Interpretation: Apotheke Vita Nova

Interpretation: Apotheke Vita Nova
Die Kurzgeschichte Apotheke Vita Nova ist eine sehr dramatische Geschichte.
Mann erfährt sehr wenig über das Leben der Hauptfigur namens Munnicher. Nur, dass dieser ein Ex- Häftling ist, der vor ein paar Wochen aus einer 3- jährigen Inhaftierung entlassen worden ist. Die genaue Inhaftierungszeit wird in Zeile 21- 22 beschrieben in denen es heißt: „in der jede Pore 3 Jahre lang nach Sonne geschrieen hatte„.
Der Autor, der den Text in der Erzählform verfasst hat, beschreibt Munnicher als eine ,,weggeworfene Menschenplanze“. Dies lässt darauf schließen, dass die Person keinerlei Bezug mehr zur Welt hat und keinen Nutzen mehr in ihrem Leben sieht. Eine weitere wichtige Figur vertritt das Mädchen das in einem abgegrenzten Rau, welches Munnichers Blicke auf sich zieht. Sie trägt entscheidend zur Veränderung seiner Einstellung am Ende der Geschichte bei.
Auch der einarmige Apotheker spielt eine wichtige Rolle. Wahrscheinlich soll er Munnicher merken lassen, dass auch Leute mit einem solchen Handicap ihre Lebenslust trotzdem nicht verloren haben, wie es bei ihm der Fall ist.
Eine weitere Auffälligkeit ist, dass der Verfasser jeden kleinen Gedankengang der Hauptfigur verschriftlicht. Dies kommt in Zeile 19- 20, 21- 24, 30- 31, 38- 40,45, und Anderen vor.
Das Ende der Geschichte lässt darauf schließen, dass sich Munnicher nicht mehr umbringen will, da er sich nicht vom Verkäufer woanders hin schicken lässt, wie dieser es ihm anbietet. Der Titel der Geschichte, der übersetzt neues Leben bedeutet, soll die Haltung des Apothekers verdeutlichen und eine Anspielung auf die Moral dieser Geschichte sein.

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