Sternzeichen

Fische
Der Mythos um die Fische
Die Fische haben sich ihren Platz am Sternenhimmel der griechischen Mythologie zufolge als
Retter Aphrodites erobert. Aphrodite, die Tochter von Zeus, ergriff mit ihrem Sohn Eros die
Flucht, als ihr Vater den Himmel gegen den unheimlichen Giganten Typhon verteidigen
musste. Die Zeus-Tochter versteckte sich mit ihrem Sohn am Ufer des Euphrat. Als ein Wind
durch das Schilf fegte, glaubte sie Typhon hätte sie gefunden und sprang ins Wasser. Zwei
Fische nahmen die beiden auf ihre Rücken und schwammen mit ihnen in Sicherheit.
In einer weiteren Legende heißt es, Aphrodite und Eros selbst hätten sich in die Fische
verwandelt. Beide schwammen gerade, als das Monster Typhon ihnen Furcht einjagte. Um ihm
zu entkommen, nahmen sie die Gestalt der Fische an.
Die Eigenschaften der Fische
( 20.2. – 20.3. )
Der typische Fische- Geborene schlängelt sich im wahrsten Sinne des Wortes durchs Leben.
Unangenehmen Pflichten und Begegnungen weicht er lieber aus. Der Fisch ist sehr verträumt
und innerlich unruhig. Versucht man, ihn zu etwas zu drängen oder verletzt man seine
empfindliche Seele, flüchtet er in seine ganz persönliche Welt der Illusionen.
Menschen dieses Sternzeichens sind sanft und friedliebend, gemütvoll und heiter. Häufig
besitzen sie mediale Fähigkeiten und fühlen sich sehr zur Mystik hingezogen. Der Fisch traut
sich selbst sehr wenig zu und lässt sich gerne leiten, allerdings nicht bevormunden.
Stärken
Der Fisch ist sehr anpassungsfähig und hilfsbereit. Wenn er anderen helfen kann, blüht er
völlig auf. Sein intensives Gefühlsleben und seine fast überirdische Intuition erschließen ihm
Feinheiten und Aspekte des Lebens, die anderen oft verborgen bleiben. Durch seine heitere
und friedvolle Art ist er eine Bereicherung für jede Gemeinschaft. Es gelingt ihm häufig,
zerstrittene Parteien zu versöhnen, denn nichts ist ihm so verhasst wie Streit.
Schwächen
Der Fisch ist sehr sensibel und neigt zu tränenreichen Ausbrüchen. Auf Kritik reagiert er
überempfindlich und zieht sich beleidigt zurück. Er hängt sehr an seinen Eltern und seiner
Familie, so dass er sich in ungewohnter Umgebung schwer wohl fühlen kann.
Eine ständige innere Unruhe quält den Fisch und er sucht oft ein Leben lang nach dem
richtigen Weg. Sein geringes Selbstvertrauen bewegt ihn dazu, vor allem im Beruf sein Licht
unter den Scheffel zu stellen. Häufig sind Fische-Menschen passiv, sie erdulden mehr als sie
gestalten und neigen manchmal zu Apathie und Tatenlosigkeit.
Liebe
Für den geliebten Partner gibt der Fisch sich selbst auf. Er macht beim Flirt selten den ersten
Schritt und lässt sich erobern. In der Beziehung wird er gerne beherrscht. Hat der Fisch
Vertrauen gefasst und den richtigen Partner gefunden, liebt er bedingungslos und mit voller
Hingabe. Wird er enttäuscht, kann er mit derselben Passion leiden. Fische-Frauen können in
der Rolle der Hausfrau und Mutter durchaus sehr glücklich werden.
Günstige Partner: Skorpion, Krebs, Steinbock, Stier
Ungünstige Partner: Jungfrau, Zwilling, Wassermann, Widder
Beruf
Fische ergreifen oft soziale Berufe, da sie in der Helferrolle völlig aufgehen. Leider sind sie
meist selbst seelisch zu labil, um das Leid anderer zu ertragen. Als Ärzte, Pfleger oder
Sozialarbeiter fehlt ihnen die nötige Distanz zu ihrer Aufgabe, die persönliche Hingabe macht
diesen Mangel aber fast immer mehr als wett.
Durch ihre Vorliebe zu gutem Essen sind Fische hervorragende Köche und Gastwirte. Ihre
Intuition kann sich auch künstlerisch ausdrücken, vor allem in der Malerei und Musik, doch
auch in der Literatur sind Fische zahlreich vertreten.
Prominente
Marlon Brando, Enrico Caruso, Frederic Chopin, Gottlieb Daimler, Joseph von Eichendorff,
Albert Einstein, Galileo Galilei, Georg Friedrich Händel, Victor Hugo, Karl Jaspers, Oskar
Kokoschka, Zarah Leander, Karl May, Rudolf Nurejew, Heinz Rühmann, Arthur Schopenhauer,
Rudolf Steiner, Elizabeth Taylor.
Jungfrau
Der Mythos um die Jungfrau
Über das Zeichen der Jungfrau ranken sich mehrere Legenden. In einer Geschichte handelt es
sich bei der Jungfrau um die Göttin der Gerechtigkeit. Als solche wollte sie mit den Menschen
immer wieder über Recht und Unrecht reden, doch immer weniger Leute interessierten sich
dafür. Im Zeitalter der Kriege verließ sie dann enttäuscht die Erde und flog zum Himmel.
Eine andere Sage vermutet das Vorbild der Jungfrau in Persephone, der schönen Tochter von
Zeus und der Fruchtbarkeitsgöttin Ceres. Als das Mädchen von Pluto in die Unterwelt entführt
wurde, weil dieser sie zur Frau nehmen wollte, strafte Ceres die Erde. Sie verdarb die ernten,
bis Zeus entschied, dass Persephone den einen Teil des Jahres bei ihrem Mann und den
anderen Teil bei ihrer Mutter verbringen sollte. Außerdem gab ihr Zeus einen Platz am
Sternenhimmel.
Die Eigenschaften der Jungfrau
( 24.8. – 23.9. )
Der Jungfrau kann man es nur schwer recht machen. Sie hat hohe Ideale und verlangt auch
von anderen viel. Die Welt ist bekanntlich schlecht, aber die Jungfrau will das nicht
hinnehmen.
Sie versucht sich als Friedensstifter und Weltverbesserer. Wenn sie merkt, dass das
Universum eine Nummer zu groß ist, agiert sie im kleinen Kreis hilfsbereit und freigiebig.
Signalisiert man der Jungfrau, dass man sie braucht, wird sie besonders fürsorglich.
Stärken
Die Jungfrau besitzt viele klassische Tugenden wie Geduld, Pünktlichkeit und
Einsatzbereitschaft, Ordnungssinn und Fleiß, durch die sie im Leben viel erreichen kann.
Taucht ein Problem auf, bleibt die Jungfrau ruhig und setzt ihren scharfen Verstand ein.
Menschen dieses Sternzeichens können sich gut in eine Gemeinschaft einordnen. Sie sind in
allen organisatorischen Dingen begabt und wissen immer über alles Bescheid.
Schwächen
Die Jungfrau hält sich mit Kritik an anderen nicht zurück, verträgt es aber selbst überhaupt
nicht, wenn etwas an ihr oder ihrer Arbeit bemängelt wird. Jungfrau-Menschen sind sehr kühl
und nüchtern.
Sie können sich nicht von Stimmungen treiben lassen und versuchen, die Welt in das Schema
ihrer Vorstellung zu pressen. Dabei beachten sie Einwände und andere Ansichten ihrer Umwelt
selten.
Liebe
Jungfrauen leiden an innerer Gefühlsarmut und einer Unfähigkeit, sich fallen zu lassen. Der
Erotik steht die Jungfrau skeptisch gegenüber, sexuelle Experimente lehnt sie meist völlig ab.
Als Familienvater oder als Mutter ist die Jungfrau zuverlässig, wenn auch nicht sehr herzlich
und zuweilen etwas nörglerisch. Die Jungfrau-Frau lässt sich zwar gerne umwerben und flirtet
heftig. Kommt ihr ein Mann aber zu nahe, blockt sie gleich völlig ab. Jungfrauen haben Angst,
sich gehen zu lassen und können daher Erotik nicht in vollem Maße genießen.
Günstige Partner: Steinbock, Stier, Krebs, Skorpion
Ungünstige Partner: Widder, Löwe, Zwilling, Wassermann, Waage
Beruf
Als Beamter oder Angestellter ist ein Jungfrau-Mensch der Traum eines jeden Chefs.
Jungfrauen sind pünktlich, ordentlich und in höchstem Maße zuverlässig. Ihre Liebe zum Detail
lässt sie als Feinkunsthandwerker glücklich werden.
Da sich die Jungfrau knapp und präzise ausdrücken kann und oft einen klaren Schreibstil
besitzt, eignet sie sich auch zum Redakteur oder Sachbuchautor.
Prominente
Hans Albers, Ingrid Bergmann, Leonard Bernstein, Agatha Christie, Greta Garbo, Johann
Wolfgang von Goethe, Elia Kazan, David Herbert Lawrence, Sophia Loren, Aristoteles Onassis,
J. B. Priestley, Romy Schneider, Peter Sellers, Theodor Storm, Franz Josef Strauß, Leo Tolstoi
und Albrecht von Wallenstein.
Krebs
Der Mythos um den Krebs
Den Platz am Himmel verdiente sich der Krebs im Kampf gegen Herkules. Dies war der
uneheliche Sohn von Zeus und seiner Geliebten Alkmene. Hera, die hitergangene Gattin des
Götterkönigs, verfolgte Herkules mit unbändigem Hass und wollte ihn vernichten. Als Herkules
mit der gefährlichen Wasserschlange Hydra kämpfte und schon kurz vor dem Sieg stand,
schicke ihm Hera einen riesigen Krebs. Dieser biss Herkules äußerst schmerzhaft in den Fuß.
Mit letzter Kraft gelang es dem Kämpfenden jedoch, den Krebs und die Schlange zu besiegen.
Hera aber versetzte den Krebs trotz seiner Niederlage ans Firmament.
Die Eigenschaften des Krebses
( 22.6. – 22.7. )
Der Krebs ist im Allgemeinen ein angenehmer Zeitgenosse. Er ist freundlich und gutmütig. Der
wichtigste Lebensbereich ist für ihn die Familie. Er ist häuslich und sorgt ausdauernd für seine
Lieben.
Die Geduld des Krebses hat aber ein jähes Ende, wenn er nicht mehr im Mittelpunkt des
Interesses steht. Dann kann der sonst so friedliche Krebs nämlich unangenehm launisch und
herrschsüchtig reagieren. Entweder äußert sich das in Verdrossenheit oder in Aggression.
Stärken
Der Krebs scheint den berühmten siebten Sinn zu besitzen: Selbst leiseste Verstimmungen
oder kleinste Sorgen seiner Mitmenschen bleiben ihm nicht verborgen. Gefühlvoll kümmert er
sich um die Belange seiner Umwelt. Der Krebs ist ein mütterlicher Typ.
Auch männliche Krebs-Geborene fühlen sich dem Heim und der Familie stark verbunden und
haben eine starke weibliche Seite. Für Finanzielles hat der Krebs ein gutes Gespür. Er
verwaltet sein Vermögen umsichtig und geht auch mit seiner Gesundheit meist sorgsam um,
weshalb er oft sehr alt wird.
Schwächen
Den meisten Krebsen fehlt der richtige Bezug zur Realität. Sie sind Träumer und wollen die
ganze Welt in ihre Seelenwelt hineinziehen. Der Krebs ist äußerst konservativ und wenig offen
für Neues.
Er lässt unangenehme Dinge gerne an sich vorbeiziehen und sucht den Weg des geringsten
Widerstands. Das kann leicht zu Passivität oder auch Egoismus führen. Außerdem sind
Menschen dieses Sternzeichens leicht reizbar und in ihren Launen unberechenbar.
Liebe
Partner und Familie sind für einen typischen Krebs das Wichtigste. Er hängt quasi mit seinem
Leben am geliebten Menschen und investiert seine ganze Kraft in die Beziehung. Der Krebs hat
Probleme mit dem Flirten, da er schüchtern ist und große Angst vor Ablehnung hat.
Wenn der richtige Partner aber gefunden ist, zeigt sich die Gefühlstiefe und Zärtlichkeit des
Krebses. In der Sexualität sind Krebse eher hingebungsvoll als leidenschaftlich. Vor allem
Krebs-Frauen umsorgen ihren Partner mütterlich.
Günstige Partner: Fische, Skorpion, Steinbock, Jungfrau, Stier
Ungünstige Partner: Widder, Löwe, Wassermann, Zwillinge
Beruf
Am liebsten arbeitet der Krebs im stillen Kämmerchen. Er hat meist ein hervorragendes
Gedächtnis und ist daher ein guter Gelehrter oder Kulturforscher. Obwohl er unter
Lampenfieber leidet, macht ihn sein Einfühlungsvermögen zu einem begabten Schauspieler.
Zum Wasser fühlt sich der Krebs magisch hingezogen. Deshalb wird er in allen Berufen Erfolg
haben, die mit dem Wasser verbunden sind.
Der Job ist ihm aber nie so wichtig wie die Familie. Darum ist der Krebs auch als Hausfrau und
Mutter bzw. als Hausmann und Vater glücklich, ohne das Gefühl zu haben, sich nicht selbst zu
verwirklichen.
Prominente
Louis Armstrong, Yul Brynner, Gajus Julius Cäsar, Jean Cocteau, Ernest Hemingway, Käthe
Kollwitz, Gina Lollobrigida, Erich Maria Remarque, Rembrandt, Peter Paul Rubens, Vittorio de
Sica, Soraya, Barbara Stanwyck, Natalie Wood und Ferdinand Graf von Zeppelin.
Löwe
Der Mythos um den Löwen
Auch die Legende um das Sternbild Löwe stammt aus der griechischen Mythologie. Im Auftrag
von König Eurystheus sollte Herkules nach dem Untier suchen, das die ganze Insel in
Schrecken versetzte. Diese Aufgabe war besonders gefährlich, da der Löwe in einer
geheimnisvollen Höhle hauste und mit seinem stahlharten Fell bislang als unverwundbar galt.
Erst als Herkules die Ausgänge der Höhle verschloss und das Tier so in eine Falle lockte,
gelang es ihm, den Löwen mit den Händen zu erwürgen.
Die Eigenschaften des Löwen
( 23.7. – 23.8. )
Der Löwe ist bekanntlich der König der Tiere. Auch das Tierkreiszeichen Löwe ist ein wahres
Hoheitszeichen. Löwe-Geborene vertrauen voll und ganz auf ihre Kräfte. Sie befürchten nie,
dass etwas nicht so klappen könnte, wie sie es sich vorstellen.
Doch sie wollen sich nicht nur selbst verwirklichen, sondern auch über andere herrschen.
Löwen stellen ihre Mitmenschen oft in den Schatten ihrer Macht. Der Löwe geht gerne aus sich
heraus: Er will mit allen Sinnen an der Welt teilnehmen und die Welt soll ihn bewundern, lieben
und ihm folgen.
Stärken
Zweifel jeder Art sind dem typischen Löwen fremd. Er ist sehr mutig und traut sich so gut wie
alles zu. Weder Gefahren noch Autoritäten stellen für ihn Probleme oder Hindernisse dar. Er ist
sehr idealistisch und ein klein wenig aristokratisch.
Der Löwe ist wohl das am meisten extrovertierte Sternzeichen. Löwen können hervorragend
führen und begeistern. Mit ihrer Leidenschaft reißen sie alle mit. Es macht den starken Löwen
glücklich, wenn er Schwächere beschützen kann. Er ist im Allgemeinen sehr liebenswürdig
und großherzig.
Schwächen
Die empfindlichste Stelle des beinahe unbesiegbaren Löwen ist sein Stolz. Wird dieser verletzt,
schmollt der Löwe lange Zeit. Es trifft ihn tief, wenn er Hilfe benötigt, denn er bittet nicht gern.
Er schwebt immer ein wenig über dem Alltag und ist erhaben über kleine, zeitraubende
Probleme. Unangenehme Erledigungen und für ihn unwichtigen Kleinkram überlässt er lieber
anderen. Der Löwe kann daher bequem und verantwortungslos wirken.
Sein impulsives Handeln und sein ständiger Wunsch, im Mittelpunkt zu stehen, verstört
sensiblere Zeitgenossen. Er liebt den Luxus und ist genusssüchtig.
Liebe
So leidenschaftlich und exzessiv wie er lebt, liebt der Löwe auch. Er erobert seinen Partner mit
Liebenswürdigkeit und Feuer. Hat er den richtigen Partner gefunden, kann der Löwe aber
durchaus treu sein.
Erotik spielt eine große Rolle für den König der Tierkreiszeichen. Der Liebesakt prägt seine
gesamte Existenz, aus ihm schöpft er Kraft. Die meisten Löwen sind äußerst zärtlich,
herrschsüchtige Exemplare können aber auch tyrannisch sein.
Eine Ehe mit einem Löwen ist meist glücklich, wenn der Partner ihm den Glauben an seine
Stärke und Macht lässt. Seine Kinder liebt der Löwe innig und verwöhnt sie oft über die Maßen.
Günstige Partner: Widder, Zwillinge, Waage, Schütze
Ungünstige Partner: Steinbock, Jungfrau, Stier, Skorpion, Krebs
Beruf
Der Löwe ist zu jedem Beruf geeignet, der ihm Machtbefugnisse verleiht. Er wird immer nach
oben streben, um nicht selber von Vorgesetzten beherrscht zu werden. Er braucht ein weites
Arbeitsfeld. Politik, Diplomatie oder Militär sind seine Bereiche.
Besitzt ein Löwe noch dazu künstlerische Intuition, erfüllen ihn Berufe in der Malerei, der Musik
und dem Theater. Vor allem auf der Bühne kann er sich in Szene setzen. Löwe-Frauen sind als
Hausfrauen meist unglücklich, dafür beruflich oft sehr erfolgreich.
Prominente
Fidel Castro, Henry Ford, Knut Hamsun, Mata Hari, Alfred Hitchcock, Carl Gustav Jung,
Jacqueline Kennedy, Hans Moser, Napoleon I. und Joachim Ringelnatz.
Schütze
Der Mythos um den Schützen
Das Sternbild des Schützen verkörpert den Zentauren Chiron. Diese Wesen mit einem
menschlichen Oberkörper und einen Pferdeleib galten meist als gewalttätig und trunksüchtig.
Der unsterbliche Chiron hingegen war weise, hilfsbereit und gastfreundlich. Er unterrichtete
sogar viele Helden und Göttersöhne wie Herkules, Achilles und Orpheus.
Außerdem erfand er Pfeil und Bogen, doch genau dies wurde zu seinem Verhängnis: Als er mit
vergifteten Pfeilen arbeitete, drang eine Spitze in seinen Huf und bereitete ihm unerträgliche
Schmerzen. Fortan wünschte er sich nur noch den Tod, also gab ihm Zeus einen Platz am
Firmament.
Die Eigenschaften des Schützen
( 23.11. – 22.12. )
Eine spontane Kabarett-Einlage, um eine langweilige Party zu retten – kein Problem für einen
Schützen. Menschen dieses Sternzeichens sind von Natur aus fröhlich, verspielt und witzig.
Sie haben ein großes Herz und helfen gerne. Doch auch die unternehmungslustigen Schützen
sind nicht perfekt: Sie sind eigensinnig und sehr konservativ, sie lassen sich nichts befehlen
und treten öfter ins Fettnäpfchen.
Stärken
Der Schütze ist durch und durch ein Optimist. Er liebt das Leben und lernt früh, seine
Schwächen zu überwinden. Er verurteilt nie und besitzt große Güte und innere Einsicht. Er ist
sehr wohltätig und versucht nach Kräften, das Leid der Welt zu lindern.
Trotz seiner Lebensfreude ist er konservativ und auf sittliche Reinheit bedacht. Er hat einen
Blick für Schönheit und Harmonie, erkennt Autoritäten an und ist tief gläubig. Gerechtigkeit
und Güte zeichnen ihn aus.
Schwächen
Ist die intuitive Erkenntnis stark ausgeprägt, neigt der Schütze zu Sentimentalität, Aberglauben
und Heuchelei. Er gibt dann vor, ein allwissender Philosoph zu sein und ist in Wahrheit im
Innersten leer. Die Ruhelosigkeit und der Eigensinn des Schützen können seine Umgebung
verrückt machen.
Mit Geld geht der Schütze oft zu großzügig um. Er vertraut blind auf sein Glück und steht mit
vollkommen leeren Händen da, wenn ihn das Schicksal einmal im Stich lässt.
Liebe
Der Schütze besitzt eine starke erotische Ausstrahlung. Er ist sehr besitzergreifend und fordert
von seinem Partner völlige Hingabe. Da er aber in Traditionen stark verwurzelt ist, gefährdet er
seine Ehe nicht. Am besten lässt man dem Schützen kleine Flirts durchgehen und gibt ihm so
ein Gefühl der Freiheit.
Günstige Partner: Wassermann, Löwe, Widder, Waage
Ungünstige Partner: Jungfrau, Steinbock, Skorpion
Beruf
Der Schütze will und kann sich nicht binden oder unterordnen. Deshalb wird er in freien
Berufen, bei denen er sich in der Natur aufhält, am meisten Erfolg haben. Sein Streben nach
Unabhängigkeit paart sich meist mit einem gewandten und beweglichen Körper.
Sportberufe in der Natur, wie zum Beispiel Reiten, liegen ihm besonders. Der Schütze hat den
starken Drang, in die Ferne zu reisen und Neues zu entdecken. Er ist am Gedankengut fremder
Kulturen interessiert und wird deshalb auch als Reiseleiter oder Expeditionsführer glücklich
werden können.
Prominente
Ludwig van Beethoven, Willy Brandt, Leonid Iljitsch Breschnew, Maria Callas, Winston
Churchill, Sammy Davis jr., Kirk Douglas, Paul Getty, Jean Marais, Nero, Gerard Philipe, Edith
Piaf, Stalin und Mark Twain.
Skorpion
Der Mythos um den Skorpion
Das Sternbild des Skorpions stammt aus den Sagen um Orion. Orion war ein begnadeter Jäger,
dem nicht nur alle Frauen sondern auch zahlreiche Göttinnen zu Füßen lagen. Dies erregte
natürlich Neid und Missgunst: Der Sage nach sollen die Götter einen Skorpion geschickt
haben, als sich Orion zu sehr mit seinen Jagdkünsten brüstete. Eine Legende sagt, dass Orion
durch diesen Skorpionbiss gestorben sei, denn wenn das Zeichen des Skorpions am
Sternenhimmel erscheint, geht der Orion unter.
Es wird aber auch erzählt, dass ihm der Schütze zu Hilfe eilte und durch einen Schuss auf den
Skorpion rettete. Am Himmel stehen diese beiden Sternbilder nebeneinander und der Pfeil des
Schützen zielt auf den angreifenden Skorpion.
Die Eigenschaften des Skorpions
( 24.10. – 22.11. )
Was der Skorpion anpackt, das erledigt er mit Leidenschaft. Der Skorpion hat ein breites
Spektrum an typischen Merkmalen: Von einem aufwendigen Lebensstil bis zur völligen
Enthaltsamkeit, von tiefem Misstrauen bis zu völliger Hingabe. Nichts ist bei einem Skorpion
unmöglich.
Menschen dieses Sternzeichens besitzen eine gewisse Aura. Durch ihre Ausstrahlung
gewinnen sie Sympathien und binden Menschen an sich.
Stärken
Der Skorpion ist sehr tiefgründig und sucht ständig nach einer höheren Wahrheit im Leben. Er
ist leidenschaftlich und eifert fast fanatisch seinen Idealen nach. Es fällt dem Skorpion leicht,
andere in seinen Bann zu ziehen. Egoismus ist ihm fremd, sein Wille und seine
Selbstbeherrschung sind stark.
Schwächen
Manchmal gelingt es dem Skorpion nicht, seine Begeisterung zu zügeln. Dann wird er
unbeherrscht. Der Skorpion ist stark sexuell betont und triebhaft.
Er wirkt auf viele Menschen kühl und grausam, wobei seine Grausamkeit aus seiner
verzweifelten Suche nach der inneren Welt entspringt und sich nicht tätlich äußert. Der
Skorpion neigt zu Rachsucht und ist nach einem Streit schwer versöhnlich, weil er es nicht
verträgt, wenn seine Ideale angekratzt werden.
Liebe
Von allen Tierkreiszeichen liebt der Skorpion mit der größten Leidenschaftlichkeit. Seiner
Werbung kann man kaum widerstehen, denn er besitzt eine starke erotische Ausstrahlung.
Er ist sehr besitzergreifend und fordert von seinem Partner völlige Hingabe. Der Skorpion geht
im Laufe seines Lebens durch ausgeprägte Höhen und Tiefen, so dass eine dauerhafte Ehe nur
möglich ist, wenn der Partner viel Verständnis und Rücksicht aufbringt.
Günstige Partner: Fische, Krebs, Jungfrau, Steinbock
Ungünstige Partner: Widder, Wassermann, Zwilling
Beruf
Der Skorpion ist sehr fleißig und ein richtiges Arbeitstier. Er eignet sich gut für
Machtpositionen, denn er kann andere gut beherrschen. Durch ihre bedingungslose
Bereitschaft sich einzusetzen und ihren Mut sind Skorpione hervorragende Offiziere.
Eine große Faszination übt der Arztberuf, vor allem die Chirurgie, auf den Skorpion aus. Das
Vertrauen der Patienten ist ihm durch seine positive Ausstrahlung sicher und sein guter Blick
für Zusammenhänge hilft ihm bei der Diagnose.
Prominente
Georges Bizet, Richard Burton, Marie Curie, Alain Delon, Charles de Gaulle, Katherine
Hepburn, Paul Hindemith, Robert Kennedy, Martin Luther, Nicol Mohammed Resa Pahlawi
(Schah von Persien).
Steinbock
Der Mythos um den Steinbock
In der griechischen Mythologie findet sich der Steinbock in Pan, dem Gott des Waldes, wieder.
Seine Darstellung erinnert an eine Ziege mit Fischschwanz. Der Sage nach erhielt Pan sein
Sternzeichen von Zeus, weil er diesen im Kampf gegen den Titanen Typhon gerettet hatte. Als
eines Tages die Giganten der Erde den Himmel erobern wollten, ergriffen die Götter die Flucht
und verwandelten sich in Tiere. Nachdem die Gefahr vorüber war, zeigte sich Zeus über die
Verkleidung als „Ziegenfisch“ begeistert und versetzte ihn als Belohnung an den Himmel.
Eigenschaften des Steinbocks
( 23.12. – 20.1. )
Auf den Steinbock kann man sich verlassen. Er ist meist ernst, ruhig und schweigsam, sehr
pflichtbewusst und zuverlässig. Der Zufall und spontane Aktionen sind ihm verhasst.
Der Steinbock arbeitet ausdauernd und hart, um seine Ziele zu erreichen. Oft wirkt er deshalb
verbissen und hartherzig. Im Alter wird er häufig unbekümmerter und lebenslustiger.
Stärken
Was der Steinbock sich in den Kopf gesetzt hat, das schafft er auch. Er ist willensstark und
wägt seine Ziele sorgfältig ab. Sein enormer Ehrgeiz und Fleiß verschaffen ihm beruflichen
Erfolg. Auch privat ist er äußerst treu und ein guter Freund, denn wenn man das Vertrauen
eines Steinbocks erst einmal erlangt hat, ist seine Loyalität beständig.
Schwächen
Die enorme Willensstärke des Steinbocks kann zu Starrköpfigkeit werden, seine Sparsamkeit
zu Kleinlichkeit und Geiz. Er neigt zu Pessimismus und ist wenig flexibel. Deshalb hält er meist
sein ganzes Leben an Gewohnheiten und Traditionen fest, ohne sich weiterzuentwickeln. Der
Steinbock kann nicht leicht seine Gefühle preisgeben.
Er kann egoistisch, kaltherzig, nörglerisch und kleinlich sein. Sein tiefes Misstrauen gegenüber
den Menschen macht es ihm schwer, Sympathien zu wecken.
Liebe
Menschen, die im Zeichen des Steinbocks geboren wurden, haben es in der Liebe schwer. Sie
können ihre Gefühle nicht äußern und wirken scheu und verletzlich. Leidenschaft ist ihnen
fremd. Wenn der Steinbock liebt, ist er nachdenklich und sehr treu. Die Liebe läuft im Kopf des
Steinbocks ab, nicht auf emotionaler Ebene.
Er will umworben werden und ist auch sexuell nicht unkompliziert, denn er kann sich nicht
fallen lassen. Fehltritte in der Beziehung kann er kaum verzeihen. Vor der Ehe hat er jedoch
Angst, denn er will seine Unabhängigkeit nicht aufgeben. Ein Steinbock braucht viel Liebe und
Geduld, um aus seinem Schneckenhaus zu kommen und Gefühle zu zeigen.
Günstige Partner: Stier, Jungfrau, Skorpion, Fische
Ungünstige Partner: Schütze, Widder, Löwe
Beruf
Im Beruf ist der Steinbock meist erfolgreicher als in der Liebe. Tätigkeiten, die Fleiß, Ausdauer
und Verantwortungsbewusstsein verlangen, füllen ihn aus. Er ist ein hervorragender Beamter
oder Angestellter.
Als Forscher oder Gelehrter kann er seinen Hang zur Genauigkeit sinnvoll umsetzen. Als
Vorgesetzter verschafft der Steinbock sich durch Fleiß und Einsatz Respekt, er ist streng, aber
doch gütig. Der Steinbock-Chef opfert sich für seinen Betrieb oder Beruf geradezu auf.
Prominente
Konrad Adenauer, Marlene Dietrich, Friedrich Dürrenmatt, Gustaf Gründgens, Martin Luther
King, Hildegard Knef, Mao Tse-Tung, Richard Nixon, Elvis Presley, Albert Schweitzer und Carl
Zuckmayer.
Stier
Der Mythos um den Stier
Um das Sternzeichen Stier rankt sich eine recht bekannte Legende: Der Göttervater Zeus
verliebte sich in die junge Europa, Tochter des phönizischen Herrschers Agenor. Zeus
verwandelte sich in einen außerordentlich schönen weißen Stier und begab sich an den Strand,
wo das Mädchen oft zu spielen pflegte. Europa begeisterte sich für das sanfte und anmutige
Tier, streichelte es und setzte sich sogar auf seinen Rücken. Zeus nutze diese Gelegenheit und
trug sie über das Meer auf die Insel Kreta. Dort nahm er wieder seine wahre Gestalt an und
machte Europa zu seiner Geliebten.
Die Eigenschaften des Stiers
( 21.4. – 20.5. )
Der Stier gleicht in seinem Wesen dem Tier, das ihm seinen Namen leiht. Er ist etwas
schwerfällig und sehr erdverbunden. Der Stier ist zuverlässig und geduldig, wird aber mit
Veränderungen schwer fertig. Um tätig zu werden, braucht er erst einen Anstoß von außen,
sozusagen ein rotes Tuch.
Hat er dann eine Aktivität in Angriff genommen, ist er durch nichts von seinem Ziel
abzubringen, selbst wenn es ausweglos scheint. Menschen dieses Sternzeichens ergreifen
sowohl von Dingen als auch von Menschen sofort Besitz, da sie ein starkes Verlangen nach
Sicherheit haben.
Stärken
Die auffälligste Stärke des Stiers ist seine Beharrlichkeit. Er ist äußerst ausdauernd und
geduldig, wenn er etwas erreichen will. Der Stier ist zuverlässig und mutig, selten wird man ihn
launisch oder wehleidig erleben. Er vertraut auf sich und seine Umwelt.
Durch seine Vitalität, Ordnungsliebe und Güte erreicht er seine Ziele. Hinter seiner oft rauen
Schale verbirgt sich ein anschmiegsames Innenleben. Der Stier steht mit beiden Beinen fest
auf dem Boden und erlebt die Welt mit seinen Sinnen.
Schwächen
Was man dem Stier einmal angetan hat, das vergisst er so schnell nicht mehr, denn er ist
extrem dickköpfig und nachtragend. Der Stier ist sehr unflexibel.
In ungewohnten oder neuen Situationen wird er hilflos, denn er kann sich auf Veränderungen
nicht einstellen. Er will von allem voll und ganz Besitz ergreifen und erlebt zuweilen heftige
Gemütsschwankungen. Ausbrüche von Gier, Eifersucht oder Jähzorn sind nicht selten.
Liebe
Wie im Leben steht der Stier auch in der Liebe mit beiden Beinen fest auf dem Boden.
Schwärmerei oder Anbetung sind ihm fremd, die Liebe ist für ihn ein Fest der Sinne. Er will den
geliebten Partner ganz besitzen und ist ein zärtlicher und meist verträglicher Liebhaber. Der
Stier ist sinnlich und besitzt eine starke erotische Ausstrahlung. Zum Problem in einer
Beziehung können seine übertriebene Eifersucht und sein Jähzorn werden.
Günstige Partner: Steinbock, Jungfrau, Fische, Krebs
Ungünstige Partner: Widder, Schütze, Wassermann
Beruf
Zwei Merkmale zeichnen den Stier aus: Seine Liebe zur Natur und sein Pflichtbewusstsein.
Deshalb wird ein Stier als Landwirt wahrscheinlich ein glückliches Leben führen und es auch
zu etwas bringen.
Sein Sinn für Materielles und seine Zuverlässigkeit lassen ihn auch im Bankwesen oder als
Kaufmann Erfolg haben.
Kreative Berufe liegen ihm weniger, da er geistig nicht so flexibel ist. Hat der Stier
künstlerisches Talent, sagt ihm die Bildhauerei am meisten zu.
Stier-Frauen ziehen es häufig vor, zu Hause zu bleiben und sich um die Kinder und den Gatten
zu kümmern. Bei der liebevollen Gestaltung des Heimes und bei der Kindererziehung zeigen
sie großes Geschick.
Prominente
Fred Astaire, Gary Cooper, Bing Crosby, Fernandel, Sigmund Freud, Max Frisch, Jean Gabin,
Immanuel Kant, Karl Marx, Golda Meir, Yehudi Menuhin, William Shakespeare und Orson
Welles.
Waage
Der Mythos um die Waage
Dieses Sternzeichen sieht aus wie eine alte Apothekerwaage und gehörte früher zum Sternbild
des Skorpions. In den beiden hellen Sterne in den Waagschalen meinte man im alten
Griechenland noch die Scheren des Skorpions zu sehen. Erst Cäsar führte die Waage durch
die Kalenderreform in den Tierkreis ein.
Die Eigenschaften der Waage
( 24.9. – 23.10. )
Wenn der frühe Herbst kommt, steht die Sonne im Zeichen der Waage. Diese Jahreszeit ist
ruhig und harmonisch, nach einem lebhaften Sommer kommt die Natur zur Ruhe.
Die enge Verbindung zwischen der Umwelt und den Menschen wird vor allem bei Waage-
Geborenen deutlich. Sie haben ein ausgeglichenes und harmonisches Wesen und lieben das
Schöne. Trotz der Schwächen, die natürlich auch bei der Waage nicht fehlen, ist sie
sympathisch und liebenswürdig.
Stärken
Die Gesellschaft einer Waage ist meist sehr angenehm. Waage-Geborene sind hilfsbereit und
anmutig. Sie besitzen ein ausgeprägtes Gespür für Ästhetik und die Schönheit der Welt.
Die Waage kann sich an den Freuden der Welt nicht sattsehen und ist ein ausgesprochener
Sinnenmensch. Gefühle und vor allem die Beziehung zum geliebten Partner sind für
Waagemenschen am wichtigsten.
Schwächen
Die Waage ist zwar leicht verzaubert und begeistert, ihre Unbeständigkeit versagt ihr aber eine
tiefere Bindung an Menschen und auch Dinge. Waage-Menschen streben ständig danach, die
Schönheiten der Welt in sich aufzusaugen, weshalb sie zu Oberflächlichkeit neigen.
Sie wollen möglichst alles sehen und erleben. Das macht sie triebhaft und leichtfertig. Ihre
Bequemlichkeit hindert sie daran, den Dingen auf den Grund zu gehen und sie sind echten
Problemen gegenüber oft sehr gleichgültig.
Liebe
Die Waage ist für die Liebe geboren. Sie sucht die Abwechslung in jeder Hinsicht: Sowohl
Experimente mit dem Partner als auch ein häufiger Wechsel der Partner sind typisch für die
Waage. Alleine zu leben ist für die Waage eine grausame Vorstellung, denn sie braucht die
Liebe.
Von der platonischen Verehrung bis zum sexuellen Rausch genießt sie jede Spielart. Eine Ehe
mit einem Waage-Menschen kann dann glücklich gelingen, wenn die Waage echte Zuneigung
spürt. Ist die Liebe nicht groß genug, wird es schwer sein, die flatterhafte Waage auf Dauer an
sich zu binden.
Günstige Partner: Zwillinge, Wassermann, Löwe, Schütze
Ungünstige Partner: Jungfrau, Steinbock, Skorpion
Beruf
Durch ihren ausgeprägten Schönheitssinn ist die Waage der geborene Künstler. Ob
Schauspiel, Musik, Tanz, Kunsthandwerk oder Kunstgewerbe: Der Waage steht alles offen.
Ihr ausgeprägter Gerechtigkeitssinn macht sie zu einem guten Richter, ihre sympathische Art
lässt sie als Diplomat Erfolg haben. Insgesamt strebt die Waage nach einer
verantwortungsvollen Position.
Prominente
Brigitte Bardot, Charles Boyer, Georg Büchner, Dwight D. Eisenhower, Anita Ekberg, T. S. Eliot,
William Faulkner, Mahatma Gandhi, Heinrich George, George Gershwin, Graham Greene,
Heinrich von Kleist, Le Corbusier, Franz Liszt, Heinrich Lübke, Walter Rathenau und Oscar
Wilde.
Wassermann
Der Mythos um den Wassermann
Der Wassermann – eine männliche Gestalt, die einen Krug ausleert – zählt zu den ältesten
Sternzeichen überhaupt. So war Zeus einst sehr enttäuscht über die Habgier und Gottlosigkeit,
mit denen die Sterblichen herrschten und beschloss, die Menschen mit einer vernichtenden
Sintflut zu strafen. Keiner überlebte die Wassermassen, nur der redliche Deukalion und seine
Gattin Pyrrah konnten sich retten. Angesichts der beiden Unschuldigen gebot der Götterkönig
dem Wasser Einhalt. Um nun die Erde mit einer neuen Menschheit zu beleben, bekamen sie
von Zeus den Rat, Steine hinter sich zu werfen. Aus jedem Stein, den Deukalion warf, erwuchs
ein Mann, jeder Stein, den Pyrrah nahm, wurde zu einer Frau.
Die Eigenschaften des Wassermanns
( 21.1. – 19.2. )
Der Wassermann ist liebenswürdig, tolerant, freundlich und großzügig. Durchschauen oder
verstehen kann man ihn jedoch kaum. Seine Sprunghaftigkeit sorgt immer für
Überraschungen.
Seine Freiheit ist ihm heilig und er ist Individualist. Ein typischer Wassermann ist sehr beliebt
und charmant, mit ihm als Freund ist Langeweile ein Fremdwort.
Stärken
Dem Wassermann fällt es leicht, andere für sich zu gewinnen. Alle Sympathien gelten ihm
und überhaupt scheint ihm alles wie von selbst in den Schoß zu fallen. Nichts ist für den
Wassermann unmöglich, er vertraut voll und ganz auf seine Fähigkeiten.
Er ist von einem unendlichen Wissensdrang erfüllt und liebt die Ästhetik. Er weiß genau, was
er mag und was er ablehnt, kann dies aber häufig nicht begründen. Wahres Glück findet der
Wassermann im Zusammensein mit anderen. Er setzt sich für öffentliche Belange ein und ist
ein loyaler und treuer Freund.
Schwächen
Es fällt dem Wassermann schwer, Grenzen zu akzeptieren. Er hat eine so hohe Meinung von
sich, dass er über allen anderen schwebt. Ein brutaler Egoismus kann die Folge sein. Das führt
zu gefährlichen und unbeständigen Beziehungen zur Umwelt.
Paart sich sein Forscherdrang mit seiner Rücksichtslosigkeit, lautet sein Motto “Fortschritt um
jeden Preis” und das kann böse Auswirkungen haben. Für Geld und geregelte Arbeit fehlt ihm
das Verständnis, er lebt nach seinen Prinzipien ein völlig ungebundenes Leben.
Liebe
Die Sprunghaftigkeit des Wassermanns macht es einer dauerhaften Partnerschaft schwer.
Liebesbeziehungen sind bei Wassermännern meist von kurzer Dauer, dafür aber sehr
interessant und intensiv.
Sexuell sind Wassermänner und Wasserfrauen eher kühl und wenig leidenschaftlich.
Menschen dieses Sternzeichens fangen schnell Feuer, “entlieben” sich aber genauso schnell
wieder. Nach kurzer Zeit meint der Wassermann seinen Partner zu kennen und der Reiz bzw.
die Liebe ist für ihn verschwunden. Die einzige Möglichkeit, einen Wassermann an sich zu
binden, ist, ihm ein Leben lang ein Rätsel zu bleiben.
Günstige Partner: Zwilling, Waage, Schütze, Widder
Ungünstige Partner: Stier, Steinbock, Skorpion, Fische
Beruf
Zu allen naturwissenschaftlichen Berufen fühlt sich der Wassermann besonders hingezogen.
Er ist aufgeschlossen für Neues und Fortschrittliches. Vor allem unter den Erfindern gibt es
viele Wassermänner.
Künstlerisch veranlagte Wassermänner gehen meist ungewöhnliche Wege und haben einen
unverkennbaren, revolutionären Stil. Tradition und Nachahmung sind ihnen verhasst.
Prominente
Vera Brühne, Christian Dior, Ludwig Erhard, Clark Gable, E.T.A. Hoffmann, Jack Lemmon,
Norman Mailer, Jeanne Moreau, William Somerset Maugham, Wolfgang Amadeus Mozart,
Kim Novak und Franz Schubert.
Widder
Der Mythos um den Widder
Das Sternbild des Widders entstand aus dem Mythos um das goldene Vlies. Der griechischen
Sage nach trennte sich Athamas, der König von Theben, von seiner ersten Frau Nephele. Die
beiden Kinder aus dieser Ehe, Phirox und Helle, hatten unter seiner neuen Geliebten Ino sehr
zu leiden. Ino ersann daraufhin einen tückischen Plan, um sich der Kinder zu entledigen. Sie
vergiftete das Saatgut und löste dadurch eine Hungersnot aus. Allein der Tod der Kinder zum
Opfer der Götter sollte das Land retten können. In letzter Minute konnte Nephele noch
eingreifen: Sie setzte die Kinder zur Flucht auf einen Widder, dessen Fell golden glänzte. Er
trug die beiden davon, doch Helle stürzte ins Meer und ertrank. Der Bruder überlebte und
opferte das Tier an die Götter. Der Widder wurde dadurch zu den Sternen erhoben, das goldene
Vlies aber überstrahlte das ganze Land.
Die Eigenschaften des Widders
( 21.3. – 20.4. )
Widder haben im wahrsten Sinne des Wortes Hörner. Sie gelten als entschlussfreudig und
einsatzbereit. Sie sind sehr optimistisch und voller Leidenschaft für alles was sie tun. Ihre Ziele
streben sie jedoch ohne Rücksichtauf Verluste an. Da sie dabei manchmal roh und unsensibel
vorgehen, stoßen sie sich oft die Hörner ab.
Der Widder lässt sich nicht einschränken und ist privat wie beruflich am liebsten sein eigener
Herr. Der Mittelpunkt seines Lebens ist die Tat. Der Widder will ständig aktiv sein und die Welt
gestalten.
Stärken
Der Widder ist außerordentlich mutig und von starker Willenskraft. Hindernisse gibt es für ihn
kaum und Probleme sind nur dazu da, schnell gelöst zu werden.
Er reißt seine Mitmenschen mit seiner Unternehmungslust mit und strahlt eine faszinierende
Lebensfreude aus. Bei einem Widder weiß man immer, woran man ist, denn Geradlinigkeit und
absolute Aufrichtigkeit sind wesentliche Merkmale seines Charakters.
Schwächen
Der Widder rast mit einem solchen Tempo von einer Aktivität zur nächsten, dass er meist nur
an der Oberfläche kratzen kann. Um Problemen oder auch anderen Menschen auf den Grund
zu gehen, fehlt ihm die Muße.
Seine übermäßige Energie macht ihn zum Verschwender und in zwischenmenschlichen Fragen
mangelt es beim Widder oft an der nötigen Feinfühligkeit. Der Widder rast an der Welt vorbei
und empfindet die anderen als zu langsam. Dadurch wird er ungeduldig, jähzornig und
launisch. Setzt sich seine Umgebung gegen diese Macken zur Wehr, reagiert er aggressiv
undstreitlustig.
Liebe
Als Lebenspartner ist der Widder schwierig, denn er erhebt einen unbedingten
Führungsanspruch in der Partnerschaft. Beim Flirten ist der Widder Meister. Er erobert das
Objekt seiner Begierde im Sturm und besticht durch starke erotische Ausstrahlung. Seine
etwas rohe Art und sein ungeduldiges Drängen schlagen sich auch in der Sexualität nieder.
Feinfühlige Zärtlichkeit oder Verständnis für seelische Verstimmungen des Liebsten sind nicht
seine Stärke. Mit der Treue hält der Widder es nicht so genau, er ist aber im Gegenzug schnell
eifersüchtig. Der Partner eines Widders muss viel Geduld haben und darf Angriffe nicht
persönlich nehmen, denn sonst ist die Liebe in Gefahr.
Günstige Partner: Schütze, Löwe, Wassermann, Zwillinge
Ungünstige Partner: Widder, Skorpion, Steinbock
Beruf
Der Widder will und kann sich nicht unterordnen. Als Beamter oder Angestellter ohne viel
Eigenverantwortung fühlt er sich auf keinen Fall wohl. Entweder strebt er nach einer
militärischen Laufbahn oder nach einer Führungsposition. Arbeitet er freiberuflich, geht der
Widder oft unkonventionelle Wege und entwickelt nicht selten revolutionäre Konzepte.
Prominente
Johann Sebastian Bach, Lucrezia Borgia, Wilhelm Busch, Giacomo Casanova, Charlie Chaplin,
Nikita Chruschtschow, Bette Davis, Doris Day, Maxim Gorki, Joseph Haydn, Herbert von
Karajan, Karl der Große, Leonardo da Vinci, Gregory Peck, Wilhelm Conrad Röntgen, Arturo
Toscanini und Peter Ustinov.
Zwillinge
Der Mythos um die Zwillinge
Der Sage nach warb Zeus in Gestalt eines Schwanes um die schöne Leda und zeugt mit ihr
seinen Sohn Pollux. Am gleichen Abend zeugte sie mit ihrem Mann ebenfalls ein Kind. Pollux
und Castor kamen als Zwillinge auf die Welt und standen einander sehr nahe. Beide waren
sehr stark und mutig – Castor aber war sterblich, Pollux nicht.
Als Castor bei einem Kampf getötet wurde, bat Pollux seinen Vater, ihn ebenfalls ins
Totenreich zu schicken. Zeus stellte ihn vor die Wahl, entweder allein im Olymp zu leben oder
zusammen mit Castor zwischen Unterwelt und Himmel zu pendeln. Pollux entschied sich für
den Bruder und beide leben abwechselnd bei den Göttern und unter der Erde.
Die Eigenschaften der Zwillinge
( 21.5. – 21.6. )
Der Zwilling hat seinen Namen nicht umsonst, denn er scheint zwei Seelen zu besitzen. Diese
sind allerdings nicht ähnlich, sondern genau gegenteilig. Von einer Sekunde auf die andere
kann die Stimmungslage des Zwillings von ruhig und zärtlich auf zynisch und reizbar
umschlagen.
Ein Zwilling ist nicht nur charakterlich voller Überraschungen. Er hat auch ständig neue Ideen
und reißt seine Mitmenschen durch seine Fröhlichkeit mit. Zwillinge legen großen Wert auf
menschliche Beziehungen, sind auf Grund ihrer Unbeständigkeit aber meist nicht für eine Ehe
geeignet, die ein Leben lang dauert
Stärken
Die größte Gabe des Zwillings ist es wohl, Menschen für sich zu gewinnen. Er besitzt eine
ausgeprägte Überredungsgabe, ist gewandt und humorvoll. Da er von Natur aus gesellig und
neugierig ist, fühlt er sich auch unter Fremden wohl. In einem Freundeskreis ist er oft die
Anlaufzentrale und sorgt für den Zusammenhalt einer Clique. Sein Verstand ist meist scharf
und er versteht neue Zusammenhänge auf Anhieb.
Schwächen
Sein ständiger Drang, alles zu wissen und zu verstehen, macht den Zwilling unruhig und
nervös. Er ist nicht sehr zuverlässig, da ihm ständig etwas Neues in den Sinn kommt.
Für Präzisionsarbeit fehlt ihm die Geduld und was ihn nervt, erledigt er nachlässig. Seine
Oberflächlichkeit hindert ihn daran, Dingen wirklich auf den Grund zu gehen. Sein
Freiheitsdrang ist unter Umständen so groß, dass er seine Umgebung damit einschränkt.
Liebe
Den Zwilling reizt die Liebe nur so lange, wie sie frisch und geheimnisvoll ist. Wird das Neue
und Einmalige von Alltag und Gewohnheit abgelöst, zieht er sich schnell zurück. Männer, die
im Zeichen der Zwillinge geboren sind, können Frauen ungeheuer gut in ihren Bann ziehen. Die
Liebesbeteuerungen von Zwillingen sind leidenschaftlich.
Sie können feurige und phantasievolle Liebesbriefe schreiben. Ihre Liebe ist impulsiv und
unbeständig. Es passiert ihnen oft, dass sie sich zwischen zwei Menschen nicht entscheiden
können. Der einzige Weg, einen Zwilling an sich zu binden, ist, ihm ein Rätsel zu bleiben und
ihn immer wieder zu überraschen.
Günstige Partner: Wassermann, Waage, Widder, Löwe
Ungünstige Partner: Jungfrau, Steinbock, Krebs, Skorpion
Beruf
Kaufmännisches Geschick und ein scharfer Intellekt zeichnen den Zwilling aus. Die besten
Aussichten auf eine glückliche und erfolgreiche Tätigkeit hat er daher als Rechtsanwalt,
Diplomat oder in der Wirtschaft. Seine natürliche Neugier macht ihn zum geborenen
Journalisten.
Prominente
Dalai Lama, Sir Arthur Conan Doyle, Albrecht Dürer, Ian Fleming, Juliette Greco, John F.
Kennedy, Thomas Mann, Marilyn Monroe, Cole Porter, Jean-Paul Sartre, Tito und Richard
Wagner.

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