Konjunktur-Paket 2

Kleine Zusammenfassung
Die einzelnen Maßnahmen des Konjunktur-Pakets 2 summieren sich auf einen Wert
von ca. 50 Milliarden Euro. Für Kinderbonus, Beitragssenkung, Steuerentlastung und
Milliarden schweren Investitionen. Mit diesem Paket 2 will die Regierung den
Wirtschaftsabschwung aufhalten.

Steuersenkungen
Die Deutsche Bundesregierung senkt nun doch die Steuern in 2 Schritten. Die Steuersenkung erfolgt nicht sofort, sondern erst im Laufe des Jahres werden die Steuerzahler um 3 Milliarden Euro entlastet und das war der erst der erste Schritt. Der zweite Schritt ist das die Steuerzahler im kommenden Jahr um 6 Milliarden Euro entlastet werden. Von dieser Steuersenkung werden alle Verdiener profitieren. Beispiel 1: Eine Familie mit zwei Kindern und 36.000 Euro Bruttoverdienst. Sie spart im laufenden Jahr 173 Euro. Beispiel 2: Ein Single mit einem Einkommen von 25.000 Euro Brutto. Sein Entlastung im laufenden Jahr sind genau 99 Euro.

Krankenkassenbeitrag
Die Gesetzlich – Krankenversicherung sinkt auf 14,9 % des monatlichen Brutto
Einkommen. Arbeitnehmer und Arbeitgeber profitieren gleicher maßen davon, es profitieren auch noch die Rentner und freiwilligen versicherten Selbständigen, es sind ca. 51
Millionen Bundesbürger die davon profitieren werden. Die Beitragssenkungen gelten
ab den 1. Juli 2009, aber um die Entlastung zu finanzieren, müssen mehr
Steuergelder in den neuen Gesundheitsfonds fließen. Die jährlichen Kosten belaufen
sich so auf rund 6 Milliarden Euro.

Kinderbonus
Eltern erhalten in diesem Jahr einen einmaligen Bonus von 100 Euro pro Kind, weil
Familien das Geld schneller wieder ausgeben, da sie meist recht knapp bei Kasse
sind. Das gilt besonders für „Hartz 4“ – Empfänger. Deswegen werden zugleich die
Leistungen für ältere Kinder von Langzeitarbeitslosen erhöht um rund 35 Euro pro
Monat. Der höhere Regelsatz kommt so 823.000 bedürftigen Kindern zu Gute, die im
Alter von 6 -14 Jahren sind. Für die beiden Maßnahmen rechnet die Koalition mit
Kosten von rund 2,2 Milliarden Euro.

Infrastruktur
Die Regierung will mit der Investition in der Infrastruktur die Wirtschaft ankurbeln. Für die Infrastruktur sind 18 Milliarden Euro vorgesehen. Die 18 Milliarden kriegen zur 2/3 baufällige Schulen oder Kindertagesstätten, der Rest läuft in den Bau von Straßen, Bahnstrecken usw.

Autobranche
Der Autobranche soll mit einer Abwrackprämie geholfen werden. Also wer ein Auto hat das mindestens neun Jahre alt ist und es sich schon ein Jahr in seinem besitzt befindet und es verschrotten lässt, bekommt 2.500 Euro. Aber das Geld gibt es nur, wenn man auch gleichzeitig einen Neu- oder Jahreswagen kauft.
Der Staat stellt dafür 1,5 Milliarden Euro zur Verfügung. Das Geld reicht also für 600.000 Autos.
Zum 1. Juli 2009 wird die KFZ – Steuer vom Hubraum zu CO2 – Ausstoß geändert.

Arbeitsmarkt
Um Arbeitsplätze zu sichern, soll Kurzarbeit attraktiver werden. Für kurze Zeit übernimmt die Bundesagentur für Arbeit, die Hälfte der fälligen Beiträge zur Sozialversicherung der Firma.

Rettungsschirm für Unternehmen
Hinzu kommt ein Rettungsschirm für Unternehmen, die wegen der Finanzkrise keine Kredite bekommen. Dafür will die Regierung 100 Milliarden Euro bereitstellen. Profitieren könnten davon Firmen wie zum Beispiel Opel: Ihnen will der Staat im Notfall mit Bürgschaften oder Darlehen beistehen. Direkt Beteiligungen des Staates an Unternehmen sind nicht vorgesehen.

 

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