Perspektivlosigkeit

Arbeitsauftrag: Psychologie
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Perspektivlosigkeit macht gewalttätig
In diesem Artikel geht es um das Gefühl der Jugendlichen, nicht gebraucht zu werden,
welches sie dann durch Gewalt kompensieren. Er beschreibt die Hilflosigkeit der Lehrer, die
Ursachen für die Aggressionen der Schüler und geht tiefer in die Struktur des
Kompetenztrainings ein.
Die Fragestellung ist:
Woher kommen die Aggressionen der Kinder/ Jugendlichen?
Warum sind die Lehrer so hilflos?
Warum ist es so schwer eine effiziente Lösung zu finden?
Welche Lösungen gibt es?
Die Gewalt ist besonders hoch an Hauptschulen, da es dort sehr oft zu Misserfolgen kommt.
Die Schüler bekommen anschließend oft keine Lehrstelle; so fühlen sie sich nutzlos. In der
Gruppe jedoch fühlen sie sich stark, wo sie das Gefühl, nicht gebraucht zu werden, durch
Gewalt kompensieren.
Brennpunkt ist jedoch nicht die hohe Ausländerrate, sondern das soziale Umfeld, die
Erziehung und allgemein die Familie. Gründe sind gewalttätiger Erziehungsstil, niedriges
Bildungsniveau und finanzielle Probleme. Jedoch sind auch der Verlust eines Elternteils oder
die chronische Krankheit eines Elternteils sehr starke Antriebe für solche Gewalttätigkeiten.
Der Großteil der Schulkonflikte beruht auf Disziplinproblemen. Lehrer haben kein Problem
mit der Gewalt, sondern mit der Durchsetzungsfähigkeit. Oft liegt die Gewalt an Schulen aber
am System der Schule, wenn sie zum Beispiel zu groß und unübersichtlich ist oder keine
Einigung der Lehrer über Einhaltung bestimmter Schulregeln stattfindet.
Eine Lösungsmöglichkeit ist zum Beispiel die Peermediation, bei welcher Mitschüler bei
einem Konflikt helfen, die Ursachen für das Problem zu finden und eine Lösung zu suchen.
Dieses Streitschlichtermodell kann jedoch nur funktionieren wenn es sowohl von der Schule
als auch den Lehrern systematisch gefördert wird.
Heutzutage gibt es natürlich schon viele Präventionsprogramme. Präventionsarbeit beginnt in
der Grundschule oder sogar schon im Kindergarten.
Ein gutes Beispiel ist das Programm „faustlos“, welches in vier Schritte aufgeteilt ist und mit
den Kindern durchgeführt wird.
1. Emotionen oder Signale anderer Kinder an der Körpersprache, an der Mimik und an der
Gestik erkennen.
2. Besprechung von Konfliktsituationen im Alltag. Dann wird nach einer Lösung für den
Konflikt gesucht.
3. Ein Konflikt und dessen Lösungsmuster werden von den Lehrern vorgespielt. Danach wird
dieser in Form eines Rollenspieles von den Kindern geübt.
4. In Lektion 4 wird mit den Kindern besprochen wie sie das Gelernte am Besten nach
draußen in ihren Alltag transportieren können.
Die Arbeitsweise:
Es wird das Thema Gewalt an Schulen hergenommen. Es wird geschaut, was die Ursachen
sind. Man kommt auf das soziale Umfeld, Erziehung und die Familie.
Daran kann man nichts ändern, also muss man etwas in der Schule ändern. Also stellt sich die
Frage, was in der Schule falsch gemacht wird. – Zu groß und unübersichtlich, keine Einigung
der Lehrer in Bezug auf bestimmte Schulordnungen und Regeln. Mangel an Disziplin, da
Lehrer große Probleme damit haben. Man recherchiert welche Programme es gibt, welche
dann genauer erörtert werden.

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