Die Eichenschrecke

Die Eichenschrecke
Beschreibung: Die Gemeine Eichenschrecke ist erwachsen 1–1,5 cm groß. Diese Art sieht aus wie eine kleinere, blassere Version des Grünen Heupferdes. Die Fühler haben etwa vierfache Körperlänge (!) und sind gelb mit braunen Ringen. Die Vorder- und Hinterflügel ragen knapp über die Hinterleibsspitze hinaus. Die Schwanzanhänge (Cerci) sind beim Weibchen nur schwach ausgebildet und beim Männchen länger und nach innen gekrümmt, damit es sich bei der Paarung am Weibchen festhalten kann. Die Weibchen tragen einen fast körperlangen, leicht gebogenen Legestachel. Eine Besonderheit unter den Laubheuschrecken ist das Fehlen von Stridulationsorganen bei beiden Meconema-Arten.
Lebensraum: Der Lebensraum ist generell dort, wo Eichen oder andere Laubgehölze wachsen, in erster Linie also in Laubwäldern, Gärten, Parkanlagen und Streuobstwiesen, auch innerhalb von Ortschaften. Sie meidet geschlossene Fichten-, aber auch Buchenmonokulturen sowie baum- und straucharme Gegenden. Die Gemeine Eichenschrecke hält sich meist in der Baumkrone auf, oft auf der Unterseite von Blättern sitzend, nur nach starken Regenfällen und Stürmen findet man sie am Boden, von wo aus sie alsbald wieder die Bäume aufsucht. Durch ihre Flugfähigkeit ist es der Art einfach, neue Lebensräume zu besiedeln.
Nahrung: Ihre Nahrung besteht ausschließlich aus Insekten, meist Blattläuse oder kleine Raupen.
Art: Gemeine Eichenschrecke (Meconema thalassinum)
Gattung: Meconema
Familie: Laubheuschrecken (Tettigoniidae)
Ordnung: Langfühlerschrecken (Ensifera)
Klasse: Insekten
Stamm: Wirbellose Tiere

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