REFERAT ZUM THEMA „RAUCHEN“

REFERAT ZUM THEMA „RAUCHEN“
1. Geschichte des Rauchens
In erster Linie wurde das Rauchen schon früher in altamerikanischen Kulturen rituell
betrieben. Schon 600-500 v. Chr. war es bekannt (Friedenspfeife bei den Indianern).
Am 6. November 1492 entdeckte Kolumbus auf der heutigen Insel Kuba (Amerika)
die Tabakpflanze und man bekam erst im Jahre 1493 die ersten Berichte, in Europa,
über diese Pflanze zu lesen. Erst später kam auch der Tabak nach Europa, wo
jedoch schon beispielsweise Lavendel geraucht worden ist. Zuerst inhalierte man
dort den Tabakrauch durch die Nase.
Als das Rauchen jedoch so verbreitet war, hat der russische Großfürst Zar Michail
Romanow im 16./17. Jahrhundert mit Strafen wie Verbannung und Hinrichtung
gedroht, während wo anders 1625 erst einmal die Tabaksteuer eingeführt wurde. Im
frühen 19. Jahrhundert wurde es jedoch positiv akzeptiert als Mittel von
gesellschaftlichem Rang, Gelassenheit und Überlegenheit.
Im Dritten Reich wollte man es wieder abgewöhnen, es hieß dann: „Die deutsche
Frau raucht nicht“. Damit wollte man erreichen, dass weniger Frauen rauchen. Die
Maßnahme führte nach dem Krieg erstmals ein Ende. Es wurden auch mehrere
andere Versuche gestartet (z.B. Anzeigen wie Nichtraucherzonen mit Judenghettos),
jedoch ohne Erfolg.
Als man erkannt hat, welche gesundheitsschädlichen Folgen wegen des Rauchens
auftreten hat sich die Einschätzung des Rauchens stark in das Negative gewendet.
Heutzutage fangen es mehrere Menschen nicht mehr an, sodass sie als Vorbild
erkannt werden.
2. Die Empfindung des Rauchens
Eine anregende Wirkung hat vor allem das Nikotin, das morgens oder nach langen
schweren und ermüdenden Tätigkeiten für Raucher beruhigend empfunden wird. Es
ist besonders „brauchbar“ für Menschen mit Schlafstörungen und chronisch
verschobener inneren Uhr (auch Nachtmenschen genannt) wenn der Morgen mit
einer Zigarette gestartet wird. Natürlich behindert es die darauf folgenden Tage
wieder und wieder und man muss jeden Morgen erneut zu einer Zigarette greifen um
den Tag gut zu überstehen.
Ein weiter Grund ist, dass man durch eine sogenannte „Zigarettenpause“ Erholung
von Arbeit und Stress zu bekommen. Dies ist natürlich nicht in allen Arbeiten der Fall
aber manche legen eine Pause für Raucher ein. Das ist eine positive Empfindung um
einfach mal nach schweren Arbeiten eine kleine Pause einlegen darf und mit einer
Zigarette neue Kraft schöpft.
Ebenso schwächt das Rauchen den Appetit. Es „stillt“ so zu sagen den Hunger auf
Süßigkeiten und verhindert so Übergewicht und andere unangenehme Verhältnisse.
2.1 Die Wirkung des Nikotins
Wird an einer Zigarette gezogen, entsteht so etwas wie eine „Glut“ dieses Verhältnis
nennt man „glimmen“. Wenn dann der Tabak glimmt, wird das Nikotin in den
Tabakrauch freigesetzt. Die dadurch ebenso freigelassenen Teerteilchen im Rauch
gelangen in die Lunge und von dort kommt es auch in das Blut. Da das Nikotin die
Eigenschaft besitzt die Blut-Gehirn-Schranke zu überwinden, die normalerweise
eindringende Giftstoffe stoppt, gelangt das Nikotin schon nach sieben Sekunden das
Gehirn. Dort heften diese „Moleküle“ an die Nervenzellen und schränken deren
Aktivität ein. Das kann sogar mit moderner Technik am Bildschirm nachgewiesen
werden.
Ebenso löst das Nikotin im Gehirn eine so entspannende Atmosphäre ab, sodass
nach mehreren Einnahmen einer Zigarette dieses Gefühl gebraucht wird und man
dann wieder zu einer Zigarette greifen muss um die „Lust“ zu stillen. Es kommt dem
Menschen so vor, dass man mit einer Zigarette belohnt wird.
Das künstlich zugesetzte Ammoniak (chemische Verbindung von Stickstoff und
Wasserstoff) wirkt wie eine Beschleunigung für das Nikotin. Der im Tabakblatt
enthaltende, künstlich zugesetzte Zucker (der es süß macht) wird beim Rauchen
verbrannt doch dadurch entsteht ebenfalls eine Sucht. Dieser Stoff reduziert das
Enzym (steuert den überwiegenden Teil biochemischer Reaktionen – von der
Verdauung bis hin zum Kopieren und Transkribieren der Erbinformationen) das im
Gehirn wichtige Substanzen abbaut.
Auch Alkohol wirkt an denselben Stellen im Gehirn wie Nikotin. Es wird so blockiert,
dass falls Alkohol eingenommen wird, es dazu führt, dass mehr geraucht werden
muss um sich zu entspannen.
Ebenso verursacht das Nikotin Durchblutungsstörungen, das Sauerstoffmangel in
allen Organen aber auch Stoffe wie Blausäure o.ä. kann im Zigarettenrauch
nachgewiesen werden.
2.1.1 Chemische Zusatzstoffe
Es werden von den Zigarettenherstellern sämtliche Stoffe wie Ammoniak und
Menthol beigefügt. Diese Stoffe verursachen das Anfluten des Nikotins im Blut. Der
Hustenreiz wird dadurch gedämpft und es betäubt die schmerzenden Atemwege.
Verschiedene Zuckerstoffe und Kakao nehmen dem Rauch die gewisse Schärfe, so
dass es vereinfacht wird den Rauch zu inhalieren. Organisationen sind der Meinung,
dass durch das Hinzufügen diese Stoffe es Kindern und Jugendlichen einfacher
ergeht mit dem Rauchen anzufangen.
3. Der Aufbau einer Zigarette
4. Rauchen in Familien
Es ist bewiesen worden,
dass Eltern mehr rauchen
als Menschen, die keine
Eltern sind. Oftmals
rauchen Leute, die jünger
sind (25 bis 29 Jahre).
Junge Mütter die Kinder
unter sechs Jahren haben,
rauchen zu 50%. Knapp
gerechnet sind 60 Prozent
alles Haushalte mit
Kindern unter sechs
Jahren nicht rauchfrei
(rauchende Väter
mitgerechnet). In der
unteren sozialen Schicht
wird sogar in drei von vier
Haushalten mit Kindern
unter sechs Jahren
geraucht. In der oberen ist
es nur ein Drittel.
Sogar schwangere Frauen lassen meist nicht die Zigarette aus der Hand. In der
Oberschicht rauchen 24%, in der Mittelschicht 17% und in der unteren Schicht sind
es sogar 40%.
5. Die medizinische Sicht auf das Rauchen
„Wenn ein gewohnheitsmäßiger Raucher das Zigarettenrauchen stoppt, treten ab
dem ersten Tag Entzugserscheinungen wie das Verlangen nach Zigaretten, wie
melancholische Verstimmung, Angst oder Konzentrationsschwierigkeiten auf.“, so
der Lungenspezialist in Luzern Christoph Wyser.
Die Mediziner haben festgestellt, dass ein Raucher der aufhören will die Anregung
seines Belohnungszentrums nicht stillen kan. Hier werden Nikotinpräparate wie
Kaugummi, Pflaster oder Nasenspray verwendet. Oft werden auch Behandlungen
durchgeführt. Angehende Nichtraucher können das Aufhören auf das Dreifache
steigern wenn sie Präparate einnehmen die Vareniclin enthalten. Dieser Stoff
verringert das Verlangen nach Nikotin. Um die Chance mit dem Rauchen aufzuhören
zu vergrößern, gehört eine medikamentöse Betreuung dazu.
Die eventuell verschriebenen Medikamente sind keine Heilmittel um das Rauchen zu
entwöhnen. Es bringt nur, dass die körperlichen Veränderungen (weil das Nikotin
fehlt) nachlassen.
6. Allgemeine Folgen
Die starke Schädigung der Gesundheit durch das Rauchen wurde erst Mitte 20.
Jahrhundert allgemein bekannt. Viele dieser enthaltenden Stoffe sind krebserregend.
Diese Krankheiten sind meistens der Fall:
Krebs
Rauchen erhöht das Risiko an Krebs zu erkranken. Im Tabakrauch sind rund 40
krebserregende oder -mitverursachende Substanzen enthalten. Rauchen verringert
die natürlichen Killerzellen, die das Immunsystem gegen Krebszellen einsetzt.
Alle Organe, die mit Zigarettenrauch oder dessen Inhaltsstoffen in Berührung
kommen, sind stärker krebsgefährdet. Besonders betroffen sind Bereiche der oberen
Atemwege wie Lunge, Mundhöhle, Zunge, Rachen, Kehlkopf, Speiseröhre, Luftröhre
und Bronchien.
 Etwa 90 – 95% der an Lungenkrebs erkrankten Erwachsenen sind Raucher.
 Die Chance, nach der Diagnose Lungenkrebs 5 Jahre zu überleben, liegt
bei10%.
 Die Zahl der Krebstoten durch Rauchen liegt jährlich bei etwa 60.000 bis
80.000.
Herzinfarkt
Rauchen bewirkt eine akute Verengung der Blutgefäße (Gefäßverkalkung vor allem
der Arterien des Herzens, des Gehirns und der Gliedmassen). Lebensgefährliche
Gefäßverschlüsse sind häufig die Folge. Weiterhin führt Rauchen zum Ansteigen des
Blutdrucks und einer erhöhten Herztätigkeit.
Weitere Risikofaktoren wie Übergewicht, mangelnde Bewegung, dauerhafter
Bluthochdruck, Stress etc. erhöhen das Herzinfarktrisiko.
Bei akuten Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefässe (Koronararterien) stirbt
Herzmuskelgewebe ab und nimmt nicht mehr an der Pumpkontraktion des Herzens
teil. Je mehr Gewebe abgestorben ist, desto mehr ist die Leistungsfähigkeit des
Herzens eingeschränkt.
Jeder fünfte Betroffene stirbt sofort, jeder achte der zunächst Überlebenden stirbt
während eines Jahres in Folge des Herzinfarktes.
 Herz-Kreislauf-Erkrankungen verursachen die meisten Toten in Deutschland.
 Frauen, die mit der Pille verhüten und rauchen, haben ein 10-fach höheres
Risiko.
 Herzinfarkte vor dem 40. Lebensjahr betreffen fast nur Raucher.
 Ein Erstinfarkt tritt bei Rauchern im Schnitt 10 Jahre früher auf.
Schlaganfall
Rauchen erhöht das Schlaganfallrisiko durch Förderung von Arteriosklerose (siehe
oben), gesteigerter Herzfrequenz, Blutdruck und Schädigung der Hirngefässe.
Als weitere Risikofaktoren werden Alter, Bluthochdruck oder Herzrhythmusstörungen
angesehen.
Ein Schlaganfall ist durch eine plötzliche Schädigung des Gehirns mit daraus
resultierenden neurologischen Folgeerscheinungen gekennzeichnet. Die
Ausprägungen können vom einfachen “leichten” Schlag bis zum sofortigen Tod
reichen.
In den meisten Fällen sind Durchblutungsstörungen der Hirngefäße die Ursache.
Entweder entstehen sie schleichend durch im Alter zunehmende Verkalkung der
Arterien (Arteriosklerose) oder durch plötzliche Verschlüsse der Blutgefäße.
 Jedes Jahr erleiden rund 150.000 Menschen in Deutschland einen
Schlaganfall.
 In Deutschland liegen Schlaganfälle an dritter Stelle der Todesursachen.
 Frauen, die mit der Pille verhüten und rauchen, haben ein 10fach höheres
Risiko
Raucherbein
Gefäßverengungen und -verschlüsse der Beinarterien führen häufig zum
“Raucherbein”. Schwere Durchblutungsstörungen lösen beim Gehen infolge
erhöhten Sauerstoffbedarfs plötzlich starke Schmerzen auf. Diese zwingen zum
häufigen Stehen bleiben, was auch zu dem Namen “Schaufenster – Krankheit”
geführt hat.
 Rund 10 Prozent dieser Fälle führen zur Amputation eines oder beider Beine.
 Von jährlich
10.000
Amputationen in
Deutschland
waren über 90
Prozent Raucher.
Asthma
In Deutschland leiden etwa 4,5 Millionen Menschen an Asthma. Kindern leiden (Anteil
von zehn Prozent) überproportional stark unter Asthma. Besonders asthmagefährdet
sind Raucher und deren Familien.
Bei Asthmatikern reagiert das Lungensystem und Bronchialsystem überempfindlich
auf Reize, wie z.B. auch Rauchen. Die Bronchien verengen sich und die Schleimhaut
schwillt an. Ein dickflüssiger Schleim wird produziert, wodurch die Flimmerhäarchen
Staub und Fremdkörper nicht mehr vollständig abtransportieren können.
Bei einem akuten Asthma-Anfall wird durch eine plötzliche, krampfhafte Verengung
der Bronchien und gleichzeitiger Schleimhautanschwellung die Atmung hochgradig
eingeschränkt. Das Ausatmen wird häufig von Brummen oder Pfeifen begeleitet. Dies
bereitet große Schwierigkeiten, wodurch ein Gefühl der Atemnot entsteht.
 Bei mehr als 70 Prozent der Asthmapatienten ist ein Zusammenhang
zwischen Rauchen und Asthma nachweisbar.
 Kinder von rauchenden Eltern haben ein stark erhöhtes Asthmarisiko.
Chronische Bronchitis
Über die Zigarette aufgenommener Teer verklebt die Flimmerhäarchen der
Bronchien und Luftröhre, welche Fremdkörper wieder aus den Atemwegen entfernen
sollen. Damit wird dieser Selbstreinigungsmechanismus des Körpers lahmgelegt.
Partikel und Schadstoffe werden nicht wieder hinausbefördert und können sich in
den Atemwegen festsetzen. Es kann sich so ein Nährboden für Bakterien und Viren
bilden.
Durch Husten versucht der Körper die Fremdstoffe zu entfernen. Dieser sog.
“Raucherhusten” tritt häufig morgens auf. Aus den permanenten Reizungen und
Entzündungen kann sich leicht eine chronische Bronchitis entwickeln.
 Wer täglich ein Päckchen Zigaretten raucht, nimmt pro Jahr eine Tasse Teer
zu sich.
Chronische Bronchitis
Emphysem (Lungenblähung)
Diese Krankheit kann auf eine chronische Bronchitis folgen. Im Spätstadium wird
dabei jeder Atemzug zur Qual.
Beim Ausatmen wird nicht der gesamte verbrauchte Sauerstoff aus der Lunge
ausgestoßen. Die einzelnen Lungenbläschen werden nicht vollständig entleert,
vergrößern sich und können platzen. Das Lungengewebe bläht sich immer weiter auf
(Lungenblähung) und die Zahl der noch funktionsfähigen Lungenbläschen nimmt
stetig ab. Die Aufnahmefähigkeit der Lungenoberfläche verringert sich so stark, dass
die Atmung beschleunigt werden muss, um noch genügend Sauerstoff aufzunehmen.
Schwere Fälle müssen künstlich beatmet werden, um nicht zu ersticken.
Demenz (Morbus Alzheimer)
Nach neuesten Erkenntnissen der Wissenschaftler erhöht Rauchen auch das Risiko
an Demenz (Alzheimer-Krankheit) zu erkranken.
Die Alterungsprozesse des Gehirns schreiten bei Rauchern schneller voran. Davon
betroffen sind Gedächtnisleistung und Lernvermögen. Ein früherer Eintritt des so
genannten Altersschwachsinns (Demenz) wurde beobachtet.
 Rauchen beschleunigt die Entstehung von Demenz.
 Raucher verlieren ab 60 Jahren 4mal häufiger noch funktionsfähige
Gehirnzellen als Nichtraucher.
Augen/Sehstörungen
Rauchen gilt als der wichtigste Risikofaktor bei der altersabhängigen Degeneration
der Netzhaut. Mit zunehmendem Alter verkümmern die lichtempfindlichen Sehzellen.
Die Folgen sind Lesestörungen, Schwierigkeiten bei der Licht-Dunkelanpassung
etc..
Rauchen fördert diese irreversiblen Alterungsprozesse erheblich. Die beste
Vorbeugung ist es, das Rauchen aufzuhören.
 Bei 20 Zigaretten täglich steigt das Risiko um das 3-fache.
6.1 Die Abhängigkeit
Verantwortlich für die Abhängigkeit ist das Nikotin. Es besitzt ein extrem hohes
Potenzial der Abhängigkeit und führt schnell zu einem anhängigen Verhalten. Von
Experten hört man oft, dass es vergleichbar mit Heroin wäre. Schon wenige
Zigaretten oder auch durch kleinere Zigaretten Einnahmen an wenigen Tagen führen
zu körperlicher Abhängigkeit.
Die körperliche Abhängigkeit besteht aus Unruhe, Kreislaufbeschwerden,
Kopfschmerzen und Schweißausbrüchen. Doch nach 5-30 Tagen verschwindet diese
Abhängigkeit wenn man nicht weiter raucht. Falls man nicht weiter raucht, könnte
Gereiztheit, Ungeduld, Aggressivität, schlechte Laune und Depressionen die Folge
sein. Dies sind meist die Gründe, warum angehende Nichtraucher wieder rückfällig
werden.
6.2.1 Wie Abhängigkeit funktioniert
Es spielt sich immer im gleichen kleinen Hirnareal ab, dem „Belohnungssystem“.
Lebenswichtige Vorgänge wie Essen, Trinken und Geschlechtsverkehr verbindet es
mit einem Lustgefühl. Die Nervenzellen geben Botenstoffe ab, darunter Dopamin
(Glückshormon). Das Nikotin steigert die Ausschüttung dieses Stoffes.
Im Belohnungssystem wird durch das Nikotin eine wohlige Gefühlskaskade
ausgelöst. Der Zigarettenrauch erfreut den Raucher wie ein Kuss oder eine gute
Mahlzeit. Diese sogenannte Belohnung wird direkt mit der Tätigkeit des Rauchens
verbunden.
Ein regelmäßiger Raucher wiederholt ständig dieses „Glücksgefühl“. Dies wird im
Unterbewusstsein eingespeichert und es entsteht ein „Suchtgedächtnis“. Das
Gedächtnis schlägt Alarm, wenn man diese Glücksgefühle nachlassen oder wenn
der Raucher jemand anders rauchen sieht. Dann kommt das Verlangen nach einer
Zigarette, eigentlich erwacht das Verlangen nach Nikotin.
7. Maßnahmen
7.1 Politische Maßnahmen
Durch EU-Gesundheitsminister wurden Warnhinweise auf allen Zigarettenschachteln
und Tabakwaren gedruckt. Darauf steht z.B. „Rauchen kann tödlich sein“, „Rauchen
lässt Ihre Haut altern“ oder „Rauchen kann zu einem langsamen und schmerzhaften
Tod führen“. Diese Hinweise sollen den Raucher abschrecken. Es sind auch Bilder
von Raucherlungen und Tumoren geplant, die vielleicht bald in der Zukunft auf
Tabakwaren erscheinen werden.
Es wurde auch die Tabaksteuer eingeführt, die die Preise bei Tabakwaren immer
höher steigen lässt.
Rauchfreie Zonen wurden seit dem 1. Januar 2006 in Deutschland eingeführt. Ab
dieser Zeit durfte man in keinen Kneipen, Restaurants oder sonstigen Öffentlichen
Einrichtungen mehr rauchen, es sei denn, es ist ein Biergarten, der natürlich draußen
ist vorhanden. Dies brachte aber wenig Verdienst und es wurden sogenannte
„Raucher-Clubs“ eingeführt. Jeder, der in eine Kneipe oder ähnliches gegangen ist,
musste sich von dem Inhaber einen Ausweis erstellen lassen, damit er in der Kneipe
rauchen darf. In umso mehr Clubs er ging, besitzt er natürlich auch mehrere
Ausweise.
7.2 Selbständige Maßnahmen
In Apotheken oder in manchen Drogeriegeschäften finden sich bestimme Mittel um
das Rauchen schnell aufgeben zu können. Zum Beispiel sind bestimmte Pflaster
oder Kaugummis für manche recht hilfreich. Natürlich ist auch eine Behandlung bei
seinem Hausarzt sehr brauchbar, damit man das Rauchen leichter aufgeben kann.
Auch die Krankenkasse bietet hilfreiche Programme an, mit dem Rauchen
aufzuhören. Grundvoraussetzung um mit dem Rauchen aufzuhören ist der Willen.
Genauso wie man einen Willen braucht wenn man abnehmen will, dieser Wille muss
da sein. Ohne festen Willen kann man nichts erreichen. Man sollte auch im Klaren
sein, welche Vorteile es bringt, z.B. sparen sich Nichtraucher eine menge Geld, da
sie keine Zigaretten oder Tabakwaren kaufen müssen. Ebenso dürfen Nichtraucher
in alle Restaurants gehen und brauchen nicht nach einer Weile nach draußen gehen
um zu rauchen. Ein weiterer wesentlicher Aspekt ist,
dass wenn man mit dem Rauchen aufgehört hat,
weniger Gefahren bestehen. Durch Rauchen
bekommt man Herzprobleme und es kann tödlich
enden. Natürlich sollte man nicht vergessen, dass
meist nach dem Rauchen etwas fehlt und dieses
fehlende Gefühl wird meist mit Süßigkeiten, oftmals
Schokolade (Glückshormone), ausgeglichen. Aber
man sollte lieber erst gar nicht mit dem Rauchen
anfangen um so allen Gefahren aus dem Weg zu
gehen und auch keine Probleme bestehen um wieder aufzuhören.
8. Verbesserungen nach dem Rauchen
– Nach 20 Minuten: Herzschlagfrequenz und Körpertemperatur gleichen
sich Nichtrauchern an
– Nach 8 Stunden: Kohlenmonoxid im Blut ist vollständig durch
Sauerstoff ersetzt
– Nach 1 Tag: Das Herzinfarktrisiko nimmt ab
– Nach 2 Tagen: Geruchs- und Geschmackssinn sind wahrnehmbar
besser
– Nach 3 Monaten: Blutzirkulation verbessert sich, Lungenfunktion kann
um ca. 30% ansteigen
– Nach 9 Monaten: Raucherhusten hört auf
– Nach 12 Monaten: Einstufung als Nichtraucher
– Nach 2 Jahren: Risiko für Herzinfarkt und Lungenkrebs geht deutlich
zurück
– Nach 5 Jahren: Das Magenkrebsrisiko halbiert sich im Vergleich zum
Raucher
– Nach 10 Jahren: Das Risiko für Lungenkrebs entspricht dem von
Nichtrauchern
– Nach 15 Jahren: Das Herzinfarktrisiko entspricht dem lebenslanger
Nichtrauchern
9. Eigene Stellungnahme
Meine Meinung zum Thema Rauchen ist, dass ich es eigentlich sehr unappetitlich
finde. Ich finde es wirklich eklig wenn ein Junge bei beispielsweise Küssen aus dem
Mund nach Rauch stinkt. Ebenso finde ich es nicht gut, wenn die gesamten
Klamotten und Wohnungen oder Häuser nach Rauch stinken. Das die Klamotten
nach Rauch stinken ist bei einer Arbeitsuche bestimmt nicht sehr hilfreich. Ich finde
es völlig in Ordnung wenn man in einer Gruppe aus Spaß raucht. Das macht ja auch
Freude und neue Bekanntschaften. Ebenfalls hat man den Geruch meist nur an dem
darauffolgenden Tag. Ich hoffe, dass nicht allzu viele in meinem Freundeskreis mit
dem Rauchen anfangen bzw. das niemand von meinen Freunden damit anfängt weil
ich die bestehenden Gefahren kenne und auch sie drauf aufmerksam machen
werde. Natürlich werde ich sie dann mit meinem „ganzen Wissen“ konfrontieren
damit sie verstehen, worum es mir bei dieser Sache geht. Für mich war dieses
Thema auch sehr interessant. Ich habe in meinem Verwandtenkreis schon einen
Asthma Fall erlebt aber habe auch einen Verwandten der schon seit vielen Jahren
raucht aber noch kein einziges Problem mit dem Rauchen hatte.

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