Genetischer Fingerabdruck

Genetischer Fingerabdruck
Der genetische Fingerabdruck ist das DNA – Profil des Individuums. Die DNA wird aus Zellen gewonnen, die aus Gewebeteilen z.B. Sperma, Hautzellen, Haarzellen, Speichel oder Blut stammen.
Alec John Jeffreys ist ein britischer Genetiker und entwickelte den genetischen Fingerabdruck.
Seit 1998 ist er als ein wichtiges Beweismittel in Straftaten (vor allem Mordfällen und Sexualdelikten) geworden. Seit der Entwicklung wurden bekannte Straftäter in einer sog. „Gendatenbank“ aufgenommen, um Täter schneller identifizieren zu können. Außerdem wird die Methode bei Vaterschaftstest angewandt. Der Vorteil dieser Methode ist, gefundene Spuren können Problemlos mehrere Jahre alt sein und trotzdem verwertet werden. Ein Nachteil dagegen ist, das die Spuren oder Reste trocken transportiert werden müssen und nicht ohne Hilfsmittel berührt werden dürfen. Dies könnte zu Verunreinigungen führen und somit zur Vernichtung möglicher Beweise.
Die Wahrscheinlichkeit bei einem Test beträgt meistens 99,9%, denn der genetische Fingerabdruck ist einzigartig. Diese Einmaligkeit ergibt sich aus den 92,95%igen Anteil der DNA. Die DNA ist in einer bestimmten Reihenfolge wiederkehrend codiert.
Durchführung eines Tests:
1. Es reichen kleinste Mengen von Sperma, Blut oder sogar eine Haarwurzel.
2. Die Polymerase-Kettenreaktion vervielfältigt die isolierte DNA
3. Restriktionsenzyme zerlegen die DNA an genau definierten Sequenzen
4. Durch die Einzigartigkeit entsteht eine individuelle Zusammensetzung
BIOLOGIE

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