Fertilisation

Fertilisation
Die zweite Methode nennt man „In-vitro-Fertilisation“ (IVF). In diesem Verfahren unterzieht sich die Frau einer speziellen Hormonbehandlung. Diese bewirkt das gleichzeitige Heranreifen mehrerer Eizellen. Ist dies soweit eingetroffen, werden sie operativ von dem Eierstock entfernt. Die Eizellen werden dann mit dem durch Masturbation gewonnenem Sperma des Mannes in einer Nährlösung zusammengebracht. Dort sollen sich die nun befruchteten Eizellen teilen. Wenn sie sich dann zu Embryonen entwickelt haben, setzt man sie in die Gebärmutter ein. Dort können sie sich einnisten und sich zu Kindern entwickeln.
Diese Methode führt fast bei jedem zweiten Paar zu einem Kind (es sind dennoch viele Versuche notwendig). Die Vorrausetzungen für die IVF sind unter anderem
der negative HIV-Status beider Partner
die Nutzung der Ei- und Samenzellen von dem behandelnden Paar
keiner der Partner darf unter 25 sein, die Frau muss unter 40 sein (andernfalls übernimmt die Krankenkasse keine Kosten) und der Mann muss unter 50 sein
Man darf jedoch nicht vergessen, dass sie durch die Hormonelle Behandlung und der Operation eine schwere Belastung für die beiden eventuellen zukünftigen Eltern ist.
Doch der problematischste Punkt an der IVF ist die Tatsache, dass bei dem einführen von mehreren Embryonen die Gefahr besteht, dass sich alle einnisten. Dies würde dann logischerweise zur wohlmöglich ungewollten Mehrlingsschwangerschaft führen. Diese und die gewollten sind dann ein großes Risiko für Kind und Mutter. Deshalb hat man sich pro IVF-Versuch gesetzlich geeinigt maximal 3 befruchtete Eizellen einzupflanzen. Außerdem besteht die potentielle Wahrscheinlichkeit von Verletzungen bei den Gefäßen durch die Eizellenentnahme.
Bei einer erfolgreichen Behandlung, tragen die gesetzlichen Krankenkassen die Hälfte der Kosten. Andernfalls zahlen sie 2 weitere Versuche.

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