Bilderbuchanalyse

Bilderbuchanalyse „Mats und die Wundersteine“
„Mats und die Wundersteine“ von Marcus Pfister ist eine Phantastische Bilderbuchgeschichte,
aus dem Jahr 1997. Sie beschäftigt sich mit dem Thema „nicht nur nehmen sondern auch
geben.“
In dem Buch geht es um den kleinen Mäuserich Mats der in dem Berg auf dem er wohnt einen
Wunderstein findet der Licht und Wärme abgibt und somit im Winter, wenn es dunkel und
kalt ist sehr gut für die Mäuse ist. Er nimmt ihn mit in seine Höhle und wird von allen anderen
beneidet, weil es im Winter so schön ist in seiner Höhle. Am liebsten würden sie sich sofort
alle so einen Stein suchen gehen, doch Balthasar ein alter weiser Mäuserich meldet sich zu
Wort und sagt den Mäusen das sie der Insel wenn sie ihr etwas wegnehmen auch etwas
zurückgeben müssen. Die Geschichte birgt ein glückliches und ein trauriges Ende. In dem
glücklichen Ende suchen sich die Mäuse alle jeweils einen Stein und ritzen dafür in einen
ganz normalen Stein Symbole wie Z.B eine Sonne um diesen dann an die Stelle zu legen wo
sich den Stein für ihre Höhle hergeholt haben. Zum Schluss haben alle einen Wunderstein und
sind glücklich und zufrieden. In dem traurigen ende hören die Mäuse nicht auf Balthasar und
holen sich alle ganz viele Steine aus dem Berg ohne etwas zurückzulegen bis der Berg
irgendwann in sich zusammenbricht und alle Mäuse die sich darin befinden dabei sterben.
Es sind nicht sehr viele Farben in dem Buch und die Farben die im Buch sind beruhigend wie
Z.B Blau und Grün. Es ist also eine sehr gute Farbwahl vorhanden.
Das Buch ist sehr realistisch, da im wahren Leben auch so etwas passieren könnte. Die
Menschen sind teilweise ziemlich raffgierig wie die Mäuse in dem Buch. Und wenn man
raffgierig ist passieren schlimme Sachen.
In dem Buch sind nicht sehr viele Details nur das in den Stein den Mats zurücklegt eine Sonne
eingeritzt ist.
Die Bilder sind groß über die kompletten Seiten – teilweise sogar über komplette Doppelseiten
verteilt.
Die Wortwahl ist nicht verniedlicht sondern ganz normal gesprochen aber natürlich ohne
schwere Worte. Das Buch ist also sehr leicht für Kinder zu verstehen.
Die Sätze sind kurz in kurze Absätze aufgeteilt.
Eine Reimform ist nicht vorhanden.
Die Geschichte ist aus der Perspektive eines Beobachters geschrieben.
Es ist auch kaum wörtliche Rede vorhanden.
Mitten im Meer erhob sich einst eine Felsinsel. Die Insel auf der Mats und seine Freunde
leben. Die Insel ist auf der ersten Doppelseite abgebildet. Im Sommer sind Mats und seine
Freunde tagsüber auf Futtersuche und manchmal lassen sie Steine übers Wasser hüpfen. Und
abends legen sie sich auf den sonnen warmen Fels und sehen sich die Sterne an. Auf der
zweiten Seite ist Mats abgebildet wie er einen Stein übers Wasser hüpfen lässt. Auf der dritten
Seite sieht man wie er und seine Freunde auf der Insel liegen und in den Sternen bedeckten
Himmel schauen. Im Winter wenn es kalt ist hocken alle Mäuse zitternd in ihren Höhlen und
träumen von Licht und Wärme. Das sieht man auf der nächsten Doppelseite. Nach einem
Herbststurm kriecht Mats hungrig aus seiner Höhle um etwas Futter zu suchen. Dabei findet
er einen leuchtenden Stein in einer Felsritze. Er stochert auf der siebten Seite in der Felsspalte
herum um an den Stein heran zu kommen. Auf der achten Seite sieht man wie er den Stein
weg trägt zu seiner Höhle. In seiner Höhle leuchtet der Stein und umso dunkler es wird umso
heller leuchtet der Stein. Und er strahlt nicht nur Licht sondern auch Wärme aus. So ist es
schön hell und warm in seiner Höhle, was die anderen Mäuse anzieht. Auf der neunten
Doppelseite sind alle Mäuse um Mats Höhle versammelt. Sie bestürmen Mats mit fragen über
den Stein. Am liebsten würden sie alle sofort einen Stein suchen gehen, doch Balthasar ein
alter weiser Mäuserich meldet sich zu Wort. Er sagt ihnen dass sie Wenn sie sich etwas von
der Insel nehmen ihr auch etwas zurückgeben müssen.
Glückliches Ende:
„Balthasar hat recht“ denkt sich Mats und sucht sich einen Stein der ungefähr so groß ist wie
der Wunderstein. Auf der zehnten Seite sieht man wie Mats überlegt was er der Insel
zurückgeben kann und auf der elften Seite wie er einen Stein sucht. Dann auf der zwölften
Seite ritzt er etwas in den Stein ein. Auf der dreizehnten Seite sieht man auch was er eingeritzt
hat. Er ritzte eine Sonne ein. Und Mat legt seinen Stein an die Stelle wo er den leuchtenden
Stein gefunden hat. Auf Seite vierzehn wollen beginnen alle anderen Mäuse sich einen
Wunderstein zu suchen und auf der fünfzehnten Seite sind sie fleißig dabei etwas in normale
Steine einzuritzen um diese an die stellen zurückzulegen an denen sie die Wundersteine
gefunden haben. Auf Seite sechzehn sind alle Mäuse glücklich und zufrieden in ihren Höhlen
und verbringen die Abende wieder wie im Sommer alle zusammen. Und manchmal – das sieht
man auf Seite siebzehn – machen sie alle zusammen mit den Steinen eine Wanderung.
Trauriges Ende:
Doch die Mäuse hören nicht auf Balthasar und rennen los um sich jeder viele Steine zu
suchen. Sie meißeln Stein um Stein aus dem Fels raus für die kleinen Steine interessieren sie
sich schon gar nicht mehr sie wollen nur die aller größten Steine haben. Dann tragen sie ihre
Steine in ihre Höhlen und beobachten sich dabei argwöhnisch ob nicht die eine oder andere
Maus einen noch viel schöneren Stein hat. So können sie die Schönheit und die Wärme ihrer
Steine gar nicht genießen. Mats gefällt das nicht. Er denkt an Balthasar Worte und überlegt
was er der Insel zurückgeben kann. „Ich habs“ ruft er plötzlich und rennt davon. Bald kommt
eine der Felsmäuse auf die Idee das sie noch viele dieser leuchtenden Steine sammeln könnte
um noch viel mehr davon zu haben als alle anderen Mäuse. Sie macht sich nachts auf den
Weg um noch viel mehr Steine zu suchen und gibt dann damit an das sie in der schönsten
Höhle von allen wohnt. Das können sich die anderen Mäuse nicht gefallen lassen. Sie rennen
los und suchen sich jeder noch viel mehr Wundersteine. Die Raffgier hat sie gepackt. Sie hakt
blindlings ein Stein nach dem anderen aus der Insel heraus und schleppt Brocken um Brocken
ans Tageslicht. Davon werden die Wände des Berges immer dünner und schwächer, bis eines
Tages das Unglück passiert was passieren musste. Der Berg stürzt ein. Nur eine einzige Höhle
bleibt unversehrt. Darin hocken Balthasar und Mats. „ Dabei hätten uns die Steine so viel
Glück bringen können“ flüstert Balthasar leise und Mats meißelt an einem normalen Stein den
er sich gesucht hat. Er meißelt eine Sonne ein, um ihn morgen an den Platz zurückzulegen
von dem er den Wunderstein hat.
Die Thematik des Buches wird sehr anschaulich für Kinder umgesetzt, da die Mäuse im
traurigen Ende Z.B nur noch Raffgier im Gesicht haben, während die Mäuse im glücklichen
Ende glücklich schauen und eindeutig Spaß am Leben zeigen.
Positiv an dem Buch finde ich das es zwei enden hat. Man kann dieses Buch gut im
Kindergarten vorlesen, da es die Kinder lehrt zu teilen bzw. nicht nur zu nehmen sondern
auch zu geben.

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