Johann Sebastian Bach

Referat Johann Sebastian Bach
1.Lebenslauf
Johann Sebastian Bach wurde am 21. März 1685 in Eisenach Geboren. Er war der Sohn eines mehr oder weniger bekannten Musikers, Johann Ambrosius Bach. Die Familie brachte schon seit einigen Jahren große Musiker hervor, doch Johann Sebastian Bach war der erfolgreichste der Familie. Er begann schon im früheren Kindesalter Geige zu spielen. Er starb am 28. Juli 1750 in Leipzig wegen eines Schlaganfalls.
Familie:
Die ersten zehn Jahre verbrachte Johann Sebastian Bach in Ruhe bei seiner Familie, doch es kamen einige Schicksalsschläge. Zuerst starb sein Onkel als er acht Jahre alt war und ein Jahr später verstarb seine Mutter. Er wurde in der Zwischenzeit in einer Lateinschule aufgenommen und kam sofort in den Chor. Sein Vater heirate zum zweiten Mal, da er mit der Arbeit und den Haushalt alleine nicht mehr klar kam. Doch nach drei Monaten starb auch noch sein Vater. So bricht die Familie endgültig auseinander und Johann Sebastian Bach ging zu seinem Bruder nach Ohrdruf.
Ohrdruf:
Er lebte nun von seinen Bruder. Sein Bruder Johann Christoph war auch musikalisch sehr begabt. Da es nach einiger Zeit von seinen Bruder eng wurde suchte er sich eine neue Bleibe und ging nach Lüneburg.
Lüneburg:
Dort wurde er Chorsänger, doch wegen seinen Stimmbruch musste er 1702 mit dem Chor aufhören und er war damit auf sich allein gestellt. Im August 1703 wurde er Organist der neuen Kirche in Arnstadt. Im Sommer 1707 verließ er Arnstadt um eine Stelle in der Blasiuskirche in Mülhausen anzutreten.
Sein Aufenthalt in Mühlhausen war zwar recht kurz doch äußerst ereignisreich. Dort schrieb er auch seine ersten Kantaten. In Mühlhausen heiratete er auch seine erste Frau Maria Barbara Bach. Bach verließ 1708 Mülhausen und trat eine Stellung am Hofe von Weimar an.
Weimar:
Er arbeitete dort von 1708-1717. Zunächst war er nur Hoforganist, doch am 2. März 1714 wurde ihm der Titel eines Konzertmeisters verliehen. In Weimar komponierte Bach einen Großteil seiner Orgelmusik, seine Cembalo-Toccaten und eine eindrucksvolle Serie von Kantaten für die Hofkapelle des Herzogs. Während seiner Weimarer Zeit wurden sechs seiner Kinder geboren. Bach und seine Frau hielten den Kontakt zu Freunden und Verwandten in Ohrdruf, Arnstadt und Mülhausen dadurch aufrecht, indem sie sie zu Paten ihrer Kinder machten. 1717 wurde Bach von dem einflussreichen Hamburger Komponisten Mattheson als der “berühmte Weimarer Organist” gepriesen. Da es Unstimmigkeiten in Weimar gab suchte er sich eine andere Stelle als Kapellmeister. Er erhielt ein Angebot des Fürsten Leopold von Anhalt-Köthen, dort waren auch die Beziehungen zu seinen neuen Arbeitgeber gut.
Anhalt-Köthen:
In Anhalt-Köthen wurde das letzte Kind geboren, das Bach mit seiner ersten Frau hatte, doch das Kind lebte nicht lange. Trotz des frühen Todes dieses Sohnes war Bach, wie er später schrieb, im Allgemeinen sehr glücklich in Köthen.
Aus der Zeit in Köthen stammen auch der erste Teil des ‘Wohltemperierten Klaviers’ und zahlreiche Vokalwerke, die er zu Ehren der Geburtstage des Fürsten schrieb. Die Jahre 1720 und 1721 brachten Bach jedoch eine Reihe von Rückschlägen. Während er zusammen mit anderen Musikern den Fürsten zur Heilquelle Karlsbad begleitete, starb seine Frau, Maria Barbara. Kurz darauf im Dezember 1721 heiratete Bach Anna Magdalena Wilken, eine ausgebildete Sängerin. Bach sah sich 1721 nach einer anderen Stelle um.
Leipzig:
Bach arbeitet dann in Leipzig als Kantor an der Thomasschule. Die ersten sechs Jahre in Leipzig waren hinblicklich seines Arbeitsreichen Lebens die produktivsten und auch wahrscheinlich die ruhigsten. Doch das blieb nicht so, 1728 lag Bach wieder im Streit mit den Kirchenautoritäten, natürlich wegen einer Lappalie. Von dieser Zeit an waren seine Beziehungen sowohl zum Rat wie zu den Lehrern der Thomasschule gespannt. 1729 verließ er Leipzig und ging für einige Zeit an den Weißenfels-Hof, wo er zum Hofkapellmeister von Sachsen-Weißenfels ernannt wurde. In diesem Jahr reiste er auch wieder nach Köthen, um die Trauermusik für seinen verstorbenen früheren Arbeitgeber, Fürst Leopold, aufzuführen.
Die restlichen Jahre seines Lebens verbrachte Bach relativ ruhig. Er starb am 28. Juli 1750 im Alter von 65 Jahren in seinem Haus in Leipzig in Folge eines Schlaganfalls.

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