufgrund eines Artikels wegen „Beleidigung der Militärgerichtsbarkeit“ zu einer Geldstrafe von 200 Reichsmark verurteilt. (Dies war zu der Zeit sehr viel)
– 1916 schrieb er nach der Teilnahme an der Schlacht von Verdun einen Artikel gegen die Fortsetzung des Krieges.
– Acht Jahre später gründete er seine eigene Partei „Die Republikanische Partei Deutschlands“. Ziel war: – Frieden, Freiheit sowie Demokratie für alle Menschen.
– 1927 wurde er Herausgeber der Zeitung „Die Weltbühne“.
– In Artikeln dieser Zeitung schrieb er mehrfach gegen die Nationalsozialisten.
– Wegen einem Artikel über die geheime Rüstung der Reichswehr wurde er wegen Verrats militärischer Geheimnisse zu 18 Monaten Haft verurteilt. Der Name des Artikels, der ihn ins Gefängnis brachte, nannte sich „Soldaten sind Mörder“. (Kurt Tucholsky hat dabei mitgewirkt.) 1933
– Im selben Jahr wurde die Zeitschrift die „Weltbühne“ verboten.
– Nach der Machtübernahme der Nazis 1934 wurde er in das KZ Papenburg-Esterwegen(Emsland) gesteckt.
– Er wurde dort gefoltert und gequält, wie auch viele andere.
– 1936 wird ihm der Friedensnobelpreis verliehen. Die Nazis baten ihm an freigelassen zu werden, wenn er den Preis nicht annehmen würde.
– Er akzeptierte den Friedensnobelpreis, nahm ihn jedoch nicht persönlich in Empfang.
– Adolf Hitler befahl daraufhin, dass keine Deutscher mehr einen Friedensnobelpreis annehmen durfte.
– Carl von Ossietzky verstarb am 4.Mai 1938 an den Folgen der Misshandlung und einer Lungentuberkulose. Er wurde auf dem Friedhof Berlin-Niederschönhausen beerdigt.
Quellen: www.wikipedia.de , www.blinde-kuh.de , Geschichtsbuch für Rheinland-Pfalz, Berlin 2006.

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