1. Weltkrieg

Geschichte_________________________________________________________
1. Weltkrieg
1878 Berliner Kongress
Das Mächtegleichgewicht in Europa soll geregelt werden
28. Juni 1914 Attentat in Sarajevo/Mord am österreichischen Thronfolgerpaar
– Serbien soll Attentäter finden und bestrafen
> Ultimatum verstreicht
> Kriegserklärung von Österreich-Ungarn an Serbien
Deutschland stellt „Blankovollmacht“ = Bedingungslose Unterstützung des Bündnispartners
– GB versucht zu vermitteln > scheitert
– Russland steht zu Serbien
Ursachen
Gesamtsituation:
1. Fremdherrschaft durch das osmanischen Reiches (Türkei) und Österreich
> Nationalismus = Forderung auf staatliche Selbstbestimmung, weil gemeinsame Kultur, Religion, Geschichte, Sprache (andere als aktuelle Macht)
> Panslawistische Bewegung: Slawen wollen Unabhängigkeit von Russland und Österreich
2. Isolation von Deutschland wegen Ausbau der Hochseeflotte (> Angst vor zu mächtigem Gegner bei anderen Staaten) – neue Bündnisse:
Deutschland „nur“ mit Österreich-Ungarn und Italien
Frankreich, Russland, Italien, England alle durch Bündnisse verknüpft;
Allgemeines Wettrüsten
3. Viele Kriegsfreiwillige, Glaube an „gerechten Krieg“, wegen gegenseitigen Schuldzuweisungen
Kriegsziele
Deutschland GB/Russland/FR Österreich-Ungarn
– Gebietserweiterung – Ausschalten von D
Richtung Westen
– Kolonien
– weil Vielvölkerstaat: Eingliederung Serbien, Montenegro, Polen, Rumänien
– Kriegsauslöser im Hintergrund
Kriegsschuld
Deutschland, weil es Österreich unterstützt hat
Österreich, weil es nicht zu Verhandlungen bereit war
Alle anderen europäischen Staaten, weil sie nicht versucht haben den Krieg zu verhindern (Ausnahme GB – Versuch der Vermittlung)
1.10.1918 Forderung Ludendorfs (OHL) Krieg beenden, weil aussichtslos
(wegen mangelhafter Versorgung, Hunger, Kriegsmüdegkeit, Deutschland ist ausgelaugt, da letzte Kräfte für Waffenproduktion verbraucht wurden)
> Hochseeflotte soll ein letztes Mal auslaufen
> meutert
Friedensverhandlungen
– Parlamentarische Demokratie soll erträgliche Friedensbedingungen aushandeln (da die Alliierten Kaiser nicht als Verhandlungspartner akzeptieren)
– Problematik: Demokratie als Notlösung; bei Fehlschlag sieht man die Schuld bei demokratischen Politikern
1918/19 Novemberrevolution:
– Deutsche Bevölkerung ist entsetzt, war nicht auf Niederlage vorbereitet
– Arbeiter und Soldatenräte werden gegründet
– Unruhen, Übernahme der Zivilverwaltung
9. 11. 1918 Reichskanzler verkündet Rücktritt des Kaisers, tritt auch zurück
> Friedrich Ebert als Nachfolger
10. 11.1918 Rat der Volksbeauftragten: 3 MSPD – „Mehrheits-SPD“
(zur Abgrenzung von USPD)
Bündnis mit OHL (Ph. Scheidemann)
Ausrufung der Republik
– Regierung mit sozialistischen
Parteien
– Nationalversammlung
Ruhe, Ordnung, Sicherheit
3 USPD – besteht aus Kriegsgegnern > Abspaltung
(K. Liebknecht)
– wollen sozialistische Republik
– neue staatliche Ordnung
> „Arbeitern und Soldaten das
sagen“
Weltrevolution
Niederschlagung
Januaraufstände
(6.-12.)
„rote Woche“
>> Boykott der Nationalversammlung
(die Verfassung geben sollte)
Verfassung der Weimarer Republik – 11.8.1919
– allgemeines Wahlrecht (Männer/Frauen über 20, alle Stimmen zählen gleich)
– Gewaltenteilung:
Exekutive – Reichspräsident, Reichskanzler
Legislative – 18 Länderparlamente + Reichsrat + Reichstag
Judikative – Reichsgerichtshof
– ABER: Sehr starke Stellung des Reichspräsidenten > „Ersatzkaiser“ (Notverordnungen!)
Weimarer Koalition
DDP Deutsche Demokratische Partei 18%
Z Zentrum (Christliche Partei) 20%
SPD Sozialdemokratische Partei 39%
Vergleich Novemberrevolution/Oktoberrevolution
Zum Thema Unterschied zwischen Oktober und Novemberrev.: Bei der Oktoberrev. enstand eine ganz neue Form von Regierung. Es entstand der Sozialismus. Also es war etwas ganz anderes als zuvor. Und bei der Novemberrev. entstand die Weimarer Republik, welche nur eine Kompromisslösung ist. Es ist nichts großartig anderes als vor der Revolutionö.

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