Kategorie-Archiv: Musik

Robert Schumann

 Robert Schumann war ein deutscher Komponist der Romantik. Seine Klavierwerke hat er größtenteils für seine Frau Clara Schumann, geborene Wieck, geschrieben. Seine leidenschaftliche und tief empfundene Musik ist ein zentraler Bestandteil der deutschen Romantik.

Allgemein

Robert Schumann wurde am 8. Juni 1810 in Zwickau, Sachsen, geboren. Er war das jüngste von fünf Kindern des angesehenen Zwickauer Verlagsbuchhändlers August Schumann.

Sein Geburtshaus ist heute ein Museum und eine Gedenk

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Richard Wagner

Richard Wagner gilt als einer der weltweit bedeutendsten Opernkomponisten. Kein anderer Komponist hat die Struktur der Oper stärker verändert als er. Wagner leitete schon mit seinen frühen Werken eine Reform der Oper ein, wie sie zu Beginn des „romantischen“ 19. Jahrhunderts noch undenkbar war.

  1. Biographische Daten
  2. Werke
  3. Bedeutung Wagners
  4. Opernbeispiel „Die Feen“ (Hörbeispiel)
  5. Fragen

„Keiner der lebenden Komponisten vermag uns so im Innersten zu packen und so zu entzücken wie Wagner, aber auch keiner uns so furchtbar abzumarten und zu langweilen wie er.“ (Paul Lindau)

1. Biographische Daten

  • Der deutsche Komponist Wilhelm Richard Wagner wurde am 22. Mai 1813 in Leipzig geboren.
  • Er war das neunte Kind des Polizeiaktuarius Carl Friedrich Wagner (1770-1813) und der Bäckerstochter Johanna Rosine Wagner geb. Pätz (1774-1848).
  • Sechs Monate nach seiner Geburt, am 23. November 1813, starb sein Vater an Typhus.
  • Und im August 1814 heiratete Wagners Mutter den jüdischen Schauspieler und Dichter Ludwig Geyer. Dieser hat sich nach dem Tod des Vaters der Familie angenommen, doch Wagner hat ihn nie richtig gemocht.
  • Spekulationen nach denen Geyer der leibliche Vater Richard Wagners gewesen sei,
  • sind weder bewiesen noch klar widerlegt.
  • Noch 1814 übersiedelte die Familie nach Dresden.
  • Dort besuchte er von 1822-1827 die Kreuzschule.
  • Mit 12 Jahren erhielt er seinen ersten Klavierunterricht.
  • Im Jahr 1828 kehrte Wagner nach Leipzig zurück und lernte dort 1828/1830 an der Nikolaischule und an der Thomasschule.
  • Mit 16 Jahren erlebte er Wilhelmine Schröder-Devrient in „Fidelio“. Von nun an stand für ihn fest Musiker zu werden.
  • Er verfasste bald erste Sonaten, ein Streichquartett und den unvollständigen Opernversuch „Die Hochzeit“.
  • Ab 1831 studierte er an der Universität Leipzig Musik. Außerdem nahm er Kompositions-Unterricht beim Thomaskantor Christian Theodor Weinlig.
  • 1833 erhielt er den Posten eines Chordirektors in Würzburg, wodurch er erste praktische Theatererfahrung machte. Hier entstand auch seine erste vollständig erhaltene Oper „Die Feen“.
  • Als musikalischer Leiter der Sommersaison in Bad Lauchstädt und des Theaters in Magdeburg lernte er die Schauspielerin Minna Planer (*5.September 1809 in Oederan, 25. Januar 1866 in Dresden) kennen, die er 1836 heiratete.
  • Am 1.April 1837 wurde Wagner Musikdirektor in Königsberg. Der Theaterbetrieb brach aber kurz darauf wegen der Direktion zusammen. Wagner geriet in Schulden.
  • Im Juni 1837 gelang es ihm eine Dirigentenstelle in Riga zu erlangen, wo er vor seinen deutschen Gläubigern sicher war.
  • ( Hier entstand 1838 der Text und der Beginn der Partitur von „Rienzi“.)
  • Noch im selben Jahr verlor er die Stellung wieder und ging nach Paris, dort verbrachte er die Jahre 1840/41 unter wirtschaftlich ärmlichen Verhältnissen und er vollendete den „Rienzi“(1840) und den „Fliegenden Holländer“(1841).
  • 1842 kehrte Wagner nach Dresden zurück. Dort fand die Uraufführung seiner Oper „Rienzi“ statt. Die Premiere hatte solchen Erfolg, dass dem Komponisten die Stellung eines Hofkapellmeisters auf Lebenszeit geben wurde.
  • Es folgen „Fliegender Holländer“(1843) und „Tannhäuser“(1845)
  • 1849 musste er als Revolutionär wegen der Teilnahme am Dresdner Maiaufstand im späteren verlauf der Märzrevolution aus dem Königreich Sachsen fliehen und wurde von der Polizei steckbrieflich gesucht. Er gelang auf Umwegen in die Schweiz.
  • Zusammen mit seiner Frau Minna lebte er bis 1858 im Züricher Asyl.
  • Bis 1852 entstanden die Prosaentwürfe des Ring; etwa gleichzeitig lernte er das Ehepaar Otto und Mathilde Wesendonck kennen.
  • 1853 lernte Wagner in Paris die sechzehnjährige Cosima Liszt kennen.
  • 1857 bezog er sein “Asyl“ auf dem Grundstück der Familie Wesendonck in Zürich.
  • Von seiner ersten Frau Minna Wagner trennte er sich nachdem sie seine schwärmerische Freundschaft zur verheirateten Mathilde Wesendonck aufgedeckt hatte.
  • Bis 1864 hatte er durch Turbulenzen Schulden und musste wieder fliehen.
  • Doch der König Ludwig II. von Bayern war ein großer Bewunderer Wagners. Er stellte ihm am Starnberger See ein Landhaus als Wohnsitz zur Verfügung und half ihm durch Geldgeschenke seine Schulden zu tilgen.
  • Am Starnberger See wurde Wagner von Cosima von Bülow besucht und sie beschlossen zusammen zu leben.
  • Am 10.April 1865 wurde ihre erste gemeinsame Tochter Isolde geboren.
  • Als sie 1867 nach Tribschen bei Luzern fliehen mussten, wurde ihre 2te Tochter Eva geboren.
  • Am 6. Juni 1870 kam Wagners Sohn Siegfried zur Welt., doch erst im Juli wurde Cosima und Hans von Bülow geschieden.
  • Am 25. August 1870 wurden Wagner und Cosima in Luzern kirchlich getraut.
  • 1871 entschloss sich Wagner, die Stadt Bayreuth zum Schauplatz der von ihm geplanten Festspiele zu machen.
  • Schon im Jahre 1872 übersiedelte die ganze Familie dorthin.
  • Am 21. November 1874 vollendete Wagner den „Ring der Nibelungen“
  • Im Sommer 1876 fanden die ersten Richard-Wagner Festspiele in Bayreuth statt. Dort wurden „Siegfried“ und „Götterdämmerung“ Uraufgeführt. Aber die Festspiele endeten im finanziellen Desaster, so dass zunächst nicht an eine Wiederholung des Festspielsommers gedacht werden konnte.
  • 1881 vollendete Wagner die Partitur des „Parsifal“
  • 1882 gab es wieder einen Festspielsommer- es war Wagners letzter.
  • Am 26. Juli 1882 wurde in Bayreuth „Parsifal“ uraufgeführt.
  • Im September 1882 reiste Wagner mit seiner Familie nach Venedig, wo er auf Linderung seines von den Ärzten nicht erkannten Herzleidens.
  • Doch am 13. Februar 1883 erlitt er in seiner Wohnung im Palazzo Vendramin am Canal Grande einen Herzanfall und starb in Cosimas Armen.
  • Er wurde im Garten der Villa Wahnfried in Bayreuth beigesetzt.

2. Werke Die wichtigsten Bühnenwerke sind unter anderem:

  • Die Feen 1834
  • Rienzi, der letzte der Tribunen 1842
  • Der fliegende Holländer 1843
  • Tannhäuser und der Sängerkrieg auf der Wartburg 1845/61
  • Lohengrin 1850
  • Tristan und Isolde (1865)
  • Die Meistersinger von Nürnberg 1868
  • Der Ring der Nibelungen, mit vier Teilen:
  • o Vorabend: Das Rheingold 1851-1854
  • o Erster Tag : Die Walküre 1851-1856
  • o Zweiter Tag: Siegfried 1851- 1871
  • o Dritter Tag: Götterdämmerung 1848-1874
  • Parsifal, Bühnenweihfestspiel, 1882
  • Sonstiges
  • Symphonie C-Dur 1832
  • Konzertouvertüren (darunter Faust-Overtüre d-Moll)
  • 3 Kalviersonaten
  • Faustovertüre 1840
  • Kaisermarsch 1871

Schriften

  • „Oper und Drama“ 1851, ein Essay über die Theorie der Oper
  • „Das Judentum in der Musik“ 1850, eine Polemik gegen Jüdische Komponisten.
  • „Das Kunstwerk der Zukunft“ 1850
  • Er schrieb auch eine Autobiographie: „Mein Leben“ 1880
  • „Über das deutsche Musikwesen“ 1840
  • „ Ein deutscher Musiker in Paris“1840/41
  • „Eine Mitteilung an Meine Freunde“ 1851
  • „Über Franz Liszts symphonische Dichtungen“ 1857
  • „Zukunftsmusik“ 1860
  • „Deutsche Kunst und Politik“ 1868
  • „Über das Dirigieren“ 1869
  • „Über die Anwendung der Musik auf das Drama“ 1879
  • „Religion und Kunst“ 1880

3. Bedeutung Wagners Gesamtkunstwerk und Leitmotivtechnik Richard Wagner gilt als einer der weltweit bedeutendsten Opernkomponisten. Kein anderer Komponist hat die Struktur der Oper stärker

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