Friedrich Wilhelm Nietzsche

Friedrich Wilhelm Nietzsche
1844-1900
Lebenslauf
 geboren 15. Oktober 1844 als Sohn eines Pfarrers
 schon in der Jugend verfasst er Gedichte und Gesänge
 im Alter von 24 Professor der klassischen Philologie an der
Universität Basel
 ca. 10 Jahre später legte er seine Professur wegen
Krankheit nieder
 fortan reist er als freier Philosoph durch die Welt
 ab 1889 fortschreitender geistiger Zusammenbruch
 bis zum Tode am 25. August 1900 in Weimar
1875
Philosophie / Literarische Richtung
 gilt als Meister des mitreißenden Prosa-Stils
 Herangehensweise an die Probleme der Philosophie abwechselnd mal als Künstler,
Wissenschaftler oder Philosoph
 Perioden im Leben Nietzsches:
? Die Wagnerianisch-Schopenhauerische Zeit (1872–1876):
Sie zeigt Einflüsse der Romantik, Schopenhauers und Richard Wagners.
(Werk: Die Geburt der Tragödie aus dem Geiste der Musik)
? Die „freigeistige“ Zeit (1876–1882):
Nietzsche löst sich zunehmend vom persönlichen Einfluss Wagners und von
der philosophischen Prägung durch Schopenhauer. Vor allem zu Beginn
dieser Periode steht die wissenschaftlich-empirische Erkenntnis im
Vordergrund. Daher wird diese Phase in Nietzsches Werken auch oft als
„positivistisch“ bezeichnet.
(Werke: Morgenröte, Die fröhliche Wissenschaft)
? Das zentrale Werk ‘Also sprach Zarathustra’ (1883–1885):
? Die späten Werke (1886–1888):
In ihnen werden die bisherigen Ansätze weiter ausgeführt und zunehmend in
polemische Schärfe gebracht.
(Werke: Der Fall Wagner, Der Antichrist, Jenseits von Gut und Böse)
‘Also sprach Zarathustra – Ein Buch für Alle und Keinen’
 dichterisch-philosophisches zentrales Werk in vier Teilen
 in hymnischer Prosa berichtet ein personaler Erzähler über den fiktiven Denker
Zarathustra
 dieser möchte seine Lehre unter den Menschen verkünden
 diese handelt von Nihilismus, Atheismus, Moralkritik, drei Verwandlungen die ein
Mensch durchlaufen sollte, dem Wille zur Macht und dem Übermenschen
 der Übermensch ist ein einzelnes Individuum das unter der Masse Mensch herausragt
indem es die ‘Ewige Wiederkunft’ erkennt und in sein Leben integriert
 dieser Übermensch ist Schöpfer neuer Werte, Normen und Moral
Notiz:
LEBEN
– Ironie Pfarrer <-> Gott ist tot
– mehrstimmiger Kirchengesang und ca. 20 Gedichte
– sprach und Literaturwissenschaft
– starke Kurzsichtigkeit bis zu praktischer Blindheit, Migräne anfalle und
Magenstörungen, heftigen Kopf- und Augenschmerzen sowie Erbrechen
– angeblich auch um bessere klimatische Bedingungen für seinen krankheitszustand zu
finden
– ab 1889 Zusammenbrüche bis zur völligen Apathie, hat nichts mehr von seiner Umwelt
mitbekommen und ist gegen Ende nur noch vor sich hin vegetiert
PHILO
– verstand sich selbst als Künstler, Wissenschaft Philosoph
– trifft Wagner in diesem Zeitraum und entsteht enge Freundschaft
– negative Weltanschauung durch Schopenhauer
– „Ich gehöre zu den Lesern Schopenhauers, welche, nachdem sie die erste Seite
von ihm gelesen haben, mit Bestimmtheit wissen, dass sie alle Seiten lesen werden
und auf jedes Wort hören werden, das er überhaupt gesagt hat.“
– hier finden sich Einflüsse von Romantik
– positivistische zeit – Nietzsche ändert teilweise seine Ansichten besonders was den
Nihilismus angeht
– wissenschaftliches denken tritt in den Vordergrund
– TEXTAUSZUG fröhliche Wissenschaft zum Thema Gott ist tot
– besonders Wagner – streit getrennt – wird ziemlich runtergemacht

ZARAT
zentrales werk = Zusammenfassung seiner gesamten Philosophie
– Zara alter Priester
– Ewige Wiederkunft = die Annahme das alle Ereignisse im Universum auf ewig
wiederholen werden, da es nur endlich viele Zustände, jedoch eine unendlich lange
Zeit gibt.
– Das muss der Mensch erkennen, sich damit identifizieren und in sein Leben
integrieren dann ist er näher am Übermenschen (kann es nicht so knapp
zusammenfassen)
– TEXTAUSZUG
– mit dem Wissen kann er neue Werte….. formen

Ähnliche Referate

Hinterlasse eine Antwort