Schwefel

15.11.2006
Chemie-Referat vom 16.11.2006
Thema: Schwefel
Allgemeines:
Schwefel – lateinisch Sulfur – ist ein chemisches Element der Sauerstoffgruppe.
Er ist für Lebewesen ein essentielles (lebensnotwendiges) Element und gehört zu den
wenigen Stoffen die in reiner Form direkt an der Erdoberfläche zu finden sind.
Physikalische Eigenschaften :
Serie Nichtmetall
Farbe Gelb bis braun
Aggregatzustand Fest
Aussehen zitronengelb
Glanz Glasglanz, Harzglanz
Schmelzpunkt 115,21°C
Siedepunkt 444,7 °C
Dichte 2,0 – 2,1 g/cm³
Chemische Formel S
Dämpfe giftig
Zusatzinformation Chemische Verbindungen werden Sulfide und Sulfate
genannt
Vorkommen:
Schwefel kommt mit einem Anteil von 0,048% in der Erdhülle vor, damit steht der Schwefel
in der Häufigkeitsliste der Elemente an 15.ter Stelle.
In der Natur kommt Schwefel in mächtigen Lagerstätten z.B. Sizilien (an den Hängen des
Ätna), Polen, Irak, Texas und Mexiko vor. Am Ätna strömen z.B. aus Erdspalten und Löchern
stechend riechende Dämpfe und rundherum setzt sich der leuchtend gelber Schwefel ab.
Größere Mengen Schwefel sind in fossilen Brennstoffen enthalten, im Erdgas, in Erdöl und
Kohle
Gewinnung:
Früher wurde Schwefel bergmännisch abgebaut ( z.B. auf Sizilien ). Er wurde aus dem
Gestein herausgeschmolzen. Diese Arbeit war sehr gesundheitsschädlich.
Heute wird der Schwefel schon in der Erde durch Wasserdampf aus dem Gestein
ausgeschmolzen und flüssig an die Erdoberfläche gebracht ( so z.B. in USA )
Technische Bedeutung:
Schwefel gehört zu den wichtigsten Rohstoffen der chemischen Industrie. Er wird z.B.
genutzt zur Herstellung von Schwefelsäure. Schwefel wird auch in der Reifenindustrie
verwendet ( man vermischt ihn dort mit dem Kautschuk – aus dem die Reifen gemacht
werden – und dadurch wird der Kautschuk in elastischen Gummi umgewandelt ).
Schwefel besitzt auch einen pharmazeutischen Nutzen: schwefelhaltige Salben können z.B.
bei Hautkrankheiten helfen.
Früher wurden Vieh- und Geflügelställe mit Schwefel ausgeräuchert um sie von Ungeziefer
und Bakterien zu befreien – aber Schwefeldämpfe sind giftig! – dieses Verfahren wird
deshalb heute nicht mehr angewandt.
Quelle: Wikipedia, Mineralienatlas Lexikon, Blatt „Aus Umwelt und Technik“

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