Die Kohlmeise

Die Kohlmeise
Art: Kohlmeise
Gattung: Parus
Familie: Meisen (Paridae)
Ordnung: Sperlingsvögel (Passeriformes)
Klasse: Vögel
Stamm: Wirbeltiere
Kohlmeisen haben eine Körperlänge von ca. 14 cm. Ihre Flügelspannweite beträgt 22,5–25,5 cm, und sie werden 20 g schwer. Scheitel, Kehlfleck und Kragen sind schwarz und kontrastieren mit weißen Wangenflecken. Die gelbe Unterseite zeigt ein schwarzes Längsband über Brust und Bauch, das bei den Männchen dunkler und vor allem auf dem Bauch breiter ist als bei den Weibchen. Das Gelb des Bauches ist bei den Weibchen ein wenig blasser. Auf dem Foto rechts ist ein Weibchen abgebildet. Die Stimme ist abwechslungsreich und verwendet ähnliche Motive, wie man sie auch bei anderen Meisenarten hört. Jedoch sind die Rufe der Kohlmeise durchwegs lauter und härter. Jedes Männchen hat seine eigene Strophe und vor allem auch Geschwindigkeit. Das Nest ist aus Moos, Flechten, Halmen und Würzelchen wird in Baum- oder Mauerhöhlen, Nistkästen oder auch in vergleichbaren Hohlräumen der Kulturlandschaft meistens in der Höhe von 3–5 Metern angelegt. Ein Nistkasten für Kohlmeisen sollte ein 32–34 mm großes Eingangsloch haben.
Das Weibchen brütet zweimal im Jahr zwischen März und Juni. Das Gelege besteht meist aus sieben bis zwölf Eiern, selten weniger. Die Größe der Eier beträgt ca. 18 x 13 mm. Es sind aber auch Bruten mit nur vier Eiern bekannt. Während der Brutdauer wird das Weibchen vom Männchen gefüttert. Bei Zerstörung oder Aufgabe des Nestes kann es auch noch eine Ersatzbrut geben. Die Eier sind weiß mit roten Flecken, spindelförmig mit glatter, schwach glänzender Oberfläche. Die Brutdauer von der ersten Eiablage bis zum Schlüpfen des letzten Nestlings beträgt zwischen 12 und 15 Tagen. In der Nestlingszeit, die 16–21 Tage dauert, werden die Jungen von beiden Eltern gefüttert.

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