Barack Hussein Obama

Barack Hussein Obama ist am 4.August.1961 in Honolulu in Hawaii geboren und ist seit dem 20. Januar 2009 der 44. Präsident der Vereinigten Staaten. Der Jurist und Politiker der Demokratischen Partei ist amerikanisch-kenianischer Abstammung und damit der erste Afroamerikaner in diesem Amt.
Familie, Kindheit und Jugend
Obamas Vater, Barack Hussein Obama Senior, stammte aus Alego in Kenia und gehörte zum Luo-Volk. Obamas Mutter, Stanley Ann Dunham (1942–1995), war eine weiße US-Amerikanerin aus Wichita im Bundesstaat Kansas. Die Eltern lernten sich als Studenten an der Universität von Manoa, Hawaii kennen. Sie heirateten 1961 in Hawaii, als in anderen Teilen der USA Ehen zwischen Schwarzen und Weißen noch verboten waren.
1964 ließen sie sich scheiden. Der Vater setzte sein Studium an der Harvard University fort. Obama sah ihn als Zehnjähriger zum letzten Mal.Sein Vater starb im Jahre 1982. Er hat väterlicherseits drei ältere und drei jüngere Halbbrüder sowie eine Halbschwester namens Auma.
Die Mutter promovierte als Anthropologin und wurde zu einer Spezialistin für Entwicklungsfragen, insbesondere im Bereich der Kleinkredite. Sie heiratete einen Indonesier und zog mit ihm und ihrem Sohn Barack 1967 nach Jakarta. 1971 kehrte er nach Hawaii zurück, wo ihn die Eltern seiner Mutter, Madelyn und Stanley Dunham aufzogen. Sie schulten ihn in die fünfte Klasse an der Punahou School ein. Diese Schule schloss er 1979 mit Auszeichnung ab. Seine Mutter starb mit Mitte 50 an Krebs.
Heute ist Barack Obama seit 1992 mit Michelle Obama verheiratet. Sie lernten sich in der Anwaltskanzlei kennen, in der Michelle nach ihrem Abschluss 1988 arbeitete und dem Praktikanten Barack Obama als Tutorin zugeteilt war. Sie haben zwei Töchter: Malia Ann 10 years old and Sasha 7 years old.
Studium und Beruf
1979 studierte Obama für zwei Jahre am Occidental College in Los Angeles und weitere zwei Jahre an der Columbia University in New York City. Nach seinem Abschluss 1983 in Politikwissenschaften arbeitete er ein Jahr lang für das Wirtschaftsberatungsunternehmen Business International Corporation in New York.1985 zog Obama nach Chicago und studierte Obama drei Jahre Rechtswissenschaft an der Harvard Law School. Als erster Afroamerikaner wurde er dort zum Präsidenten der Fachzeitschrift Harvard Law Review gewählt. 1992 kehrte er nach Chicago zurück, arbeitete ab 1993 in der auf Bürgerrechte spezialisierten Anwaltssozietät und lehrte bis 2004 Verfassungsrecht an der University of Chicago.
Beginn der politischen Laufbahn
1992 wurde Obama erstmals politisch aktiv: Mit einer Kampagne zur Wählerregistrierung von afroamerikanischen Bürgern Chicagos mobilisierte er mehr als 150.000 Menschen zur Wahl zum US-Präsidenten.
1996 wurde Obama in den Senat von Illinois als Vertreter des 13. Bezirks (der südliche Teil der Stadt Chicago umfasst, rund um das Stadtviertel Hyde Park) gewählt. Im Senat übernahm er den Vorsitz im Ausschuss für öffentliches Gesundheitswesen und Wohlfahrt. Er verfasste eine Gesetzesinitiative mit, die Hilfen für arme Arbeiterfamilien vorsah, und arbeitete an einer Vorlage zur Unterstützung von Menschen ohne Krankenversicherung. Zudem half er Organisationen, die sich für Schwule und Lesben einsetzen, und setzte eine Erhöhung der Mittel zur Aids-Prävention und -Behandlung durch.
1998 wurde Obama diesmal ohne Gegenkandidaten in den Senat von Illinois wiedergewählt. 2000 unterlag Obama bei den Vorwahlen der Demokratischen Partei im Ersten Kongressdistrikt für das Repräsentantenhaus gegen den langjährigen Mandatsinhaber Bobby L. Rush.
US-Senator
Wahlkampf
2004 bewarb sich Obama für die Demokratische Partei um einen Sitz im US-Senat und gewann bei den Vorwahlen im März überraschend 52 Prozent der Stimmen. Die New York Times sprach von einem „aufgehenden Stern“ bei den Demokraten. Die von Medienberater David Axelrod entworfene Kampagne stellte Obama in die Tradition des ersten afroamerikanischen Bürgermeisters Chicagos.
In den Hauptwahlen trat Jack Ryan, der anfängliche Gegenkandidat der Republikaner, am 25. Juni 2004 zurück.Der am 8. August 2004 nominierte zweite Gegenkandidat, der konservative Alan Keyes aus Maryland, mietete nun erst einen Wohnsitz in Illinois und führte einen stark polarisierenden Wahlkampf: Er verglich Obamas Wähler mit denen der NSDAP, nannte Homosexuelle „selbstsüchtige Hedonisten“, bezeichnete Obamas Meinung zu Abtreibungen vergewaltigter Frauen als „Position der Sklavenhalter“ und erklärte, Jesus würde Obama nicht wählen. Obamas Vorsprung erlaubte ihm, demokratische Kandidaten in anderen Wahlkämpfen mit Auftritten und Spenden zu unterstützen. So half er etwa Melissa Bean, ihren Wahlkreis in den nördlichen Vororten von Chicago erstmals seit 1935 für die Demokraten zu erobern.
Ende Juli hielt Obama eine Grundsatzrede (Keynote) bei der Democratic National Convention 2004 in Boston, die den damaligen Präsidentschaftskandidaten John Kerry kürte. Er schilderte darin seine Familiengeschichte, die seinen Glauben an den amerikanischen Traum begründet habe. Er selbst habe große Hoffnung für die Zukunft seiner Töchter, denn in einem „großzügigen Amerika“ müsse man nicht reich sein, um sein Potenzial ausschöpfen zu können. Zum Ende hin sprach er sich für die amerikanische Identität und nationale Einheit aus.
Obamas Rede löste Begeisterung aus, machte ihn in den ganzen USA bekannt, verschaffte ihm viel Sympathie in den Medien und Zustimmung bei den US-Bürgern.Er galt fort an alsder erfolgreichste politische Aufsteiger der Demokraten und möglicher künftiger Bewerber um das Präsidentenamt. Er gewann die Wahl mit 70 zu 27 Prozent, dem besten Ergebnis eines Neubewerbers für das Senatorenamt, und das höchste Wahlergebnis, das je ein Kandidat in einer Illinois-weiten Wahl gegen einen Gegner gewonnen hattezu seinem Nachfolger.
Präsidentschaftskandidat 2007–2008
Logo der Präsidentschaftskampagne „Obama for America“
Am 10. Februar 2007 verkündete Obama vor 18.000 Zuhörern in Springfield seine Präsidentschaftskandidatur. Am selben Ort hatte 149 Jahre zuvor der spätere Präsident Abraham Lincoln zur Abschaffung der Sklaverei aufgerufen. Im Laufe seiner Kampagne betonte Obama Themen wie ein schnelles Ende des Irak-Kriegs, größere Unabhängigkeit in Energiefragen und eine allgemeine Krankenversicherung.
Sowohl während der Vorwahlen als auch während der landesweiten Wahlen stellte Obamas Kampagne zahlreiche Spendenrekorde auf, vor allem mit der Zahl der Kleinspenden. Obama konnte Clinton im Jahr 2007 mit Spendeneinnahmen für die Vorwahlen übertreffen, insgesamt nahm Obama in einem Jahr 101.524.154 Dollar ein.Nach den Siegen in Iowa und South Carolina erhielt Obama allein im Januar 2008 die Rekordsumme von 32 Millionen US-Dollar Spendengelder. Am 19. Juni 2008 gab Obama bekannt, als erster ernstzunehmender Kandidat die öffentliche Wahlkampffinanzierung abzulehnen und weiterhin auf Spenden zu bauen.
Seit dem 4. Mai 2007 steht Barack Obama unter dem Schutz des Secret Service, so früh wie noch kein anderer Präsidentschaftskandidat vor ihm.
Vorwahlen der Demokratischen Partei
Obama verkündet seinen Sieg gegen Hillary Clinton bei den Vorwahlen der Demokratischen Partei
Zu Beginn des Vorwahlkampfes bewarb sich eine große Anzahl Kandidaten für das Amt. Nach den ersten Vorwahlen in Iowa, New Hampshire, Nevada und South Carolina war dieses Feld auf Obama und Hillary Clinton geschrumpft, welche sich einen harten, langandauernden Kampf lieferten.
. In einer Rede am 18. März 2008 bezog Obama Stellung zum Problem des Rassismus in den USA. Er sprach von der “nie ausgeräumten Rassenfrage“, die ihren Ursprung in der “Sklaverei, der Erbsünde der Nation“, habe. Die Rede löste eine Debatte über die Rassenproblematik in den USA aus.
Obama gewann die Vorwahlen in 29 der 50 Bundesstaaten; in einem weiteren, Texas, wo sowohl nach dem Primary- als auch nach dem Caucus-Verfahren abgestimmt wurde, gewann er in den Caucuses, nachdem er die Primary verloren hatte. Ferner siegte er im District of Columbia, in den Territories Guam und U.S. Virgin Islands, sowie bei den im Ausland lebenden Demokraten. Dass sich seine Hauptkonkurrentin Hillary Clinton dennoch bis zuletzt ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit ihm lieferte, lag vor allem daran, dass Obama in den meisten bevölkerungsreichen Staaten schwächer abschnitt als Clinton. Am 3. Juni 2008 erreichte Obama die notwendige Zahl von Delegierten, um sich eine Mehrheit für die Nominierung zum Präsidentschaftskandidaten seiner Partei zu sichern. Vier Tage später gratulierte ihm Hillary Clinton öffentlich zu seinem Sieg und beendete so ihre Kampagne.
Barack Obama wurde am 27. August 2008 von den Delegierten der Democratic National Convention in Denver per einfacher Akklamation als Präsidentschaftskandidat nominiert. Einen Tag später nahm er die Nominierung mit einer Rede vor 80.000 Zuhörern des Parteitags und vor 37,5 Millionen Fernsehzuschauern an.
Hauptwahlen
Obama bei seiner Siegesrede am 4. November in Chicago
Am 15. Dezember kamen die 538 Wahlmänner in den Hauptstädten der jeweiligen Bundesstaaten sowie in Washington D. C. zusammen, um den Präsidenten zu wählen. Obama konnte 365 Wahlmännerstimmen auf sich vereinigen und war so gemäß dem 20. Verfassungszusatz zum Präsidenten gewählt. Die offizielle Feststellung des Ergebnisses erfolgte am 8. Januar 2009 im Rahmen der ersten Sitzung des 111. Kongresses. Der Hoffnungsträger der Demokratischen Partei sicherte sich die erforderliche Mehrheit der mindestens 270 Wahlmännerstimmen mit Siegen in Florida, Kalifornien, Ohio und Virginia. Eine riesige Menschenmenge im Grant Park in Chicago brach bei der Entscheidung in Jubel aus. Obama und der designierte Vizepräsident Joe Biden werden am 20. Januar 2009 in Washington den Amtseid ablegen. Dann endet auch die achtjährige Regierungszeit des Republikaners George W. Bush Obama sicherte sich zunächst die erwarteten Siege im Nordosten, einer traditionell liberalen Region, und im Mittleren Westen. Der Senator von Illinois gewann in seinem Heimatstaat und war auch in dem heftig umkämpften Pennsylvania erfolgreich. Dort hatte McCain einen besonders intensiven Wahlkampf geführt, um die erwarteten Verluste in anderen Staaten auszugleichen. Obama siegte auch in Ohio und Iowa, wo vor vier Jahren noch der Republikaner George W. Bush die Wahlmännerstimmen holte. Bislang konnte noch nie ein Republikaner ohne einen Sieg in Ohio die Präsidentschaftswahl gewinnen.
McCain war vor allem im konservativen Süden der USA erfolgreich. Er gewann wie erwartet in Staaten wie Utah, Arkansas, Kansas, Kentucky und Tennessee. Der 72-Jährige verfolgte die Auszählung in seinem Heimatstaat Arizona.
Auszeichnungen und Ehrungen
Während seiner ersten drei Jahre im US-Senat verliehen folgende Universitäten Obama die Ehrendoktorwürde für Recht: Knox College in Galesburg (2005) University of Massachusetts Boston (2006) Northwestern University in Evanston (2006) Xavier University of Louisiana in New Orleans (2006) Southern New Hampshire University (2007) Howard University in Washington D. C. (2007) Wesleyan University in Connecticut (2008)
Im Oktober 2005 wurde Obama in dem britischen Journal New Statesman als eine von 10 Personen, die die Welt verändern können aufgelistet. Das Time-Magazin zählte ihn 2005 und erneut 2007 zu den einhundert einflussreichsten Personen der Welt und kürte ihn 2008 zur Person des Jahres.
2007 wurde die Flechtenart Caloplaca obamae, entdeckt auf der kalifornischen Insel Santa Rosa, nach ihm benannt.[133]
2009 wurde ihm, als drittem amtierenden US-Präsidenten nach Theodore Roosevelt 1906 und Woodrow Wilson 1919, der Friedensnobelpreis „für seine außergewöhnlic Bemühungen, die internationale Diplomatie und die Zusammenarbeit zwischen den Völkern zu stärken“, zuerkannt.
Nebentexte Am 10.02.2007 gab Barack Obama offiziell seine Kandidatur für die Präsidentschaftswahl 2008 bekannt, hat sich in den demokratischen Vorwahlen gegen alternative Kandidaten der Kriegslobby wie Hillary Clinton und unabhängigere demokratische Präsidentschaftskandidaten wie Dennis Kucinich und Mike Gravel und bei den Präsidentschaftswahlen gegen John McCain durchgesetzt. Obama hate viele Gute Unterstützer. Darunter Oprah Winfrey und Jay Rockefeller Chairman im Senate Inteligence Commitie Und Milliadär Warren Buffet der gleich doppelt so viel spendete wie er musste und Seine Frau Michelle unterstütze Obama auch. Quellen

http://www.focus.de/politik/ausland/uswahl/us-wahl-barack-obama-neuer-praesident-der-usa-_aid_346163.html

http://www.tagesschau.de/ausland/uswahlnacht110.html

http://www.mein-parteibuch.com/wiki/Barack_Obama Als er für den Staat Illinois arbeitete, musste er sowohl mit Demokraten als auch mit Republikaner zusammenarbeiten, um den Arbeiterfamilien zu helfen, die von Steuererhöhungen extrem betroffen waren. Er beschäftigte sich bei seiner Arbeit auch mit der Erziehung und Bildung in der frühen Kindheit. Auch heute ein wichtiges Thema in seinem Wahlprogramm. Nachdem er sich acht Jahre mit den verschiedenen politischen Themengebieten auseinandersetzte und somit einen großen Erfahrungsschatz sammeln konnte, kandierte er für den US-Senat, um sein Wissen und seine Erfahrungen auf der großen politischen Bühne einbringen zu können. Er wurde schließlich im Jahr 2004 in den US Senat gewählt, als dritter Afroamerikaner nach dem Wiederaufbau. Im Jahre 2007 startete er schließlich seinen Vorwahlkampf um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten und setzte sich nach einem langen Kampf gegen Hilary Clinton durch. Jetzt hat er die Möglichkeit, im November zum ersten afroamerikanischen Präsidenten in der Geschichte der Vereinigten Staaten gewählt zu werden.

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