Adolf Hitler

Adolf Hitler
Adolf Hitler wurde am 20. April 1889 in der österreichischen Grenzstadt Braunau als viertes von sechs Kindern des Zollbeamten Alois Hitler und seiner Klara Hitler geboren. Von diesen sechs Kindern erreichten nur Adolf und seine Schwester Paula das Erwachsenenalter. Wegen des Berufs von Alois Hitler zog seine Familie häufig um, von Braunau nach Passau, Lambach und Leonding bei Linz.
In der Grundschule war Adolf Hitler ein sehr aufmerksames Kind. Später verschlechterten sich seine Leistungen und das Verhältnis zu seinem Vater. Er brachte den künstlerischen Talenten seines Sohnes keine Aufmerksamkeiten entgegen. Er hatte nie ein gutes Verhältnis zu seinem Vater. Es ist auch vorstellbar, das es zu seinem schrecklichen Werdegang beigetragen hat.
Auf den verschiedenen Volksschulen, die Adolf Hitler besuchte, war er ein guter Schüler, auf der Realschule in Linz versagte er dagegen völlig. Bereits das erste Jahr dort, (1900/01), musste er wiederholen, und seine Lehrer bescheinigten ihm “mangelnde Arbeitslust”. Er dachte, dass er es nicht „nötig“ hat, zu lernen. Er wollte schon immer ein Maler werden.
Hitlers Vater starb am 3. Januar 1903 im Alter von 65 Jahren. Der Erziehungsdruck auf den 13-jährigen ließ also nach, ohne dass aber seine Leistungen deshalb besser wurden.
Mit 16 Jahren verließ Hitler die Schule ohne Abschluss. Später ging er nach Linz, wo er sich ohne Ausbildung zwei Jahre durchschlug. 1907 ging er nach Wien, arbeitete als Postkarten – Zeichner und bewarb sich zwei Mal an der Akademie der Bildenden Künste für eine Malerausbildung, aber er wurde nie aufgenommen. Am 21. Dezember 1907 starb seine Mutter Klara an Brustkrebs.
Als er das elterliche Erbe verbraucht hat, wurde seine Situation immer hoffnungsloser. Er lebte von 1908 bis 1909 in Obdachlosenunterkünften, dann bis 1913 in Männerwohnheimen.
1913 fährt Hitler von Wien nach München, um dem Militärdienst zu entgehen. Er blieb ein zielloser und glückloser Einzelgänger.
Als 1914 Österreich und Deutschland den 1.Weltkrieg begannen, meldet er sich freiwillig bei den bayerischen Militärbehörden und er kam in ein Reserveregiment. Er wird Feldbote und muss die Post zwischen den Stellungen hin und her tragen.
Zwar feuerte er nicht, wurde aber trotzdem so schwer verletzt, dass er zeitweise erblindete. Als er im Lazarett* ist, erfährt er das Deutschland kapituliert hat. Für ihn war das der schlimmste Moment im Leben, weil die Opfer des Krieges umsonst gestorben waren.
*Lazarett: militärisches Krankenhaus

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