Tornado

Titel: Tornado
Note: sehr gut
Referat für 6-7 Minuten, mit drei Folien und einem doppelseitigem Handout
Hallo liebe(r) Frau/Herr …, hallo liebe Klasse …
Ich möchte euch heute etwas über den Tornado erzählen. Mein Aufbau des
Referats sieht so aus: Zuerst erzähle ich euch was ein Tornado ist, dann über die
Entstehung und die Vorkommen. Danach liste ich euch die Windstärken auf und
zum Schluss kommt die Zerstörung.
Was ist ein Tornado?
Ein Tornado ist ein starker Wirbelsturm und ein Wirbelsturm ist ein
schlauchförmiger Wolkenstrudel, der aussieht wie ein Trichter und bis zum
Erdboden reicht. Er ist 1500-2000 Meter hoch und circa 500 Meter breit. Das Wort
Tornado kommt aus dem spanischen und heißt drehend. Ander Wörter für
Tornado sind Großtrombe oder auch Twister.
Nun komme ich zu der Entstehung und den Vorkommen:
Dafür habe ich eine Folie vorbereitet (Folie 1 auflegen). Ein Tornado entsteht
meistens auf Festland und kündigt sich mit starkem Gewitter an. Er entsteht,
wenn warme und kalte Luft aufeinander treffen. Während die Kaltluft nach unten
strömt steigt die Warmluft spiralförmig nach oben. Dadurch entsteht ein
Luftwirbel und der Tornado beginnt mit 40-50 km/h. Ungefähr 1200 Tornados
kommen in den USA jährlich vor. Dieses Gebiet heißt „Tornado alley“. Sie
entstehen meistens im April und im Juni.
Nun erzähle ich euch etwas über die Windstärken.
Einen Tornado kann man nicht an seiner Größe oder Breite erkennen sonder nur
an seiner Spur. Die Windstärken gibt es von den Kategorien F0 bis F6:
F0 ist ein „Sturmtornado“ der 62-116 km/h schnell ist.
F2 ist ein „gemäßigter Tornado“ der circa 180 km/h beträgt.
F3 ist ein „bedeutender Tornado“ dessen Drehgeschwindigkeit ungefähr 251
km/h beträgt.
F3 ist ein „schwere Tornado“ der mindestens 330 km/h beträgt.
F4 ist ein „verwüstender Tornado“ der in etwa 416 km/h schnell ist.
F5 ist ein „unglaublicher Tornado“, der bisher stärkste Tornado, der sogar 510
km/h erreichte.
Es gibt auch einen F6 Tornado der „unvorstellbare Tornado“, der glücklicherweise
noch nicht geschehen ist, der mehr als der F5 Tornado erreichen muss.
Zum Schluss kommt, wie gesagt, noch die Zerstörung:
Dafür habe ich euch auch eine Folie vorbereitet (Folie 2 auflegen und das Bild
erklären). Nun liste ich euch die 3 stärksten Tornados auf, die es ja gab:
Der 3.stärkste war im Mai 1896 in St. Louis und am Missouri. Dort gab es 285
Tote
Der 2.stärkste war auch im Mai 1840 am Missisippi, bei dem 310 Menschen ums
Leben kamen.
Und der absolut stärkste Tornado entstand im März 1925 und reiste durch
Missouri, Illinois, Indiana. Dort gab es leider 689 Tote.
1999 richteten alle Tornados im Jahr einen vollwirtschaftlichen Schaden an 200
Millionen US-$ an. Der Versicherungsschaden betrug 148 Millionen US-$.
Im April gab es eine Serie von 30 Tornados im Osten der USA. Mehrere tausend
Autos, Gewerbegelände, Häuserstücke und Frachtzüge wirbelten durch die Luft.
Dort entstand der größte Versicherungsschaden von 1,6 Milliarden US-$.
Im November des gleichen Jahres gab es dann auch noch eine Serie von 90
Tornados. Dort gab es 35 Tote.
Zum Schluss habe ich noch eine Folie für euch vorbereitet bei der es euch klar
machen soll welch’ Zerstörung in solcher Tornado hinterlassen kann. (Folie 3
auflegen und die Zerstörung erklären)
Folie 1
Folie 2
Folie 3
Schadenswirkung und Klassifizierung:
Frühwarnsysteme und Forschung:
Mit Dopplerradargeräten lässt sich bereits frühzeitig einschlägige Rotationen
erkennen. Hinzu kommen unzählige ehrenamtliche Spotter und Storm Chaser, die ihre
Beobachtungen an das Warnsystem Skywarn weitergeben. Hauptsitz der
Tornadoforschung in Amerika ist das NSSL (National Severe Storm Laboratory). Seit
1997 besteht auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz ein Netzwerk zur
Tornadoforschung namens TorDACH. Auch in den Deutschsprachigen Ländern
besteht seit 2003 das Warnsystem Skywarn.
Quellen:
www.wikipedia.de
www.weteran.de
Culumuswolke (Superzelle)
Tornado
Daniel Weissbacher
Tornados
Definition:
“Ein Tornado ist eine in extremem Ausmaß rotierende Luftsäule mit Bodenkontakt, die
entweder von einer Cumuluswolke (Superzelle) herabreicht oder sich unter einer
Cumuluswolke befindet und häufig (jedoch nicht immer) als eine trichterförmige Wolke
sichtbar wird.” Die Begriffe Wind- bzw. Wasserhose und Großtrombe sind nur
Synonyme für Tornado. Der Begriff Tornado ist mittlerweile allgemein gebräuchlich, da
so nicht der Eindruck eines Unterschiedes zwischen Tornados in den USA und
vergleichbaren Ereignissen außerhalb der Staaten erweckt wird.
Die Verbreitung:
Die weltweit meisten Tornados treten in den USA in der sog. Tornado-Alley auf. Es
treten jedoch auch Tornados in Argentinien, Mittel-, Süd- und Osteuropa, Südafrika,
Bengalen, Japan und Australien auf.
Entstehung:
Tornados entstehen meist aus sog. Superzellen, einer sehr starken Form des
Gewitters mit einem rotierendem Aufwindbereich.
Voraussetzung für die Entstehung ist einerseits eine labile Luftmasse, die bodennah
feucht und warm in der Höhe aber kühl und trocken ist, zum anderen eine starke
Windscherung, das heißt eine Zunahme der Windgeschwindigkeit und Änderung der
Windrichtung mit der Höhe. Durch die horizontale Windscherung beginnt die
Luftmasse vertikal zu rotieren; da die unter der kalten Luft liegende Warmluft aufsteigt,
wird die Rotation in die horizontale gekippt, und der gesamte Aufwindbereich der
Wolke rotiert. Mit Erreichen des Taupunktes kondensiert die
feucht-warme, aufsteigende Luft und setzt sog. Latente Wärme frei, die das Aufsteigen
weiter beschleunigt. Hierdurch entsteht eine immense Saugwirkung. Die Rotation der
Superzelle pflanzt sich nach unten fort und beschleunigt sich ,wie bei einer
Eiskunstläuferin, die bei einer Pirouette ihre Arme anzieht. Der Tornado wächst wie ein
Rüssel aus der Gewitterzelle. Dies lässt sich naturgeographisch durch das
fehlen von Ost-West-Gebirgen in Nordamerika erklären, wodurch ungehindert
tropische Luft (feucht-warm)aus dem Süden und polare Luftmassen aus dem
Norden(trocken-kalt) zusammentreffen können.

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