Die Haselmaus

Die Haselmaus
Sie ist des Siebenschläfers zierliche Verwandte, nur etwa halb so groß wie dieser. Ihr Schwanz, gleichfalls fast körperlang, ist auch längst nicht so buschig. Gemeinsam mit dem Sieben- und Gartenschläfer gehört die Haselmaus in die Nagetierfamilie der Schlafmäuse oder Bilche. Deren Angehörige halten allesamt Winterschlaf- die Haselmaus zumeist in Erdhöhlen unter Wurzelwerk oder Fallaub; die Schlafperiode dehnt sich ähnlich lang aus wie beim Siebenschläfer. Ihre kugeligen Sommernester baut die Haselmaus im Gezweig von Büschen oder niederen Bäumen oder auch in Nistkästen. Die – meist drei bis vier – Nester haben einen seitlichen Eingang und sind weich gepolstert; eines ist der Hauptwohnsitz: dort werfen die Weibchen ein- bis zweimal im Jahr je drei bis fünf Junge. Die anderen sind Schlafnester.
Anders als es der Name vermuten läßt, fressen die nachtaktiven Haselmäuse keineswegs nur Haselnüsse, sondern auch andere Sämereien, Knospen, Beeren und kleine Insekten. Daher leben sie überall dort, wo sie solche Nahrung finden: in Gebüsch und Unterholz, an Waldrändern, auf Lichtungen und Kahlschlägen.

Art: Haselmaus (Muscardinus avellanarius)
Gattung: Haselmäuse (Muscardinus)
Familie: Bilche (Gliridae)
Ordnung: Nagetiere (Rodentia)
Klasse: Säugetiere
Stamm: Wirbeltiere

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