Schiller

Inhaltsverzeichnis
Vorwort …………………………………………………………………………………………………………………… 3
1. Biografien der beiden Dichter………………………………………………………………………………… 3
1.1 JOHANN WOLFGANG VON GOETHE …………………………………………………………………………………………………….. 3
1.2 FRIEDRICH SCHILLER ………………………………………………………………………………………………………………………. 4
2. Entstehen und Wachsen der Freundschaft……………………………………………………………… 4
3. Wahlheimat Weimar – Warum? …………………………………………………………………………….. 5
4. Bedeutung der Ballade…………………………………………………………………………………………… 5
4.1 BALLADENJAHR ……………………………………………………………………………………………………………………………… 6
5. Auswirkung des gemeinsamen Schaffens in der Literatur……………………………………….. 6
Eidesstattliche Erklärung………………………………………………………………………………………….. 7
Quellenangaben……………………………………………………………………………………………………….. 8
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Vorwort
Schiller: Selig, wer sich vor der Welt Ohne Hass verschließt, Einen Freund am Busen hält Und mit dem genießt, Goethe: Wem der große Wurf gelungen, Eines Freundes Freund zu sein, Wer ein holdes Weib errungen, Mische seinen Jubel ein! Die Gedichte zweier großer Dichter , deren Freundschaft maßgeblich die Klassik prägte. Ihre Freundschaft begann sehr spät und ging nie zum Du über. Lange Zeit deutete nichts darauf hin, dass sie sich einmal finden würden, da ihre Lebensläufe vollkommen anders begannen. Auch wenn sie nur 10 Jahre gemeinsam hatten, beeinflussen sie doch die Arbeit des anderen.
1. Biografien der beiden Dichter
1.1 Johann Wolfgang von Goethe
Johann Wolfgang Goethe wurde am 28.04.1749 als Sohn des kaiserlichen Rates Johann Caspar Goethe und Katharina Elisabeth Textor in Frankfurt geboren. In Frankfurt am Main verbrachte er seine Kindheit mit seiner Schwester Cornelia. Nach bitten seines Vaters absolvierte er sein Jurastudium in Leipzig, welches er wegen einer schweren Erkrankung abrechen musste. Als es Goethe wieder besser ging, nahm er das Jurastudium wieder auf und beendete es mit einen Doktortitel in Straßburg. Dort begegnete er Herder, der ihn sehr beeindruckte. Er verliebte sich 1771 in die Pfarrerstochter Friedericke Brion. 1775 bekam er eine Berufung am Hof des Herzog Karl August nach Weimar, wo er sich mit Herzogin Anna Amilia, Wieland, Schiller, Herder und Friedrich Heinrich Jacobi anfreundete. Außerdem lernte er Charlotte von Stein kennen, mit der er eine starke Liebesaffäre hatte. Goethe hatte auf den Hof verschiedene hohe Positionen. Er war geheimer Legationsrat, Direktor des Wegebaus und Leiter der obersten Finanzbehörde. Am 3. September 1786 begibt dich Goethe als Kaufmann unter dem Pseudonym Johann Philipp Möller heimlich auf eine lang ersehnte Italienreise, weil er von seinen Freunden und seinen Job zu verengt wurde. Dort verfolgte er seine schriftstellerischen Arbeiten und führt unfangreiche naturwissenschaftliche Studien durch. Als er 1788 von seiner Italienreise zurückreise übernahm er das Hoftheater und freundete sich mit Schiller an und verliebte sich in Christin Vulpius. Danach machte er seine zweite Italienreise wo er danach am Feldzug gegen Frankreich und an der Belagerung von Mainz teilnahm. Als er wieder nach Weimar zurückkehrte heiratete er Christien Vulpius mit der er viele Kinder zeugte. Er starb in Weimar am 22.03.1832 in Weimar wo er in der Weimarerfürstengruft wie sein Freund Schiller zuvor beerdigt wurde.
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1.2 Friedrich Schiller
Friedrich Schiller wurde am 10.11.1759 in Marbach als erster und einziger Sohn des Internaten Johann Casper geboren. Schiller kam aus bescheidenen Verhältnissen, da sein Vater Werbe Offizier war. Er besuchte zuerst die Dorfschule und danach die Lateinschule, wo er seine ersten Dramenversuche Schrieb. In seiner Freizeit besuchte er Ludwigsburger Hoftheater. Mit 13 Jahren besuchte er eine Militärschule, die wegen der strengen Erziehung der Kinder bekannt war. Dort Studierte er Jura und Medizin und schrieb aus Hass gegen den Gründer der Schule „Die Räuber“. Schiller besuchte die Schule 8 Jahre lang. Im Jahr darauf zog er nach Stuttgart und verdiente Geld als Arzt und Dichter. Auf Drängen der Internate v. Dahlberg schrieb Schiller die Räuber für die Bühne, der Auftritt war ein voller Erfolg. Wegen des Erfolgs verbot ihm der Herzog das Schreiben. Darauf hin floh er aus Stuttgart mit seinen Freund Andreas Streicher und lies sich vom Schreiben aber nicht abbringen und schrieb weitere Werke. Weil er den Befehl des Herzogs nicht gefolgt ist wurde von diesem wiederum verfolgt. Er erhält Asyl bei Henriette von Wolfgang, er arbeitete bei ihr als Bibliothekar. In den folgenden Jahren lebte er bei Christien Gottfried Körner in Leipzig und Dresden. Nach Ausbruch der Französischen Revolution siedelte Schiller nach Jena und machte auftreibende Gerichtsstudien um seine Existenz zu sichern. 1790 heiratete er Charlotte von Lengefeld. Er bekam eine schwer Krankheit, von der er sich bis zu seinen Tod nicht erholte. 1790 dichtete er im Wettstreit mit Goethe. Während dieser Zeit kamen seine bekanntesten Balladen zum Vorschein, wie z. B. „Die Kraniche des Ibikus“. „Der Handschuh“ und viele mehr. Danach zog er nach Weimar, wo er sich mit Goethe eine enge Freundschaft aufbaute. Ein paar Jahre danach wurde er geadelt. In seinen letzten Lebensjahren war Schiller sehr produktiv. Friedrich Schiller starb am 09.05.1805 in Weimar aufgrund seiner Lungenentzündung. Sein Leichnam wurde in der Fürstengruft zur ruhe gebettet.
2. Entstehen und Wachsen der Freundschaft
Die Freundschaft bildete sich als Goethe in einer Krise befand. Er wollte unbedingt noch einmal nach Italien, weil die erste Reise nicht ausreichte alles zu erfahren was er wissen wollte. In diesen Tagen entwickelte sich das Verhältnis zu Schiller. Goethe war faszinierend von Schillers Begabung für das Schreiben und wollte noch mal mit ihm zusammen arbeiten. Schiller hatte in Schwaben einen 9 Monate langen Aufenthalt um seine Eltern und seinen Freund zu besuchen. In den Tagen Traf er einen jungen Buchhändler namens Johann Friedrich Cotta, er war Schillers Verleger für die Zeitschrift Theila. Von nun an sollte Schiller von seinen Geldnöten befreit werden aber die Zeitschrift war nicht so erfolgreich wie er erwartet hatte. Da Schlug Cotta vor, die besten Schriftsteller in ganz Deutschland an einem neuen Magazin arbeiten zu lassen, wo alle einen Teil beitragen würden. Schiller war begeistert von der Idee und schrieb einen Brief an Goethe, welchen er nur kurz bei einen Aufenthalt in Weimar kennen gelernt hatte.
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Goethe schrieb zurück: „Ich werde mit Freunden und von ganzen Herzen von der Gesellschaft sein.“ Einen Monat später treffen sich Goethe und Schiller in Jena in der Naturforschenden Gesellschaft, wo beide Mitglieder sind. Einen Monat später dankt Goethe Schiller für seinen Brief, indem Schiller um Goethes Freundschaft wirbt. In den Brief heißt es: „Reiner Genuss und wahrer Nutzen kann nur wechselseitig sein, und ich freue mich, Ihnen gelegentlich zu entwickeln, was mir ihre Unterhaltung gewährt hat, wie ich von jenen Tagen an auch eine Epoche rechne.“ Darauf hin lud Goethe Schiller zu sich ein. Im Juni schickte Goethe seine ersten Bücher zu Schiller aus dem Entwicklungsprogramm „Wilhelm Meisters Lehrjahren“ wo Schiller darauf bestand die Romane zu beenden. Er schrieb über die Unterschiede über sich und Schiller z. B Schiller mochte es, zu spekulieren, es zog ihn zur Philosophie und Geschichte, Goethe selbst berief sich auf Erfahrung und ihn zog es mehr zur Naturwissenschaft. Ein paar Jahre später wurde der Druck eingestellt da die Zeitschrift von Goethe zu hoch spekuliert, so dass sie uninteressant wurde. Zusammen mit dem Ehepaar von Humboldt schrieben sie über die Ansichten des Staates.
3. Wahlheimat Weimar – Warum?
Der 28jährige Friedrich Schiller kam zum ersten Mal nach Weimar mit dem Ziel, sich hier eine Existenzgrundlage aufzubauen: Er befand sich nach seiner Flucht aus Württemberg in finanziell ungesicherter Lage, abhängig von Gönnern. Schiller nahm Kontakt auf zu Wieland, Herder und von Knebel, die Herzogin-Witwe Anna Amalia lud ihn ein. Er schrieb in dieser Zeit die “Geschichte des Abfalls der Niederlande von der spanischen Regierung”. In dieser Zeit begegnete er zum ersten Mal Goethe. Zog dann aber weiter nach Jena.
Goethe bekam er einen job auf den Weimarer Hof einen Job als Erzieher, Staatsrat, Generaldirektor des Weimarers Theater und vieles mehr. Danach ging er wegen den stress auf eine Italienreise. Nach der Italienreise kam er wieder nach Weimar zurück. 1788 lernte Schiller in Rudolstadt seine spätere Frau kennen – die mit Charlotte von Stein befreundete Charlotte von Lengefeld. Goethe befürwortete die Berufung Schillers als Professor an die Universität Jena, begann die Zusammenarbeit am Weimarer Hoftheater, die zur Rückkehr Schillers nach Weimar führte.
4. Bedeutung der Ballade
Ballade heißt ursprünglich “Tanzlied”. Die anfängliche Form der Ballade entstand vermutlich in Italien und ist ein Tanzlied (ballata), welches mit Refrain gesungen wurde zum Reihen- und Kettentanz. Im Zuge der Ausbreitung der ritterlichen Kultur, gelangt die Tradition der Ballade über Nordfrankreich in Form der höfischen Reihen- und Kettentänze nach Deutschland, England-Schottland und Skandinavien. Nun wandelt sich die Ballade zum erzählerischen Lied, es entsteht die anonyme Volksballade. Als Besonderheit der Ballade gilt die Vereinigung der drei Grundarten der Poesie, da sie epische, lyrische und dramatische Elemente enthält. Thematisch setzt sich eine Ballade mit den Erlebnissen, Erfahrungen und Beziehungen der Menschen auseinander und stellt diese im Verhältnis zur Natur- und Totenwelt dar. Erzählerisch werden Erfahrungen und Weisheiten vermittelt.
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Man kann innerhalb der literarischen Gattung “Ballade” differenzieren zwischen Volksballade, Bänkelgesang und Kunstballade.
4.1 Balladenjahr
Das Balladenjahr begann 1797, das Jahr wurde als das Jahr der Klassik bezeichnet. Goethe und Schiller machten aus Spaß einen Wettbewerb, wer die meisten Balladen schreibt. Sie teilten sich die Stoffe, die sie gemeinsam ausgesucht hatten. In der Zeit entstanden die bekanntesten Balladen. Bevor die Balladen beendet wurden, schickten sie sich diese gegenseitig zu. Die Kritiken des anderen wurden eingearbeitet, so änderte Schiller auf Anraten von Goethe einiges an der Ballade „ Die Kraniche des Ibykus“. So wollte Schiller jeden Kranich einzeln über das Theater fliegen lassen, aber Goethe machte den Vorschlag, die Kraniche als ganz normalen Vogelzug das Theater überfliegen zu lassen. Schiller nahm den Vorschlag an und überarbeitet die Ballade. Schiller schrieb z. B: „Der Taucher“, „Der Handschuh“, „Die Bürgschaft“, „Die Kraniche des Ibykus“, „Der Ring des Polykrates“ und „Der Gang nach dem Eisenhammer“. Goethe schrieb: „Der Schatzgräber“, „Der Zauberlehrling“, „Die Braut von Korinth“, „Legende sowie Gott und die Bajadere“, um nur einige zu nennen.
5. Auswirkung des gemeinsamen Schaffens in der Literatur
Die Zusammenarbeit von Goethe und Schiller stellt einen Höhepunkt in der deutschen Literatur dar. Sie gilt heute als Zeit der Deutschen Klassik. 4 Punkte machen ihren großen Erfolg aus:
1. ihre unterschiedlichen Vorlieben
Goethe hatte eine Vorliebe für die Naturwissenschaften, während Schiller sich für Philosophie du Geschichte interessiert.
2. Gemeinsame Arbeit an Zeitschriften
Sie gaben die Zeitschriften „Horen“ und „Propyläen“ gemeinsam heraus.
3. Gegenseitige Beratung bei Stückkonzepten
Schiller ermunterte Goethe an der Weiterarbeit von Faust und vor allem ihre gegenseitigen Hilfen im Balladenjahr brachten große deutsche Literatur hervor.
4. gemeinsames Interesse für Balladen
beide waren sich einig, dass Balladen allgemeingültige Ideen vermitteln sollen. Sie stellen eine Abgrenzung gegen die Sturm und Drang Autoren dar. Allein Stücke wie Faust, Wallenstein, Willhelm Tell oder Die Jungfrau von Orleans, die durch die Zusammenarbeit der beiden Dichter entstanden sind, zeigt die große Bedeutung für die Entwicklung der deutschen Nationalliteratur.
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Eidesstattliche Erklärung
Ich erkläre hiermit, dass ich die Facharbeit selbstständig und ohne fremde Hilfe angefertigt und nur die Literaturverzeichnis angeführten Quellen und Hilfsmittel benutzt habe. Mocherwitz 21.03.2009
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Quellenangaben
www.tk49.de
www.wikipedia.de
www.zeitportal.de
www.wer-weis-was.de
www.literaturwelt.com
www.xlibris.de

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