Friedrich Schiller

Zusammenfassung Über Anmut und Würde – Friedrich Schiller
In der philosophischen Schrift „Über Anmut und Würde“ von Friedrich Schiller, erschienen in der
Zeitung „Neue Thalia“, charakterisiert der Autor die Begriffe „Anmut“ und „Würde“ und erklärt was
die „schöne Seele ist“.
Zunächst stellt Schiller fest, dass Anmut eine bewegliche Schönheit ist , die sich von der fixen
unterscheidet, die dem Menschen notwendig gegeben sei. Zudem ist Anmut ein rein
menschlicher Charakterzug. Anmut sei außerdem nicht von der naturgegeben, sonder sie
wird von dem Menschen selber hervorgebracht. Sie fügt Schönheit etwas hinzu, das nicht
zum natürlichen Mensch gehört. Außerdem sagt Schiller, dass die Anmut nichts anderes ist,
als ein schöner Ausdruck der Seele in der willkürlichen Bewegung.
Im weiteren Verlauf weißt der Autor darauf hin, dass man Lust und Pflicht miteinander
verbinden soll. Er soll also vernünftig handeln.
Für Schiller ist die schöne Seele ein Ausdruck für die Harmonisierung von Sinnlichkeit,
Vernunft, Pflicht und Neigung in Verbindung mit der Anmut. Eine schöne Seele hat der
äußerlichen Schönheit nicht nur den Vorteil einer Bildung die es letztgenannteren mangelt,
sondern sind die Bewegung jener auch leicht und sanft. Somit ist die Anmut der Ausdruck
einer schönen Seele.
Allerdings kann es auch zu einem Konflikt zwischen dem Trieb und der Prinzipien kommen,
wenn der Trieb eine ethisch nicht korrekte Handlung fordert. Hier kann sich die Sittlichkeit
nur durch den Widerstand und durch die Freiheit des Willens zeigen. Da der Trieb seine
Forderungen nie zurücknimmt und somit keine Zusammenstimmung von Neigung und Pflicht
sowie Vernunft und Sinnlichkeit möglich ist, so kann der Mensch nur vernünftig handeln. Die
schöne Seele verwandelt sich hierbei in eine erhabene.

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