SPEED

SPEED
=Pep, Partydroge
Substanz:
– Amphetamine
– Koffein
– Paracetamol (auch in Schmerzmittel)
– Milchpulver
Speed kann man …
– schniefen (durch die Nase)
– schlucken (selten)
– injizieren (wird gespritzt)
Wirkung:
– stimuliert die Nervenzellen
– Wirkung ist abhängig von der Dosis / dem Reinheitsgrad, Gewöhnungseffekten
– hält 5-6 Stunden oder bis zu 30 Stunden
– wirkt aufpuschend
– gesteigerte Leistungsfähigkeit
– erhöhte Körpertemperatur
– vermindertes Schmerzempfinden
– künstlich oder übermäßiges Hunger- und Schlafbedürfnis
– Wohlbefinden, Zufriedenheit und Gelassenheit
– erhöhte Aufmerksamkeit
– übersteigertes Selbstvertrauen
Speed ist schon bei geringen Mengen wirksam!
Kurzzeitnebenwirkungen beim Schniefen:
Physisch (körperlich):
– Brennen an Nasen- und Rachenschleimhäuten
– Pupillenerweiterung
– Muskelkrämpfe
– Erhöhter Puls und Blutdruck
– Überreizung und Herzrasen
– Appetitlosigkeit
– Kopfschmerzen und Übelkeit
Physisch:
– Depressionen
– Angst
– Paranoide Gefühlszustände (man leidet unter Verfolgungswahn)
– Unruhe und Nervosität
– Aggressionen
– Schlafstörungen
Wenn die Wirkung nachlässt, können starke Erschöpfungszustände, Depressionen, Konzentrationsmängel, großes Schlafbedürfnis und Heißhunger auftreten. Diese Nachwirkungen können mehrere Tage anhalten.
Langzeitnebenwirkungen:
– bei zunehmenden Konsum verstärken sich die Nebenwirkungen
– bei geringer Zufuhr von Vitaminen/Mineralien kann es zu Infektionsfälligkeit führen
– starke Herzbelastung -> Blutdruckerhöhung
– bei regelmäßiger Einnahme der Droge kommt es zum Gewöhnungseffekt d.h. man muss Dosis erhöhen um gleiche Wirkung zu erzielen
Schniefen: – Nasenschleimhäute und Nasenscheidewände werden stark angegriffen
Wenn man Speed mit …
– Kokain einnimmt, kann es zu einer sehr hohen Kreislaufbelastung führen!
– Alkohol einnimmt, spürst du den getrunkenen Alkohol nicht mehr und es kann schnell zu einer Alkoholvergiftung führen!
– Cannabis einnimmt, kann es zu extremen Kreislaufbelastungen führen!
Mischkonsum potenziert (erhöht stark) das gesundheitliche Risiko!!!
Female Special:
– Menstruktionsbeschwerden verstärkt
– die Fruchtbarkeit ist beeinträchtigt
– Monatszyklus gestört
– Schwangerschaft ist möglich!!!
Ist man schwanger, …
– besteht Gefahr für das Fötus
– können Herzfehler und körperliche Missbildungen auftreten
– besteht eine größere Gefahr auf eine Fehlgeburt
– Amphetamine können in die Muttermilch übertragen werden
Geschichte:
– Amphetamin wurde erstmals 1887 synthetisiert und zur Behandlung von Schnupfen eingesetzt. Es ist in den dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts für medizinische Zwecke, vor allem als Asthmamittel entdeckt und eingesetzt worden
– In der Vergangenheit wurden Amphetamine vor allem im Krieg konsumiert, um die körperliche Leistungsfähigkeit der Soldaten zu steigern.
– In der Party- und Technoszene findet die illegale Droge Speed als Aufputschmittel und “Fitmacher” Anwendung.
Abhängigkeitsentwicklung – entwickelt sich keine körperliche Abhängigkeit
– schwieriger ist es, die psychische Abhängigkeit in den Griff zu bekommen
– kann nur zur Gewohnheit werden, weil die Wirkung als angenehm empfunden wird und viele es gut finden, mit anderen zu konsumieren
– merken erst später, dass sie damit positive Stimmungen und Gefühle beeinflussen können
– wer dies häufiger macht, verlernt nach und nach, anders mit Gefühlen umzugehen
– Speed ist zum ständigen Begleiter, zur Fluchtmöglichkeit, zum scheinbaren Problemlöser geworden, man kann gar nicht mehr ohne … Spaß haben, …Leute kennenlernen, …befriedigende Sexualität erleben usw. Ein höheres Risiko, abhängig zu werden, besteht auch für sehr junge Menschen, da die Gefahr besteht, dass sie andere Möglichkeiten von Spaß und Freizeitgestaltung gar nicht erst entdecken. Typische Zeichen für eine psychische Abhängigkeit sind z.B.:
• regelmäßiger und dauerhafter Konsum
• sich keine Party ohne Speed vorstellen zu können
• innerlich unruhig zu werden, wenn es kein Speed gibt.
• nervös, gereizt und angespannt zu sein, vielleicht auch ängstlich und depressiv zu werden, wenn man mit dem Konsum aufhört.
• sich zwar vorzunehmen, nicht mehr zu konsumieren bzw. die Menge drastisch zu reduzieren, es aber nicht zu schaffen.
Strafrecht
Da die Droge illegal ist, fällt sie unter die Bestimmungen des Betäubungsmittelgesetzes. Besitz, Handel und Erwerb sind strafbar.
– seit 1994 kann man bei einer geringen Menge an Eigenbedarf von einem Strafverfahren absehen

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