Bilderbuchanalyse

Bilderbuchanalyse „Das Traumschaf“
Das Bilderbuch „Das Traumschaf“ von Anne Isabelle Le Touzè ist eine Gute-Nacht-
Geschichte aus dem Jahr 1995. Es soll dafür sorgen das Kinder besser einschlafen können.
In dem Buch geht es um ein kleines Schaf das nicht einschlafen kann. Es bekommt von der
Mutter den Tipp Schäfchen zu zählen und „schwuppdiwupp“ kommt ein Schaf nach dem
anderen in sein Zimmer – 16 Stück insgesamt, und die spielen und machen Krach und
Unordnung bis das kleine Schaf mit ihnen schimpft das sie viel zu laut sind und es gar nicht
einschlafen kann. Daraufhin gehen alle Schaffe bis auf eins. Dieses Schaf nimmt das kleine
Schäfchen mit ins Traumland. Als die Mutter in sein Zimmer kommt schläft das kleine
Schäfchen schon tief und fest.
Die Farbwahl der Bilder ist sehr kindgerecht gestaltet. Es wurden nicht zu viele Farben
verwendet.
Das Buch ist nicht sehr Realitätsnahe da die schaffe im Buch sich wie Menschen verhalten
und auch fliegen können.
In dem Buch sind einige Details vorhanden wie Z.B dass eins der Schafe eine Rote Mütze
trägt oder das auf der Bettdecke ein Teddy legt.
Die Bilder sind sehr groß und gut erkennbar. Die Art der Bilddarstellung ist sehr kindgerecht,
groß und mit beruhigenden Farben.
Die Wortwahl ist sehr leicht verständlich für Kinder. Die Sätze sind kurz in kleine Abschnitte
aufgeteilt.
Die Geschichte wird aus der Perspektive eines Beobachters erzählt.
Es ist wenig Wörtliche Rede vorhanden.
Auf der ersten Doppelseite des Buches sitzt das Schaf am Küchentisch vor seinem
Spinatteller. Es fällt vor Müdigkeit in seinen Spinat hinein und schläft. Da guckt die Mutter
ganz verdutzt. Auf der zweiten Doppelseite bringt die Mutter das kleine Schäfchen dann ins
Bett, doch es kann nicht einschlafen. Also gibt die Mutter ihm auf der dritten Doppelseite den
Tipp Schaffe zu zählen um besser einschlafen zu können, womit das kleine Schaf auf der
vierten Doppelseite anfängt und ein kleines Schaf mit roter Pudelmütze zum Fenster rein
schauen sieht. Das lustige Schaf mit der roten Pudelmütze fragt das kleine Schaf ob es
reinkommen darf und bekommt ein „Ja“ als Antwort. Auf der fünften Doppelseite kommt es
also rein und kurz nach ihm noch ein zweites Schaf mit Gelben Gummistiefeln das ebenfalls
fragt ob es reinkommen darf, ebenfalls ein „Ja“ zur Antwort bekommt und ebenfalls
reinkommt. Es kramt sofort aus der Spielzeugkiste sämtliche Legosteine heraus. Ein drittes
Schaf erscheint auf der sechsten Doppelseite am Fenster. „Darf ich reinkommen?“ fragt auch
dieses Schaf. „Ja sicher antwortet das kleine Schaf und prompt kommt auch dieses mit einem
geblümten Badeanzug herein und blättert in einem Bilderbuch. Ein viertes Schaf mit einer
goldfarbenen Geige kommt herein und spielt ein lustiges Lied. Außerdem noch ein fünftes mit
schwarzem Zylinderhut, ein sechstes mit einem grünen Regenschirm so, ein siebtes mit
langem karierten Schal und so weiter. Bis es schließlich 16 weiße Schafe sind. Sie spielen und
machen auf der siebten Doppelseite ein heilloses Durcheinander im Zimmer woraufhin das
kleine Schaf auf der achten Doppelseite schimpft das es bei dem Krach ja gar nicht
einschlafen kann. Daraufhin gehen auf der neunten Doppelseite alle Schafe bis auf das kleine
mit der roten Pudelmütze. Dieses nimmt das kleine Schaf auf der zehnten Doppelseite mit ins
Traumland. Auf der elften Doppelseite kommt die Mutter in das Zimmer des kleinen
Schäfchens und sieht das es bereits tief und fest schläft, mit einer roten Pudelmütze auf dem
Kopf einem langen karierten Schal um den Hals und einer Geige auf der Bettdecke.
Die Bilder und der Text hängen immer zusammen, wie Z.B auf der dritten Doppelseite wo das
kleine Schaf nicht einschlafen kann. Auf dem Bild dazu ist Mutter Schaf abgebildet wie sie
dem kleinen Schaf gerade den Tipp gibt Schäfchen zu zählen. Die Bilder und der Text passen
auch perfekt zu der behandelten Thematik, da das kleine Schaf die ganze Zeit über im Bett
liegt und der Text auch die ganze Zeit darauf aus ist dass das kleine Schaf einschlafen soll.
Der Bezug zur Lebenswelt und zum Entwicklungsstand des Adressaten ist vorhanden,
schließlich würde Z.B die Mutter auch im echten Leben auch dem Kind versuchen beim
Einschlafen zu helfen indem sie ihm einen Tipp gibt wie es besser einschlafen kann und
später noch mal nachsehen ob es inzwischen eingeschlafen wäre.
Das Buch ist ein Problemorientiertes Buch da es sich mit dem Problem des Einschlafens bei
Kindern beschäftigt. Denn das mit dem Einschlafen ist bei Kindern ja manchmal nicht so
einfach, und dieses Buch soll dafür sorgen das die Kinder besser einschlafen können.
Ich finde dass die Thematik im Buch gut umgesetzt wird, da sowohl die Bilder als auch der
Text immer wieder darauf eingehen. Positiv finde ich auch das die Bilder sehr groß und
kindgerecht gemalt sind, jedoch finde ich nicht so gut, dass das was im Buch passiert
angeblich wirklich passiert, obwohl dies gar nicht möglich ist, weil Schafe Z.B nicht fliegen
können. Man könnte es lieber so darstellen, dass das Schaf sich das Ganze nur vorstellt.
Dieses Buch könnte man gut abends bevor das Kind schlafen geht als Gute-Nacht-Geschichte vorlesen.

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