Cannabinoide

Definition: Cannabinoide sind psychoaktive Stoffe, die in der Natur nur in Cannabis vorkommen

Entdeckung:1950er: Cannabinoid-Säure in der Tiermedizin in der Tschechoslowakei Dabei wurde herausgefunden, dass Cannabinoide Entzündungshemmend, anti-schizophrenisch und anti-epileptische Wirkung haben.
1964 konnte THC isoliert werden.
Heute werden Cannabinoide zu medizinischen Zwecken gebraucht.

Wirkstoff(e): THC (Tetrayhydrocannabinol) oder auch delta-9-tetryhydrocannabinol ist der Hauptwirkstoff von Cannabis. Dieser ist in natürlicher Form bisher nur in der Cannabis Pflanze zu finden.

Wirkung: Nach dem Konsum von Cannabis wirkt der Stoff THC schon nach wenigen Minuten im ganzen Körper. THC wirkt entspannend, löst Euphorie aus, die Empfindlichkeit von Tast-, Geschmacks- und Gehörsinn sind erhöht. Führt aber auch zu verminderter Lernfähigkeit, Gedächtnisverlust, Desorientierung und Psychosen.

Wirkungsweise: Beim Inhalieren: Nachdem das THC durch die Lungenbläschen ins Blut Gelangte, wird es durch selbiges zum Gehirn weitergeleitet. Da THC sowie die anderen Cannabinoide lipohil sind können sie dir Zellmembran
des Gehirns hindurch. Cannabinoide, wirken nicht nur im Gehirn sondern auch in Leber, Niere, Lunge, Hoden oder Eierstöcken und der Hirnanhangsdrüse.

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