Klima

Klimaprojekt Referat
Definition:
Luftreinhaltung ist dafür da, um eine gute Luftqualität zu schaffen und eine möglichst Schadstoff-freie Luft zu schaffen. Luftreinhaltung heißt eigentlich „reine Luft behalten“.
Maßnahmen zur Luftreinhaltung:
Luft ist das wichtigste Lebensmittel was wir haben. Ohne unsere Luft könnten Menschen und Tiere allenfalls Minuten leben. Deshalb ist durch unsere Umweltbelastung vor allem durch die Luftverschmutzung ein großes gesundheisbedrohendes Problem in Gange, das man nicht mehr aufhalten, aber vermindern kann.
Schon im Mittelalter hat man angefangen, dass Luft „rein“ bleibt. Damals wurde zum Beispiel verordnet, dass die Verbrennung von raucherzeugendem Holz im Winter verboten wurde. Man wollte im Winter die Luft nicht durch den Rauch verpesten, der beim Heizen entstand.
1974 wurde im Umweltrecht das Bundes- Immissionsschutzgesetzt (BImSchG) erlassen.
Das Bundes- Immissionsschutzgesetzt ist das deutsche Gesetzt zum Schutz vor schädlichen Umwelteinwirkungen durch Luftverunreinigungen, durch Geräusche, Erschütterungen und ähnliche Vorgänge.
-Immission / etwas hineinschicken, etwas senden.
Probleme in unserer Umwelt sind zum Beispiel Feinstäube, die sich in unserer Luft befinden.
Was ist Feinstaub?
Feinstäube sind Teilchen in der Luft, die nicht sofort zu Boden sinken, sondern eine gewisse Zeit in der Atmosphäre verweilen. Die Partikel sind mit dem Auge nicht wahrzunehmen. Feinstaub kann aus natürlichen Quellen oder durch menschliches Handeln erzeugt werden.
Natürliche Quelle:
Durch Verbrennungsprozesse wird Feinstaub freigesetzt wie zum Beispiel bei der Kohleverbrennung. Ein anderes Beispiel wären die Müllverbrennungsanlagen.
Menschliche Hand:
Feinstaubquellen vom Menschen geschaffen sind z.B. Kraftfahrzeuge, Öfen, Heizungen und Abfallverbrennungsanlagen.
Hier entstehen Partikel, die durch chemische Reaktionen in die Atmosphäre gelangen. Sie entstehen aus gasförmigen Substanzen, wie Schwefel und Stickstoffoxiden, Ammoniak oder Kohlenwasserstoffen.
Mittel gegen die Verminderung von Feinstaub:
Erneuerbare Energien zu Warmwasser und Stromerzeugung nutzen. Z.B Solaranlagen zur Warmwasseraufbereitung auf dem Dach. Fahren mit dem Auto verringern, Fahrgemeinschaften nutzen und mehr auf Öffentliche Verkehrsmittel wie Busse und Bahnen zurückgreifen. Allgemein sollte man auf den Straßenverkehr bezogen das Fahren mit dem Auto vermindern. Kurze Strecken mit dem Fahrrad oder zu Fuß zurücklegen.
Beispiele für Feinstäube in deutschen Städten:
Wenn man die so genannten „Hot Spots“, also die Punkte, an denen die Grenzwerte regelmäßig überschritten werden zeigt, kann man erkennen, dass der Verkehr meist Hauptverursacher der Feinstäube ist. In Berlin beträgt beispielsweise der Anteil des Verkehrs an der Feinstaubverschmutzung rund 50 %, in München sind es sogar 62 %.
Folgen einer Luftverschmutzung:
Nach neusten Schätzungen des Programms „ Saubere Luft für Europa“ verringert sich die durchschnittliche Lebenserwartung in der EU durch Feinstaub um neun Monate. Diese Zahl schwankt zwischen wenigen Monaten. Die Zunahme von Erkrankungen bzw. die Erhöhung der Sterblichkeit während solcher Smog-Episoden wird heute vor allem auf die zu diesen Zeiten erhöhten Konzentrationen von fünf Stoffen zurückgeführt.
• Schwefeldioxid, SO2
• Kohlenmonoxid, CO
• Stickstoffoxide, NOx
• Partikel ( Staub, Schwebeteilchen)
• Kohlenwasserstoffe
Die Wirkung dieser Stoffe auf den Menschen lässt sich aber nicht isoliert betrachten, sondern wird im Wesentlichen auch durch Faktoren wie z.B. die Temperatur oder die Luftfeuchtigkeit beeinflusst.
Eine andere Maßnahme:
Eine andere Maßnahme ist die, dass man Filteranlagen an den Schadstoffquellen einbaut. Diese Maßnahme wird Technische Maßnahme Filteranlagen sind Anlagen, die zum Umweltschutz dienen, aber anderseits zur Minderung des Energieverbrauchs. (Stromfiltern)
• Filterung von Luft bzw. Abluft
• Reinigung von Verbrennungs- und Rauchgasen
• Filterung von Brauch- und Trinkwasser
• Filterung von Abwässern
• Filterung von Böden.

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