Natürliche Radioaktivität

Wenn man einen Geigerzähler anschaltet, zeigt er praktisch überall eine geringe Strahlung an, den sogenannten Nulleffekt.

Das liegt daran, dass in der Atmosphäre ständig eine geringe Strahlung herrscht, die sich in zwei Kategorien einteilen lässt.

1. Kosmische Strahlung

  • Auch Höhenstrahlung genannt.
  • Ein Teil der Strahlung stammt aus dem Weltraum
  • Sehr schnelle Teilchen (meist Protonen) treffen auf die Lufthülle der Erde.
  • Es entstehen meistens Beta- und Gammastrahlung
  • Ein Teil der Strahlung gelangt an die Erdoberfläche.
  • Restliche Strahlung wird von der Luft absorbiert.
  • In größeren Höhen ist deshalb die kosmische Strahlung intensiver als in Höhe des Meeresspiegel.

2. Terrestrische Strahlung

  • Ein anderer Teil der Strahlung geht von Gesteinen und Baustoffen der Häuser aus
  • Sie enthalten oft winzige Mengen radioaktiver Elemente: Radium, Uran, Thorium, radioaktives Kalium und radioaktiven Kohlenstoff
  • Seit der Entstehung der Erde verändert sich die Menge der radioaktiven Stoffe ständig (zb. Umwandlung von Uran in Blei)
  • Radon spielt eine besondere Rolle bei der terrestrischen Strahlung
  • Radion ist ein Edelgas und entsteht beim Zerfall von Radium.
  • Es entweicht aus Baustoffen und Gesteinen
  • Vor allem bei Tiefdruckwetterlagen “atmen” die Gesteine Radon aus

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