BOB MARLEY

BOB MARLEY
Bob Marley wurde am 6.2.1945 in St. Ann, Jamaika geboren. Sein voller Name lautete Robert Nesta Marley.
Seine Mutter hiess Cedalla Booker, sein Vater: Norval Marley. Er war ein englischer Offizier der Europa für immer den Rücken gekehrt hatte. Norval Marley starb schon bald und die Mutter musste ihr Land verkaufen und mit den Kindern nach Kingston
ziehen. Als Bob 13 Jahre alt war und sie alles Geld vom Landverkauf aufgebracht hatten, musste die Familie in die Slums ziehen.
Die Mutter sorgte dafür, dass Bob die Schule beenden konnte und er eine Lehrstelle als Schweisser kriegte. Doch Bob hatte eigentlich nur eines in seinem Kopf, nämlich die MUSIK! Er gründete mit ein paar Kollegen seine erste Band die „Wailing Wailers“.
Sie nahmen eine erste Single mit dem Titel: Jugde not auf, die allerdings ein Reinfall war. Mit 22 Jahren zog Bob mit seiner Mutter in die USA. Er kehrte aber nach kurzer Zeit wieder nach Jamaika zurück. Er hatte kein Geld mehr, keine Arbeit und sollte zur Armee.
Doch noch immer war die Musik sein Lebensinhalt. Mit Peter Tosh und Bunny baute er die Wailers wieder auf. Aber auch der zweite Anlauf scheiterte. Erst 1969 gelang der Durchbruch.
Bob lernte Leé Pery kennen, der den Wailers Mut gab, als sie mit den Barret Brothers eine Platte im eigenen Studio : Wail N`Soul, aufnahmen. Aus dieser Zeit stammen die schönsten Lieder von Bob.
Die Wailers nahmen die LP „Catch a fire“ auf, mit der sie auch den Durchbruch in Europa schafften. Das Album war eine einzige Anklage gegen die Sklaverei und den Kolonialismus. Die meisten Songs handeln von : Hungernden Kindern, Politik, Grausamkeiten der Sklaverei und gegen das System.
Der Grundstein für eine Weltkarriere war gelegt. Es folgte eine Tournee durch englische und amerikanische Jazzclubs. Wo die Gruppe auftrat, die Art wie Bob Marley sang, tanzte und seine drahtigen Dreadlocks im hypnotischen Rhythmus der Musik schüttelte, das alles zog die Zuhörer magnetisch an.
Bob war inzwischen mit Rita Andersin verheiratet und schon bald wohnte er mit ihr und den gemeinsamen fünf Kindern in einem wunderschönen Haus in Kingston. Neben Rita hatte er mit weiteren acht Frauen insgesamt 17 Kinder.
Doch trotz seines Reichtums blieb er ein Rebell. Er kämpfte gegen das politische System in Jamaika, aber in erster Linie für die RASTAS.
Bob Marley lebte nach den Gesetzen der Rastafari, deren Ziel es war, alle Schwarzen in Ihre Urheimat Afrika zurückzuführen. Er ass kein Fleisch und trank keinen Alkohol, genehmigte sich jedoch regelmässig Joints.
1980 machte der König des Reggaes erneut eine Europatournee. Die Tournee wurde zu einem wahren Triumphzug. Das Publikum in ausverkauften Hallen sang die Texte mit und geriet ausser sich vor Begeisterung. Fraglich blieb aber, ob die Zuhörer die seiner Botschaft zujubelten, sie überhaupt begriffen, oder ob sie bloss dem Star Bob Marley zuschrien.
Wenig später die Katastrophe: Während einem Konzert in New York brach Bob zusammen. Die Aerzte stellten einen Gehirntumor fest. Sein Zustand stabilisierte sich jedoch bald wieder.
Ein politisches Attentat das auf Bob und seine Kinder und Nebenfrauen verübt wird, hatte zum Glück keine Toten zur Folge. Seiner verhängnisvollen Krankheit konnte er jedoch nicht entkommen.
Bob Marley starb am 11. Mai 1981 auf dem Gipfel des Ruhms.
Vielleicht wusste er von seinem Schicksal. Er sagt in einem seiner Songs:
„One bright morning when my work is done, I will fly away home“
DER KOENIG IST TOT, ES LEBE DER KOENIG!!!

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