Tauben im Gras

Wolfgang Koeppen: Tauben im Gras
Ein Gesellschaftsroman; verfasst: 1949, erschienen: 1951
Geschichtliche Hintergrund: Nachkriegszeit in Deutschland
8. Mai 1945: Ende des 2. Weltkriegs
Deutschland steht, aufgrund Hitlers Regime, am Tiefpunkt seiner Geschichte
Leid, Tod und Zerstörung wurden über weite Teile Europas gebracht
55 Millionen Tote (5,5 Mio. Deutsche, 50 Mio. anderer Völker (¼ Zivilisten, 6 Mio. Juden)
Deutschland war 3-fach geschlagen: politisch, moralisch und militärisch
Deutschland wird nun von den vier „Siegermächten“ (USA, Sowjetunion, Großbritannien
und Frankreich) übernommen
Siegermächte einigen sich auf politische Grundsätze für die Behandlung Deutschlands
(Potsdamer Abkommen) damit Deutschland nie wieder „die Erhaltung des Friedens in der
Welt bedrohen kann.“
Entmilitarisierung, Entnazifizierung
alle deutschen militärischen oder paramilitärischen Verbände und Organisationen
aufgelöst; alle Politiker und Befehlshaber des Naziregimes wurden verhaftet
Demokratisierung, Dekartellisierung
wirtschaftliche Macht sollte nicht mehr einem großen Monopol angehören
Großunternehmen werden in kleinere Betriebe aufgelöst
Dezentralisierung
politische Aufgaben und Entscheidungen werden an Gemeinden, Städte und
Provinzen übertragen
Konflikte
schlechte Infrastruktur
Sorge um eigene Existenz
zu wenig Wohnmöglichkeiten zur Verfügung
Lebensmittelrationen niedriger als im Krieg
viel Schwarzmarkthandel (Zigaretten, tropische Früchte)
„Männermangel“ (im Krieg gefallen oder noch in Gefangenschaft)
Ost-West-Konflikt / Kalter Krieg
Der Autor: Wolfgang Koeppen
1906: in Greifswald geboren, als uneheliches Kind der Näherin und Souffleuse Marie
Koeppen und dem Augenarzt und Universitätsdozent Reinhold Halben
1907: Umzug der Mutter nach Thorn
1912-1919: Umzug nach Ortelsburg; Besuch des Realgymnasiums
1919: Rückkehr nach Greifswald aus finanziellen Gründen; Wechsel auf die
Mittelschule
1919-1921: Tätigkeit im Buchhandel, am Stadttheater; Gasthörer an der
Universität Greifswald
1921: Gelegenheitsarbeiten als Schiffskoch (Schweden und
Finnland); Platzanweiser im Kino
1924: Engagement am Theater Wismar, jedoch vorzeitig abgebrochen;
Gelegenheitsarbeiten in Berlin
1925: Tod der Mutter
1926-1927: Engagement am Theater Würzburg als Regieassistent
1927: Umzug nach Berlin; Pressearbeit
1931-1933: Feuilletonredakteur beim „Berliner Börsen-Courier“
1934: Emigration in die Niederlande; Gelegenheitsarbeiten
1938: Rückkehr nach Berlin; Drehbuchschreiber für die Bavaria-Filmgesellschaft
1934: Koeppen taucht in Feldafing am Starnberger See bei München unter, um sich
der Einberufung zur Wehrmacht zu entziehen
1945: Übersiedlung nach München
1948: Eheschließung mit der 21 Jahre jüngeren Marion Ulrich in München
1955-1961: zahlreiche Auslandsreisen: Reiseberichte für den Hörfunk als
Reiseschriftsteller
1984: Tod der alkoholkranken Ehefrau Marion in München
1996: Wolfgang Koeppen stirbt am 15. März in München
Koeppens Jugend ist belastet durch die uneheliche Geburt, die abgebrochene
Schulausbildung und die fehlende Berufsausbildung. In seinem Leben hat er mehrere
politische Systeme und ihre Auswirkungen erlebt. Noch in der Monarchie geboren, wächst er in der Weimarer Republik auf und lebt in der Nazi-Diktatur. Er hat die Erfahrung von zwei
Weltkriegen und ihren Folgen mit Lebensangst und Bewältigung der Gegenwart gemacht.
Epochenüberblick – Moderne
Menschen entwickelten Ideale und Werte
lösten sich von den alten, mittelalterlich-religiösen Auffassungen  der Mensch
selbst steht im Mittelpunkt
die menschlichen Möglichkeiten sind immens angewachsen (Technik), zugleich aber
auch mehr Gefahren
Wertsysteme, die dem Menschen zur Orientierung dienen können, wie Religion,
Familie usw. haben an Bedeutung verloren
Konsequenzen für den Roman:
thematisiert den Konflikt zwischen dem Einzelnem und der Welt
Bedrohung des Menschen wird intensiv und mit gesteigerter Sensibilität erlebt
extreme Ausdrucksweise, Entfremdung des Romanhelden von seiner Umwelt
Ablehnung des herkömmlichen Romanhelden
sein Leben ist geprägt von Passivität, Leiden, selbstquälerische Reflexion
Unfähigkeit sinnvoll zu handeln, ist sich seiner Situation bewusst
Das Schema des herkömmlichen Romans, die realistische Schilderung eines Lebensweges in
einem konkreten historisch-gesellschaftlichen Kontext, erscheint zu eng, um die immer
komplexere und unübersichtliche Wirklichkeit umfassen zu können.
Erzählerische Techniken, um dennoch einen Roman schreiben zu können:
Der Erzähler kann die Schwierigkeiten, die er beim Erzählen hat, im Roman selbst
thematisieren und damit den Eindruck von Wirklichkeit und Wahrscheinlichkeit (ein
Merkmal realistischer Schreibweise) verfremden.
Der Erzähler kann realistisch schildern oder vorgeben, realistisch schildern zu wollen,
durch Ironie aber seine Vorbehalte gegenüber eben dieser Schreibweise deutlich
machen.
Dem Erzähler gelingt es nicht mehr, die Wirklichkeit zu ordnen, zu einem
erzählerischen Ablauf zu gestalten. Er montiert stattdessen verschiedene Eindrücke
von der Wirklichkeit in ihren mannigfaltigen Aspekten zu einem oft verwirrenden Bild
zusammen.
Auch die innere Wirklichkeit des Menschen, seine Psyche, kann vom Erzähler nicht
mehr übersichtlich gemacht werden. So schildert er oft ungeordnet Gefühle und
Gedanken seiner Romanfiguren, bisweilen ohne als Erzähler überhaupt auch nur in
Erscheinung zu treten (innerer Monolog).
Da der Erzähler die Komplexität der Wirklichkeit nicht mehr erzählerisch voll erfassen
kann, stellt er sie theoretisch dar. So werden die modernen Romane stellenweise zu
philosophischen Abhandlungen, die Handlung und Schilderung verdrängen.
Der Realismus kann ganz aufgegeben werden. An seine Stelle tritt eine vom Autor
konstruierte eigene, irreale bzw. halbreale Welt, mit der er glaubt, die Situation des
modernen Menschen treffender ausdrücken zu können.
Das moderne Drama
Folgerichtig hat sich auch der einmal verbindliche Formenkanon der Tragödie aufgelöst:
Das in sich geschlossene Drama, dessen Verlauf auf eine Lösung oder eine
Katastrophe zusteuerte – innerhalb des Theaterstücks wurde also der Konflikt
beigelegt oder eine utopische Lösung des Konflikts angedeutet -, wird vom Drama der
offenen Form abgelöst. Für dieses ist typisch, dass es den Konflikt, um den es sich
dreht, nicht löst, weil es die Mittel für eine Lösung nicht kennt oder vorgibt nicht zu
kennen.
Akte und Szenen verschwinden und machen Platz für nahezu gleichrangige Bilder und
Impressionen.
Der Text wird zum gleichberechtigten Bestandteil eines gestischen, musikalischen und
visuellen Gesamtzusammenhanges.
An die Stelle des dramatischen Konflikts, der sich in Wort und Gespräch, niederschlug,
tritt zunehmend der Versuch, etwas Unaussprechliches in Worte zu fassen. Die
Sprache als Form der Welterkenntnis und der intersubjektiven Mitteilung versagt
zusehends.
Inhalt
Bericht von den Vorgängen am 20. Februar 1951 in München
Darstellung der Charaktere in ihren Begegnungen, Handlungen etc.
Hauptthema: nicht Vergangenheitsbewältigung, sondern Gegenwartsbewältigung
Menschen kommen mit ihren Leben in der Nachkriegszeit nicht zurecht
einige wenige Handlungsstränge, welche im Roman vorkommen
ein Leitfaden ist z.B. Odysseus; viele Ereignisse aus seinem Blickwinkel, viele wichtige
Handlungen passieren um ihn herum bzw. sind Auslöser für weitere Handlungen
Personen/Charaktere
Die Künstler
Alexander
gefeierter Filmheld, sieht sich selbst aber nicht so
innerer Konflikt, da er selbst nie ehrenhaft war
lustlos, keine Lebensfreude, will nur schlafen, „lebensmüde“
liebt seine Frau, fast keine Beziehung zur Tochter
symbolisiert die Gesellschaft, die krampfhaft nach Helden sucht
Messalina
„Lustroß“
trinkt viel
einschüchternd / gewaltig, hartnäckig
erschreckt und begeistert zugleich
innerer Konflikt: ist schüchtern, versucht dies aber zwanghaft zu verstecken,
sucht Halt bei der oberen Klasse um die untere Klasse zu beeinflussen
schlägt andere, da sie meint sie haben sich gegen sie verschworen und haben
Geheimnisse vor ihr
keinerlei Beziehung zur Familie
symbolisiert diejenigen, die wegen der schlimmen Zeit verwirrt sind und so in
ein Extrem rutschen
Hillegonda
ist eingeschüchtert, ängstlich
weiß nicht worin ihre Sünden bestehen, hasst und liebt Emmi, fürchtet sich
vor ihr
sehnt sich nach ihrem Vater
weiß nicht, wem sie vertrauen kann
weiß nicht was gut und schlecht ist
keine Beziehung zur Mutter
Gotteskonflikt
symbolisiert die einsamen Kinder der Nachkriegszeit, deren Eltern nicht
beziehungsfähig sind
Emmi
extrem fromm / gottesfürchtig, fanatisch, alles ist Sünde für sie
vertraut auf Gott
Ziel: Hillegonda retten – nicht durch Liebe, sondern durch Zucht und Strenge
symbolisiert das andere Extrem, das sich nicht in Alkohol, sondern in Religion
flüchtet um das Leben zu bewältigen
Die Amerikaner Washington
schwarzer, amerikanischer Soldat – in München stationiert
träumt und hofft, trotz aller Schwierigkeiten (Restaurant: „Niemand ist
unerwünscht“)
ist bewusst, dass Beziehung zwischen Schwarzen und Weißen (Rassenkonflikt)
nahezu unmöglich ist, denkt jedoch: „Jeder Mensch ist gleich“
liebt Carla bedingungslos, kümmert sich um sie
symbolisiert die aufsteigende Macht der Amerikaner, während der
Nachkriegszeit
Odysseus
farbiger US-Soldat, als Tourist in Deutschland
weiß nicht viel über Deutsche, weiß nichts über Europa
„dunkler Riese, King Kong, der ihn überragte“
Stimme: „Stimme des breiten trägen und warmen Stroms, Stimme des
eingewoben seins, stimme der heimlichen Nacht“
jung, lendenstark, unschuldig, tierhaft
oft in Gaststätten, spielt Glückspiele
„listiger, großer Odysseus“
aggressiv (im Stadion)
hat immer sein Kofferradio dabei
repräsentiert den typischen Amerikaner der Nachkriegszeit in Süddeutschland
Macht über Josef, Gewalt: bringt Josef um
skrupellos: ihm ist egal dass er Josef getötet hat
Kay
junge amerikanische Lehrerin, zu Besuch in München
schätzt und verehrt Edwin
möchte etwas in der Stadt erleben, löst sich von der Gruppe
hübsch, grüne Augen, von verschiedenen Personen immer wieder genannt
ist lebensdurstig, strahlt eine jugendhafte Frische aus
lockt Philipp und Emilia an, strahlt Freiheit aus, die die beiden verloren haben
Emilia schenkt ihr Schmuck
wird von Edwin und Philipp enttäuscht
Die Deutschen
Carla
muss sich und ihren Sohn ernähren
Veränderung, als sie Washington trifft => Traum von bequemeren,
annehmlicheren Leben
schwanger von Washington – aus Angst vor der Meinung der Gesellschaft will
sie es abtreiben lassen
liebt Washington nicht aufrichtig, Treue aus Pflichtgefühl
Konflikte mit der Mutter (Frau Behrend)
Frau Behrend
hängt an der Vergangenheit (damals: hoch angesehen und verheiratet)
verabscheut Realität: bietet ihr nur Traurigkeit (Trennung von ihrem Mann,
Tochter schwanger von einem Schwarzen)
prüft nicht ihre eigene Meinung, vertritt diese lediglich vehement –
schwimmt mit dem Strom -> unsympathisch
Anhängerin der faschistischen Ideologie, hinterhältig, konservativ
angespanntes/gestörter Verhältnis zur Tochter
neidisch auf das neue Glück ihres Ex-Mannes (Herr Behrend)
Herr Behrend
positiver Weltblick
verzichtet auf soziale Kontakte
spielt in einer Band im “Negerclub” -> tolerant
neue, echte Liebe gefunden -> Klasta (tiefe Gefühle)
Josef
einfacher Mensch
arbeitet für Odysseus, trägt sein Kofferradio
pflichtbewusst, loyal -> Diener
fürchtet sich vor Odysseus
Susanne
Prostituierte
Odysseus vertraut ihr blind
bestiehlt Odysseus
Mythos: Sirenen locken Schiffsfahrer, um sie zu töten: Susanne lockt
Odysseus, um ihn zu berauben
Immigranten
Christopher Gallagher
Amerikaner aus Kalifornien (Santa Ana, California)
Steueranwalt
„Nationalitätendenken“ ist Unsinn
Deutschland gefällt ihm, er betrachtet es mit romantischem Blick
ignoriert soziale Probleme (Bräuhaus)
wünscht sich seine Frau Henriette herbei, versucht sie zu überreden, nach
Deutschland überzusiedeln
Christ
Henriette Gallagher
Jüdin
Tochter des Oberregierungsrats Friedrich Wilhelm Cohen
Schauspielschülerin (beste Schülerin ihres Jahrgangs)
Wurde aus Deutschland ausgewiesen
„Wanderleben“: Zürich, Prag, Amsterdam, New York (Tellerwäscherin in L.A.)
Hat einen Sohn „Ezra“
Ezra Gallagher
Sohn von Henriette und Christopher
11 Jahre alt
zweisprachig aufgewachsen
erlebt die Wahrheit des Nationalsozialismus
mag Deutschland nicht, fürchtet sich und fühlt sich verloren
sieht die Situation mit Heinz und dem Hund als Herausforderung an, die er
meistern muss
will Heinz um das Geld betrügen und scheut in Gedanken nicht davor, ihn auch
zu töten um an sein Ziel zu kommen
insgesamt zerstörte Jugend
Richard Kirsch
18 Jahre alt
Sohn von Wilhelm Kirsch
deutsch-amerikanischer Soldat der US- Luftwaffe – in Bayern stationiert
schämt sich für seinen Vater
sucht Frau Behrend, eine „entfernte Verwandte“, ist ihm jedoch nicht wichtig
Fühlt sich als Amerikaner den Europäern überlegen, herablassend
hat kein Problem mit „Negern“, lehnt NS ab
Wilhelm Kirsch
Vater von Richard
ehemaliger Reichswehrsoldat
aus zunehmend antimilitaristischer Gesinnung vor der Machtergreifung der
Nazis in USA ausgewandert
jetzt Waffenhändler in Columbus, Ohio
schrieb Briefe mit Frau Behrend und schickte ihr Pakete
vernünftig, will lieber Konflikte mit Worten lösen
Ärzte & Schriftsteller
alle Figuren dieser Gruppe scheitern; versuchen das Geschehen zu verarbeiten und die
aktuelle Situation zu verändern; täglicher Überlebenswille vorhanden, jedoch bestimmt
Angst und Einsamkeit den Alltag
Edwin
Dichter
geringer Einfluss auf Publikum
verunsichert
kommt in die Stadt um Rede zu halten
Philipp
frustrierter Schriftsteller (sieht keine Freude)
isoliert, unsicher
Außenseiter der Gesellschaft
von Einsamkeit und Angst beherrscht, fühlt sich nutzlos
konfliktreiche Ehe mit Emilia
gescheiterte Existenz
Hypothese: Selbstbildnis Koeppens (?)
Emilia
vor dem Krieg: reiche Erbin, jetzt arm
unkontrollierbare Alkoholikerin
hohe Erwartungen an Philipp
verstörte Ehe mit Philipp
„Hassliebe“ zu Philipp
Dr. Behude
im 2. Weltkrieg: Militärarzt an der Ostfront
Facharzt für Psychiatrie und Neurologie
schlechte finanzielle Lage (Blutspende)
Psychiater von Philipp, hält Emilia für gefährdeter als Philipp
trotz hoher gesellschaftlicher Stellung von Problemen bedroht
Schnakenbach
ehemaliger Gewerbelehrer für Chemie
Kriegsverweigerer
berufsunfähig
tablettenabhängig und schlafsüchtig, versucht selbst ein Mittel dagegen zu
finden
Aufbau
Rahmenerzählung
einheitlicher Ort (München)
Zeit (~18 Stunden)
Menschengruppen – Knotenpunkte
Stilistik
Montagetechnik
Erzählung in über 105 kleine Abschnitte (Mosaike) geteilt
kein dauerhafter Erzähler -> Jede Szene geschildert durch die Augen eines anderen
Charakters
Verbindung zwischen Form und Inhalt
Spannung zwischen Verbindung + Isolation zu den Charakteren (Wirkung auf Leser: so
fühlten sich die Menschen auch damals)
Themen
Chaos, Verwirrung
Menschen haben keine großartigen Zusammenhänge
Beziehungen sind sinnlos
Städte: zerstört, chaotisch, Zustand der Verwirrung
Menschen haben Sicherheit und Perspektiven verloren – verwirrender Verlauf
des Romans
viele versuchen der Übergangszeit zu entfliehen: Alkohol, Drogen, Sex,
Schlafen
Verdrängung, Vergessen
Faschismus
Bemerkungen über Hitlerzeit (für Leser beunruhigend -> überraschend ehrlich
und direkt)
Angst, Verfremdung, Gewalt (Menge vor dem „Negerclub“)
manche Personen (z.B. Fr. Behrend) haben ein positives Bild von Hitler
Rassismus
Deutsche den Juden gegenüber
Amerikaner gegen die Schwarzen in Amerika
unüberwindliches Problem der Menschheit?
Religion
negative Darstellung
Beitrag zur Hoffnungslosigkeit
Liebe
Liebe existiert fast nicht mehr
Menschen mit ihren eigenen Problemen zu sehr beschäftigt
Wichtige Orte
öffentliche Räume
Kreuzung
hoher Symbolgehalt
mehrere Wege möglich
verschiedene Leute/ Menschen treffen aufeinander
typisches Element einer Großstadt
Bewegtheit
Anonymität
hohe Lautstärke „Rummelplatz“ → anonym, hektisch
Bräuhaus
öffentlicher Treffpunkt
Unterhaltung
Leute sind dort, wie sie wirklich sind (Alkohol)
Stimmungslage der Menschen erkennbar
gesellschaftlich, spießig / kleinbürgerlich (Fr. Behrend)
typisch bayrisch
Negerclub
amerikanisch
Jazz-Musik (Musik der schwarzen Amerikaner
musikalisch (Jazz-Musik → verrucht, erotisch)
billig (Prostituierte → negativ)
Amerikahaus
kein Rassismus
hier trifft sich die „Elite“ → einschläfernd, scheinheilig
Hotels
Edwin: Luxushotel, Amerikaner
Phillip: „Billighotel“, Deutscher
Stadion
Unterhaltungsgewerbe
Baseball (exotische Sportart, amerikanisch geprägt)
Private Räume
Probleme werden in privaten Wohnungen sichtbar, Menschen verstellen sich
nicht
Wohnung von Phillip und Emilia
Emilia (Wutausbrüche, betrinkt sich, befriedigt sich selbst)
keine Idylle, trostlost, heruntergekommen, dekadent
Wohnung von Messalina und Alexander
Messalina feiert Orgien
Alexander schläft mit einer Prostituierten
Messalina erlebt Alexander depressiv (schläft viel)
keine Idylle, Gegensatz + lieblos + gespalten
Schein, Wirklichkeit
Mythen
Definition:
schaffen eine Ahnung von Vielschichtigkeit
Roman komplexer
Textverständnis besser
Odysseus
König Odysseus im Roman
Irrgang durch München (assoziativer Stil, Kofferradio)
verliert sein Gefährten (Josef)
Abenteuer (Mord an Josef + wird von Susanne bestohlen)
Susanne
Kirke
Nausikaa (Tochter des Königs im Griechischen)
Sirene (weibliches Fabelwesen)
Liebhaberin
Verschlagenheit, Zauberkraft von Kirke
Verführung wie von Sirene
Nausikaa und Kirke haben ein Verhältnis mit Odysseus wie in Tauben im Gras
Odysseus mit Susanne
Washington
Vergleich mit George Washington
beide setzen sich für Menschenrechte ein
Personen waren früher „Helden“ und werden in Tauben im Gras eher negativ dargestellt; es
werden nur Teilelemente übernommen

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