Von der AG zu Aktien

Von der AG zu Aktien
Gliederung:
1. Rund um die Aktiengesellschaft 1.1 Allgemeines 1.2 Bedeutung der AG 1.3 Organe der AG 1.4 Rechte der Aktionäre 1.5 Pflichten der Hauptversammlung 1.6 Auflösung der AG 2. Die Aktienarten
1. Rund um die Aktiengesellschaft
1.1 Allgemeines
Die AG ist eine Handelsgesellschaft mit eigener Rechtsform, in der die Geldgeber die Aktionäre sind. Ab der Eintragung in das Handelsregister ist die AG rechtsfähig. Die allgemein verständliche Bezeichnung muss im Namen vorhanden sein. (z.B. Allianz AG) Die Gründer haften mit ihrem gesamten Eigenkapital und sie müssen einen Gesellschaftsvertrag abschließen. Das Startkapital bei der AG beträgt mindestens 50.000€, danach wird der Vorstand, der Aufsichtsrat und die Abschlussprüfer gewählt.
1.2 Bedeutung der AG
– Ist die Unternehmensform für Kapitalintensive Großbetriebe
– Vielzahl an qualifizierten und hoch bezahlten Mitarbeiter
– Viel Geld investieren in Markt und Produktionsforschung
Vorteile Nachteile
Beschränkte Mittelbare Haftung der Aktionäre Möglichkeit der Machtzusammenballung Beispiel (Porsche und Volkswagen)
Ziel der Unternehmensbeteiligung der Arbeitnehmer kann verfolgt werden
Durch Aktienmehrheit kann ein ganzes Unternehmen von einem einzigen Investor gekippt werden.
1.3 Organe der AG
Vorstand
– Er wird vom Aufsichtsrat für 5 Jahre gewählt
– Eine oder mehr Personen
– Aufgaben:
– Abschluss von Verträgen
– Ernennungen / Bemächtigungen
– Aufsichtsrat die Geschäftslage mitteilen
– Gewinn und Verlustrechnung
– Einmal jährlich eine Hauptversammlung
– Festes Gehalt
– Evtl. Beteiligung am Gewinn
Aufsichtsrat
– Mindestens 3 Mitglieder
– Von der Hauptversammlung gewählt für 4 Jahre
– Aufgaben:
– Bestellung/Abberufung des Vorstands
– Einsicht und Prüfung der Geschäftsbücher
– Prüfung vom Jahresabschluss
– Bekommt eine Vergütung
Hauptversammlung
– Ist die Versammlung der Gesellschafter (Aktionäre)
– Sie haben nur ein Stimmrecht
– Aufgaben:
– Bestimmung des Aufsichtsrats
– Bestimmt Grundlegendes, wie Kapitalerhöhungen
– Beschluss über Verwendung des Bilanzgewinns
1.4 Rechte der Aktionäre
– Anrecht auf Gewinnbeteiligung (Dividende)
– Von dem Grundkapital 30mio werden 6 Mio. an Gewinn an die Aktionäre ausgeteilt, also immer 20%.
Stimmrecht in der Hauptversammlung
– Je nach Anzahl und Beträge der Aktien die der Aktionär besitzt.
– Stimmen können persönlich oder über eine dritte schriftlich bestätigte Person ausgeübt werden.
– Wahl des Aufsichtsrates und Abwahl
– Grundkapitalerhöhung (damit aus der Sicht der Aktionäre sich der eigene Gewinn erhöht)
– Bezugsrecht für neue Aktien (um noch mehr Anteile und so mit Stimmrecht der AG erhält)
1.5 Pflichten der Hauptversammlung
– Jahresabschlussbericht Abnahme
– Entlastung des Vorstands und des Aufsichtsrats
– Auskunftsrecht über Angelegenheiten der Gesellschaft
– Anfechtung eines Beschlusses der Hauptversammlung wegen Verletzung eines Gesetzes oder der Satzung
– Recht auf Anteil am Liquidationserlös
1.6 Auflösung der AG
– Insolvenzverfahren
– Zahlungsunfähigkeit
– Überschuldung
– Beschluss der Hauptversammlung zu Liquidation.
2. Die Aktienarten
Es gibt verschiedene Aktienarten man unterscheidet zwischen folgenden Aktienarten:
1. Stammaktien und Vorzugsaktien
Bezüglich der Anrechte, die der Aktionär bekommt, kann man Stammaktien unterscheiden. Wenn Sie eine Stammaktie erwerben, haben Sie auch ein Stimmrecht bei der Hauptversammlung. Vorzugsaktien ermöglichen Ihnen keine Teilnahme an der Abstimmung, dafür erhalten Sie in der Regel mehr Dividende als Ausgleich. Der normale Aktionär wird daher den Vorzugsaktien den Vorzug geben (daher auch der Name *g*).
2. Inhaberaktien und Namensaktien
Eine weitere Unterscheidung wird nach der Übertragbarkeit der Aktien getroffen. Die Rechte aus einer Inhaberaktie stehe dem Inhaber zu, also dem, der das Papier besitzt. Bei Namensaktien hingegen ist eine Eintragung des Namens des Aktionärs im Aktienregister erforderlich.
3. Nennwert- und Stückaktien
Bei Nennwertaktien wird das Grundkapital der Aktien nach dem Nennwert der Aktien aufgeteilt. Oft beträgt der Nennwert 1€, so dass dementsprechend viele Aktien ausgegeben werden. Stückaktien haben keinen Nennwert. In diesem Fall wird in der Satzung der Aktiengesellschaft nur die Anzahl der Aktien festgelegt.
4. Junge und alte Aktien
Junge Aktien werden den Aktionären bei einer Kapitalerhöhung angeboten. Alte Aktien sind

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