Die Sonne als Motor des Wettergeschehens

Die Sonne als Motor des Wettergeschehens
Die Sonnenstrahlung macht das Leben im Wasser in der Atmosphäre und auf der
Erde möglich. Die Lufthülle wirkt dabei wie ein riesiges Treibhaus, denn ohne sie
wäre die durchschnittliche Temperatur nicht bei 15°C sondern bei -18°C.
Phänomene die durch die Sonnenstrahlung entstehen:
Winde:
Wenn durch Sonnenstrahlung Luft erwärmt wird dehnt diese sich aus und steigt nach
oben. Denn bei einem größeren Volumen aber derselben Anzahl von Teilchen wird
der Stoff leichter weswegen er nach oben steigt. An dieser Stelle bildet sich ein
Tiefdruckgebiet. Dort ist die Luft sehr gering. Beim Hochsteigen kühlt die Luft wieder
ab und sinkt zur Erdoberfläche an diesen bildet sich ein Hochdruckgebiet. Die Luft
strömt zurück ins Tiefdruckgebiet so entsteht Wind. Die stärkste Erwärmung der von
der Sonne ist am Äquator. Die Warmluft steigt da 4-8km in Richtung Polregionen in
die Höhe. Nach ca. 3000-4000 km hat die Luft sich so stark abgekühlt, dass sie zu
Boden fällt. Es entstehen nördlich und südlich des Äquators die subtropischen
Hochdruckgürtel. Ein Teil der Abgekühlten Luft fließt zum Äquator als Passatwind
zurück. Die Geschwindigkeit des Passatwindes beträgt 400m/s die Erddrehung
beträgt 500m/s nach Osten. Deshalb denkt man auf der nördlichen Halbkugel, dass
der Passatwind von Nord-Osten und auf der südlichen Halbkugel, dass der
Passatwind von Süd-Osten kommt. Ein anderer Teil der abgekühlten Luft fließt am
Boden einer Tiefdruckrinne. Weil hier die Winde schneller sind als die Erdrotation
haben wir in Europa meist westliche Winde. Winde kommen aber nicht nur am
Äquator sondern auch am Meer vor wo der Wind meist aus einer gleichmäßigen und
stabilen Richtung kommt. An sonnigen Tagen erwärmt sich der Boden viel stärker
und schneller als das Wasser weshalb tagsüber die Luft dort auch viel wärmer ist.
Die warme Luft vom Erdboden steigt auf und kühlt über dem Meer wieder ab und
weht als Wind auf die Erde zurück (auflandig). Nachts ist es genau umgekehrt. Die
Luft über dem Festland kühlt viel schneller ab als über dem Meer. Das Wasser gibt
jetzt die gespeicherte Energie die sie tagsüber aufgenommen hat ab. Die Luft über
dem Wasser steigt auf kühlt über dem Land ab und weht als Wind zum
Meer(ablandig).
Wolken und Regen
Durch die Erwärmung von Land und Gewässer verdunstet ständig Wasser und es
steigt unsichtbarer Wasserdampf in die Atmosphäre auf. Aus dem Wasserdampf
entstehen die verschiedenen Arten von Wolken.
Die Wasserteilchen lagern sich an kleinen Staubkörnchen die zu Wasserteilchen
werden und die anschließend die Wolke bilden.
Je höher der Wasserdampf in die Atmosphäre steigt desto kälter wird es dort. Der
Wasserdampf kondensiert mit zunehmender Höhe zu Wassertröpfchen.
Wenn diese noch klein sind werden sie von der Strömung der Atmosphäre gehalten.
Dass hängt von den Aufwinden in der Atmosphäre ab.
Kleinste Tröpfenchen durchschnittlich: 0,2 mm (Nieselregen)
Riesentropfen durchschnittlich: 0,6 mm (Gewitterregen)
Wenn die Temperatur unter 0°C gesunken ist bilden sich Eiskristalle und fallen als
Schneeflocken auf die Erde. Wenn warme mit reichlich an Wasserdampf enthaltener
Luft mit kalter Luft zusammenprallen wird die warme Luft hochgedrückt weil sie
leichter ist und kühlt schnell ab. Der Wasserdampf kondensiert und es bilden sich
Wolken oder Regen.
Klimazonen
Die Strahlung am Äquator ist das ganze Jahr über sehr stark. Das Meerwasser
erwärmt wodurch es leichter wird und nach oben in Richtung Pole fließt. Am
Meeresboden fließt immer wieder kaltes Meerwasser nach. Für Europa ist das
warme Meerwasser vom Golfstrom wichtig weil er viel Energie mit sich bringt und in
den Kälteregionen Nord-Westlichen Teilen Europas in Wärme übergeht. Dort ist es
viel wärmer als in den anderen Regionen dieses Breitengrades. Aber auch ohne
spezielle Strömung beeinflusst das Meer das Klima stark. Im Sommer ist es in den
Küstenregionen nie so heiß weil Wasser sich deutlich langsamer erwärmt als Erde.
Umgekehrt im Winter dann ist das Meer wärmer als das Land und gibt in Winter die
über den Sommer gespeicherte Energie ab.

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