Ingenieurskunst

Frühe Ingenieurskunst
Entstehung:
• Früher waren Ingenieuren Handwerkliche Berufe zu geordnet
• Ab 1750 Ingenieurbau als “Eisenbau” bekannt
• 1750 starke Senkung der Roheisenpreise
• Erste Anzeichen der modernen Architektur wurde durch die Verwendung von Stahl
und Glas gekennzeichnet
• Erste ganze Bauwerke mit ausschließlich diesen Stoffen
• Ingenieure und Konstrukteure lösten den Baumeister ab
• Nutzung neuer technischer Erfindungen machte die Verwendung von Metallen
möglich
• Erste Ansätze in England, dann Frankreich und Deutschland
• Neue Materialien und Techniken wurden hauptsächlich für den Bau von
alltagsgebräuchlichen Gebäuden eingesetzt
• zügig entwickelte sich ein neues Verständnis und neue Möglichkeiten von
Formschönheit und Gestaltung
Merkmale, Baustoffe, Bautechniken:
• kein einheitlicher Stil
• Meist zweckmäßig, funktionell
• Leichtigkeit und Transparenz
• Vermittelte oft Eindruck von Spannung und Zerbrechlichkeit
• Ausbildung des Ingenieurberufes
• soziale Bauten in Industriezentren
• Hohlsäulen besonders materialsparend
Verschieden Ingenieursbauten:
Brücken:
erster Nutz- und Ingenieursbau
1779: Coolbrookdale über den
Servern (England)
aus gußeisernen Elementen
große Überbrückungen waren
möglich
Wohn- und Kommunalbauten:
wurden zur Verbesserung der
hygienischen und sozialen Lage in
den Großstädten gebaut.
viele, billige Wohnungen
bis zu 8 Etagen
Bahnhöfe:
meist spezielle funktionelle Lösung
Glas-Eisen Bau für Hallenkonst.
5.4.Hochbauten:
Ende des 19.Jh. erste Hochhäuser
Stahlskelettkonstruktionen auch für
vielstöckige Wohn- und
Geschäftshäuser
Funktion gab Ausschlag für die
Gestaltung des Gebäudes, nicht die
Repräsentation
Ausstellunghallen als Bauaufgaben:
Messen und Industriehallen fordern
schnellbeziehbare Räumlichkeiten
Vorbild: Gewächshäuser
Vorgefertigte Metallteile

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